Foto: Pressefoto Rudel, Stuttgart

2016

Silvester Tecklauf am 31.12.2016

aus Krichheim/Teck berichtet Tommy

Getreu dem Spruch „der Berg ruft“ ging es an Silvester für 4 Läufer vom Lauftreff zum 35sten Tecklauf nach Kirchheim. Der Startbereich für diesen Lauf ist direkt beim Rathaus wo ein DJ gleich mal für ordentlich Stimmung gesorgt hat, ein PKW für den Transport von Wechselbekleidung bereitgestellt war und sich auch die Spendenkasse befindet. Denn dieser Lauf finanziert sich komplett über Spenden und Sponsoren. Auch ist keine Anmeldung erforderlich und eine Zeitnahme gibt es auch nicht. Einfach nur mit ca. 500 Gleichgesinnten am letzten Tag des Jahres nochmal so richtig auspowern. Und das ist bei dem Streckenprofil wahrlich keine Kunst. Nach 4 Km gemächlichem Einlaufen mit einem kurzen Stop an einer geschlossenen Bahnschranke (Karlsruhe lässt grüßen) ging es dann 5 Km in einem Rutsch teilweise auf einem Trampelpfad hoch zur Burg. Die 464 HM haben Walter so motiviert dass er Werner Linsenmaier gleich 2x überholt hat. Einmal den Berg hoch und dann nochmal den Berg runter. Auf dem Rückweg gab es am Parkplatz Hörnle warmen Tee und die Möglichkeit sich etwas Trockenes anzuziehen bevor die restlichen Km nach Kirchheim abgespult wurden. Beendet wurde der Lauf mit einem Fackelzug und einem anschließenden Fackelspalier durch das die Läufer geleitet wurden. Bei Punsch mit a bissle Glühwein Tee und Gebäck wurde der Lauf noch kurz analysiert bevor es nach Hause unter die heiße Dusche ging.  Alles in allem eine sehr gelungene Laufveranstaltung bei besten Bedingungen bei der man mit Sicherheit zum Wiederholungstäter werden kann. Als Läufer dabei Valentina, Patrick, Walter und Tommy. Unser Fanclub bestand diesmal aus Renate, Magda und Ewald mit Frau.
Also alle Jahre wieder!

Gruppenbild mit Fanclub
das Höhenprofil beim Tecklauf

Gänsebratenvernichtungslauf am 26.12.2016

Fast 30 Läuferinnen und Läufer trafen sich am 2. Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr ein um am traditionellen Gänsebratenvernichtungslauf des LIWA-LaufTreffs teilzunehmen.
Bei trockenem und mildem Wetter  bildeten sich  mehrere Gruppen um  die tags zuvor angesammelten Kalorien auf Distanzen zwischen 7 und 13,5 Kilometer  wieder an die Natur abzugeben.  Natürlich wurde mehr gelaufen als nötig, sodass man die zu viel abgegebene Energie  im direkten Anschluss bei Glühwein, Sekt, Weizenbier  und Grillgut in Armin´s Garage wieder  auftanken konnte.

Sowohl auf der Strecke als auch danach bei m gemütlichen Teil tausche man sich  nochmal rege über einige  läuferische Highlights des Jahres 2016 aus  und konkretisierte  Ziele für das Laufjahr  2017. Und da ist einiges geplant.

Hier geht es zur Bildergalerie

Zum Jahresabschluss werden noch einige der LIWA-Läufer/innen  an den diversen Silvesterläufen in der Region teilnehmen.  Am 6. Januar startet dann bereits eine größere Gruppe beim Drei-Königs-Lauf in Heinigen.

Der LIWA-LaufTreff wünscht allen  Mitgliedern, Freunden und Lesern dieser Zeilen einen gesunden Übergang und aktiven Start ins neue Jahr.

41. Nikolaus Lauf in Tübingen am 04.12.216

Seit Jahren gehört der Nikolauslauf in Tübingen zu einem der beliebtesten Läufe in Deutschland. Die 3.000 Startplätze sind regelmäßig  schon Wochen im Voraus ausgebucht. Unter den Teilnehmern das Who-is-Who der süddeutschen Läuferszene und darunter auch 15 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-LaufTreff.
Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt  aber trockenes Wetter sorgten für  beste Streckenverhältnisse. Der Streckenverlauf führte über zwei Runden - eine über neun und eine über zwölf Kilometer- durch den an die Stadt angrenzenden Wald.  Das wellige Profil mit ordentlichen 320 Höhenmetern stellte eine zusätzliche Herausforderung dar und war somit für Bestzeiten eher ungeeignet. Dennoch brachte das stark besetzte Feld beachtliche Leistungen hervor. Die Herrenwertung  gewann Jens Ziganke (SV Reichenau) in 1:10:33 Stunden.
Bei den Frauen stellte die mehrfache Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in 1:20:01 Stunden  sogar einen neuen Streckenrekord auf. 

Auch die LIWA-Läufer/innen zeigten sich durchweg  in guter Verfassung . Besonders motiviert waren unsere „Nachwüchsler“  Valentina, Sabrina und Patrick die ihre aktuelle Entwicklung mit tollen Ergebnissen bestätigten.  Auch einige der Älteren ließen es zum Jahresende hin nochmal krachen und  motivierten sich teilweise gegenseitig dazu nochmal an die Grenzen zu gehen.

So gelang den Herren in der Mannschaftswertung ein hervorragender  25. Platz  von insgesamt  91 gewerteten Mannschaften.

Halbmarathon Frauen

Platz

Namen

AK

Platz-AK

Zeit

418.

Kempter, Valentina

W

121.

02:08:21

460.

Siklodi, Melinda

W40

74.

02:11:29

466.

Reetz, Sabrina

W

129.

02:11:48

508.

Zeltenhammer, Cinzia

W40

82.

02:14:36

Halbmarathon Männer

Platz

Namen

AK

Platz-AK

Zeit

143.

Dravec, Karlheinz

M50

8.

01:30:06

340.

Hohlbauch, Wolfgang

M50

38.

01:37:16

359.

Hees, Oliver

M40

50.

01:37:44

377.

Krapf, Gunther

M45

55.

01:38:25

723.

Göhner, Bernd

M50

102.

01:45:49

775.

Bannert, Patrick

M

146.

01:47:25

1629.

Schneider, Jörg

M60

57.

02:04:39

1718.

Damaschke, Thomas

M50

247.

02:08:20

1783.

Hollo, Roland

M40

231.

02:11:28

1788.

Reetz, Wolfgang

M50

265.

02:11:48

1844.

Bucher, Bernhard

M60

75.

02:14:36

13. Bottwartal Marathon am 16.10.2016

Nur eine Woche nach Budapest waren schon wieder 13 Läufer/innen vom LIWA-LaufTreff im sonnigen Bottwartal unterwegs.

Der Läufe im Bottwartal gehören schon seit Jahren zum festen Terminplan der LIWA-Läufer/innen. Mehr als 4.200 Teilnehmer verteilen sich vom Nordic Walking Lauf, 10 km Lauf, Halbmarathon, Marathon, Marathon Staffeln bis hin zum Ultra-Trail-Marathon über 52 Kilometer.

Andrea, Annerose, Claudi, Doris, Kata, Roland, Jürgen und Christoph wollten ihre gute Herbstform nochmal beim Halbmarthon belegen. Herausragend dabei war unser Triathlet Christoph der mit einer Zeit unter 1:30 Std. glänzte.  Aber auch die anderen konnten  nochmal individuelle Bestzeiten über die 21,1 Kilometer erlaufen. Kata und Roland blieben erstmals unter der 2 Stunden Marke und für Doris, Claudi und Andrea war es eine weitere Steigerung nachdem sie im Rahmen des Projektes „0 auf 21“ im Frühjahr in Heilbronn überhaupt erstmals einen Halbmarathon gelaufen waren.  
Wolfgang, Bernhard und Ciprian liefen den Marathon. Für Wolfgang war es der erste Marathon überhaupt und er glänzte auch gleich mit einer eindrucksvollen Debützeit in knapp über 3:30 Stunden. Da steckt noch jede Menge Potential drin. Für  Bernhard war es der dritte Marathon innerhalb 3 Wochen und in Begleitung von  Ciprian war es auch sein schnellster.

Das gute Teamergebnis rundeten Leander und Kalle beim Ultralauf über 52 km und etwas über 1000hm mit tollen Zeiten ab. Auch die beiden hatten schon 2 Marathons aus den vergangen Wochenenden in den Beinen. Der Trail hat es in sich, es geht ständig auf und ab, bietet den Läufern aber jede Menge Abwechslung und eine tolle Landschaft. Das optimale Wetter an diesem Tag sorgte zudem für eine tolle Stimmung unter den Läufern.
Leander wusste schon von Beginn an, dass er diesen Lauf eher etwas gemächlicher angehen musste um hier überhaupt durchzukommen. Am Ende reichte es immerhin noch zu Platz 59 bei 168 Startern. Kalle konnte nochmal seine letzten Kräfte mobilisieren und lag zeitweise unter den Top 10, doch dann bekam auch er den Hammermann zu spüren und musste auf den letzten Kilometern ein paarmal Krämpfe rausdrücken und dabei doch noch ein paar Läufer an sich vorbei ziehen lassen. Am Ende war aber auch er mit seinem 13. Gesamtplatz und 3. Platz in der Altersklasse mehr als zufrieden.

Bilder vom Bottwartal Marathon gibt es hier

Ein cooles Video vom Ultra Trail Teilnehmer Gabriel Seiberth gibt es hier

Die Ergebnisse im einzelnen:

Ultra Trail 52 km und 1000 hm
Platz    Name                          Platz AK         Zeit
13        Karlheinz Dravec            3   M50       04:29:54 Std.
59        Leander Schade             11   M50       05:25:18 Std.

Marathon 42,2 km
Platz    Name                          Platz AK         Zeit
79        Wolfgang Hohlbauch    14   M45       03:31:16 Std.
280      Bernhard Bucher             8   M60       04:55:54 Std.
281      Ciprian Bora                  23   M35       04:55:54 Std.

Halbmarathon 21,1 km
Platz    Name                          Platz AK         Zeit
52        Christoph Templin         9    M30      01:28:59 Std.
294      Jürgen Templin             14   M55      01:42:01 Std.
712      Katalin Siklódi              17   W40     01:56:27 Std.
714      Roland Holló                 87   M40     01:56:29 Std.
1056    Annerose Unterkircher  27   W50     02:10:27 Std.
1194    Doris Schönleber            8    W60     02:21:03 Std.
1254    Claudia Hees                 61    W40    02:31:56 Std.
1276    Andrea Maier                65    W45     02:45:18 Std.

 

3 Länder Marathon am Bodensee am 09.10.2016

Während die große Gruppe durch Budapest rannte, war zur selben Zeit Oliver Hees auf dem Weg zu seinem Marathon Depüt beim 3-Länder-Marathon am Bodensee. Hier wurden gleich 3 Länder durchlaufen.

Der Start erfolgt auf der malerischen Insel Lindau. Von dort geht es nach Österreich. Durch Lochau, weiter nach Bregenz, Hard, Fußach, Höchst, über die Schweizer Grenze nach St. Margrethen und dann zurück über den Rheindamm nach Hard zum Zielstadion in Bregenz.

Oli schlug sich wacker, auch wenn ihn der „Hammermann“ ab km 38 mächtig zu schaffen machte und beendete seinen allerersten Marathon nach sehr guten  03:35:50 Stunden.  Glückwunsch und herzlichen willkommen bei den Marathonis.

31. Budapest Marathon am 09.10.2016

Ein langes und ereignisreiches Wochenende verbrachten insgesamt 27 Teilnehmer vom LIWA-LaufTreff in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Nachdem man am Freitagnachmittag angereist und im zentral gelegenen Hotel angekommen war,  ging es auch gleich los zum ca. 2,5 km entfernten Hösök tere, dem Heldenplatz. Um diesen Platz und Park herum befanden sich der Start, das Ziel und das Wettkampfbüro in welchem die Startunterlagen abgeholt werden konnten.  

Nachdem jeder seinen gut gefüllten Startbeutel in Empfang genommen hatte lief man zurück zum Hotel um sich danach in einer nah gelegenen Lokalität zum gemeinsamen Abendessen zu treffen.  
Ein Teil der Gruppe ließ den ersten Abend dann noch in der dem Hotel gegenüberliegenden ZERO Bar ausklingen.

Am Samstag bildeten sich dann mehrere kleinere Gruppen um die Donau Metropole, die sich aus den Stadtteilen Buda und Pest zusammensetzt, mit ihren unzähligen historischen und imposanten Bauten zu erkunden. Das Angebot an Bus- oder Schiffstouren war ausreichend, um die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen zu können. Natürlich wurden dabei auch unzählige Kilometer zu Fuß zurückgelegt, was der Läufergruppe praktisch zum warmlaufen für den Sonntag diente. Das für Läufer kurz vor einem Wettkampf wichtige Auffüllen der Kohlehydratspeicher wurde am Abend in einem italienischen Restaurant ausgiebig praktiziert. Schließlich zog es die Mehrheit zur finalen Wettkampfbesprechung erneut in die ZERO Bar, wo sich so mancher noch mit einem entzündungshemmenden Getränk etwas locker machte.

Am Wettkampf Sonntag waren es dann 3 Gruppen die sich früh morgens bei sonnigem, aber doch noch etwas frostigen Außentemperaturen zum Start am Hösök tere aufmachten. Cinzi, Berni, Jörg, Armin, Walter, Tommy, Bernd, Gunther, Wolle und Kalle nahmen sich den ganzen Marathon über 42,2 km vor, Angelika, Kata, Sabrina, Peter und Roland starteten beim 30 km  Lauf und Clari, Nicole, Karin, Andrea, Doris, Ramona Willi, Steffen und Peter über die 10 km Distanz. Damit waren von den 27 Teilnehmern 24 für einen Lauf angemeldet. Ute, Anja und Ingo waren als Supporter vor, während und nach den Rennen mit dabei.

Die Marathonstrecke führte die ersten 5 km vom Heldenplatz durch den Stadtteil Pest bis zur Kettenbrücke. Dort überquerte man zum ersten Mal die Donau. Auf der anderen Seite, dem Stadtteil Buda mit dem Burgpalast und der Freiheitsstatue auf der Zitadelle ging es dann zunächst 10 Kilometer lang flussaufwärts. Bei km 12,2 überquerte man den Startplatz der 30 km – Läufer, die von dort aus dann denselben Streckenverlauf hatten wie die Marathonis. Nach dem Wendepunkt ging es dann direkt an der Donau Promenade entlang wieder 10 km weit zurück. Die Aussicht auf die ganzen historischen Gebäude auf beiden Seiten des mächtigen Flusses sowie die zahlreichen Zuschauer und Musikgruppen an der Seite sorgte dabei für etwas Ablenkung von den langsam schwerer werdenden Beinen. Nach insgesamt 30 Kilometern ging es über die Elizabeth Brücke wieder zurück in den Stadtteil Pest. Nach einer Schleife um die bekannte Markthalle herum ging es dann wieder leicht aufwärts in Richtung des Hösök tere. Die letzten 4 Kilometer führten dann durch den Park um den Heldenplatz herum und  waren geprägt von einigen Schleifen, die irgendwie nicht enden wollten. Den Zieleinlauf konnte man dann aber vor einer gut gefüllten und über 100 Meter langen Tribüne genießen.

Alle LIWA-Läufer/innen waren mit dem Streckenverlauf, der gesamten Organisation und natürlich auch mit ihren persönlichen Leistungen sehr zufrieden. Auf allen 3 Distanzen wurde das Rennen von einigen in der Gruppe gelaufen und auch gefinished, was den tollen Teamgeist in der Gruppe zusätzlich belegt.

Nach dem bis dahin perfekten Lauftag gönnte man sich ein gemeinsames Abendessen auf dem "Spoon", einem edlen Schiffsrestaurant auf der Donau mit herrlichem Blick auf den beleuchteten Budaer Burgpalast und Brücken.
Und wie kaum anders erwartet wurde dieser sportliche Tag abschließend in der ZERO Bar ausgiebig analysiert und gebührend gefeiert.

Am Montag hatte man bis zum späten Rückflug  praktisch nochmal den ganzen Tag Zeit um Budapest im Detail zu erkunden. Trotz teilweise schwerer Beine  wurden noch mehrere Kilometer durch die Stadt und an der Donau entlang zurückgelegt und einige der typisch ungarischen Spezialitäten verkostet. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde man schließlich vom Bus am Hotel abgeholt und zum Flughafen transferiert.  

Die LIWA-LaufTreff Gruppe hat gemeinsam vier wunderschöne Tage in Budapest verbracht, sich dabei als sportliche, fröhliche und harmonische Einheit präsentiert und schon wieder Pläne für einen Ausflug in 2017 geschmiedet.

Umfangreiches Bildmaterial gibt es hier.

 

Hier noch die sportlichen Nachweise:

Marathon:

pos.

name

result

 

933.

Zeltenhammer, Cinzia

04:46:21

198.

Dravec, Karlheinz

03:12:19

 

926.

Göhner, Bernd

03:40:21

 

1245.

Krapf, Gunther

03:47:56

 

1247.

Storz, Armin

03:47:58

 

1249.

Krohn, Walter

03:47:59

 

2053.

Schneider, Joerg

04:06:00

 

2462.

Damaschke, Thomas

04:17:24

 

2530.

Reetz, Wolfgang

04:19:29

 

3539.

Bucher, Bernhard

05:01:47

 

 

30 km - Lauf:

pos.

name

result

115.

Siklódi, Katalin

02:55:03

333.

Holló, Roland

02:55:03

269.

Hein, Angelika

03:15:28

270.

Reetz, Sabrina

03:15:29

501.

Hein, Peter

03:15:30

 

10 km - Lauf:

pos.

name

result

233.

Jaekle, Peter

00:47:03

282.

Kümmerle, Steffen

00:48:10

847.

Bucher, Clarissa

01:00:47

950.

Storz, Ramona

01:01:51

1033.

Reetz, Nicole

01:02:34

1035.

Reetz, Karin

01:02:36

1523.

Aurenz, Willi

01:11:28

1751.

Maier, Andrea

01:11:29

1847.

Damaschke, Magdalena

01:14:32

The Tape Breaker-Halbmarathon in Vancouver (Kanada) am 02.10.2016

Aus Kanada berichten Valentina und Patrick:

Am Sonntag, den 2. Oktober vertraten  Valentina und Patrick den LIWA-LaufTreff bei einem Halbmarathon in Vancouver/Kanada und verliehen dem Event damit ein internationales Flair.

Das Paar hatte die Option an einem Lauf in Nordamerika teilzunehmen bereits in ihre Urlaubsplanungen mit eingeschlossen und sich dementsprechend vorbereitet.

 Bei optimalem Laufwetter,  13 Grad und leichter Bewölkung  ging es um 8.30 Uhr nach westkanadischer Zeit mit knapp weiteren 200 Läufern an den Start vom sogenannten „MEC Race Six The Tape Breaker“-Halbmarathon. Das Rennen startete im Garry Point Park und führte zunächst am Meer, dann an einem Fluss entlang auf einer klassischen Wendepunkt-Strecke.  Trotz der läuferische Herausforderung  konnten die beiden  die umliegende Berglandschaft von Vancouver und Vancouver Island gemeinsam in großen Zügen genießen.  Obwohl in den Rocky Mountains einfach zu viele Bären unterwegs sind und das Training deshalb  in den letzten Wochen recht spärlich ausfiel, konnte Valentina mit 2:10.19 Stunden eine neue persönliche Bestzeit erreichen.  Patrick war als Pacemaker und  möglicher Bärentöter steht’s an ihrer Seite.

Valentina und Patrick präsentierten den LIWA-LaufTreff in Vancouver

43. Berlin-MArathon am 25.09.2016

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin. Es ist der größte und bekannteste Marathon in Deutschland. Doppelt so viel Interessenten bewerben sich schon 1 Jahr vorher auf einen der auf ca. 42.000 begrenzten Startplätze. Vom LIWA-LaufTreff hatten 9 Läufer/innen das Glück einen der begehrten Startplätze zugelost zu bekommen.

Ein besonderer Event war es in diesem Jahr für Armin Storz, der zum zehnten Mal in Berlin an den Start ging und damit dort in den Jubilee-Club aufstieg, was ihm für die Zukunft eine ewige Startnummer für diesen Lauf sichert.

Mit am Start waren  noch Cinzia und Ingo Zeltenhammer, Bernhard Bucher, Klaus Bantle,  Walter Krohn, Rolf Roos, Leander Schade, Karlheinz  Dravec  und Andrea Maier  als Begleiterin.

Das Wetter bestens, die Stimmung an der Strecke vom ersten bis zum letzten Meter gesäumt von über 1 Mio. Zuschauern einfach genial. Es ist schon etwas Besonderes in Berlin. Unzählige Kinderhände warteten am Streckenrand darauf abgeklatscht zu werden und an zahlreichen Ecken und Unterführungen sorgten bunte Gruppen für stimmungsvolle Musik und Tanzeinlagen. Da rufen unbekannte Menschen deinen Namen und feuern dich an  egal ob du als tausendster oder als zweiunddreißigtausendachthundertfünfundzwanzigster vorbei läufst. Doch bei allem Drumherum, laufen musste dann jeder die 42,195 Kilometer immer noch alleine. Alle Teilnehmer vom LIWA-LaufTreff erzielten an diesem Sonntag  zwar keine persönlichen Bestzeiten, kamen aber alle gesund und glücklich im Ziel an und zeigten sich durchweg  mit ihren Leistungen und Zeiten zufrieden.

2. Remstal-Marathon am 25.09.2016

berichtet und gedichtet von Peter:

An kummst !!

Am Sonntag war a schwere Partie für mi,

i musst laufen, an der Rems,

von Gmünd nach Waiblingen, a weite Streck.

Am Sonntag war a schwere Partie für mi,

42 km am Stück, soweit wie noch ni.

Waldhausen, Urbach, Schorndorf, Winterbach - ka Problem

D´Sonn kam raus, richtig schee, aber d´Hitz macht mi fast he,

Und i schwor, wenn i da mal ankum, des mach i nimmer

Grunbach, Beinstein, d´Hitz wurd immer schlimmer,

und i schwor, des mach i nimmer !

d´ km wurden immer länger, ach wenn i da mal ankum, des wär schee,

d´ Durst wird au immer schlimmer, Wasser, Iso, Cola, älles han i dronke

doch wenn i amol ankum, na drenk i a Hefe !

Nach fast 5 Stonde bin i im Ziel ankumme, es war wirklich a schwere Partie für mi,

doch i han's gschafft - was für a Freid

ond i bin Stolz uff mi !

 

Teilnehmer/innen:       Marathon             Angelika Hein

                                                                Peter Hein

                                   Halbmarathon      Ramona Storz

                                                                Ralf Richter

Betreuer und Fotograf                             Willi Aurenz

 

12. Einstein Marathon in Ulm am 25.09.2016

Bericht von Tommy:

6 Läufer/innen des LIWA-LaufTreffs waren am Sonntag  beim 12 Einstein-Marathon  in Ulm unterwegs. Alle hatten für die Halbmarathondistanz über 21,1 km angemeldet. Laufen bei Kaiserwetter das hat schon was. Ulm zeigte sich nach anfänglichem Nebel wieder mal vom seiner besten Seite.  Die optimalen Bedingungen sorgten dafür, dass im Besonderen die 4 Nachwuchs Läufer/innen ihr wochenlanges Training  in persönliche Bestzeiten umsetzen konnten. Allen Voran Sabrina, die dabei erstmals die 2:00 Stundenmarke knacken konnte.

Die Zeiten im Einzelnen:

 

Sabrina Reetz                         1:59:26  (PB)
Tamara Frey                           2:04:06 (PB)
Benjamin Herb                      1:39:48 (PB)

Thomas Damaschke                1:54:53
Wolfgang Reetz                      1:59:27
Tobias Lutz                           2:04:06 (PB)

Gemeinsam mit dem Supporter-Team  um Karin, Magda und Peter wurde dann der Lauf auf den Münsterplatz sofort analysiert und natürlich auch der Kohlehydrathaushalt wieder auf Vordermann gebracht. An den Verkaufsständen konnte auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden. Natürlich nur Laufzubehör J.

In der Euphorie der tollen Leistungen und Stimmung kündigten die jungen Talente auch gleich an, sich im Laufe des nächsten Jahres sogar auf einen Marathon vorbereiten zu wollen.  Da wurde Ihnen durch Tommy natürlich sofort erklärt dass dies nur mit tatkräftiger Unterstützung durch den Liwa-LaufTreff  erfolgen kann. Es gibt viel zu tun.

Främkischer Schweiz Marathon (Ebermannstadt) sam 04.09.2016

Ein Bericht von Bernd:

Schon am ersten Septemberwochenende fuhren 3 Laufkameraden vom TSV Lichtenwald nach Franken, um am Fränkische Schweiz-Marathon teilzunehmen. Wolfgang, Bernhard und Bernd machten sich schon samstags auf nach Ebermannstadt im Landkreis Forchheim. Für den dortigen Lauf im Herz der fränkischen Schweiz war extra die Bundesstraße B 470 gesperrt worden. Neben dem Marathonlauf wurde auch ein Halbmarathon angeboten, auch Inline-Skater und Handbiker waren unterwegs. Der Marathon zählte dieses Jahr auch als Lauf zur Bayerischen Meisterschaft. Bemerkenswert, dass eine Stadt mit nicht einmal 7.000 Einwohnern ein Sportereignis mit fast 2.000 Teilnehmern auf die Beine stellen kann. Die Laufstrecke verläuft durch die landschaftliche Idylle des unteren und mittleren Wiesenttales in der Fränkischen Schweiz. Auf den Bergkuppen gibt es zahlreiche Burgen und schroffe Felsformationen zu bestaunen, sofern das Lauftempo den Blick in die Ferne noch zulässt. Während der Laufwettbewerbe fuhr auf der parallel verlaufenden Bahnstrecke ein historisches Zügle, das die Läufer mit Pfiffen und Zischen auf Trab hielt. Die Verpflegung entlang der Strecke war hervorragend und auch die Anlieger sorgten mit Blaskapellen und Samba-Shows für anregende Gefühle bei den Läufern. Mit insgesamt ca. 330 Höhenmetern ist die Strecke nicht gerade flach, aber auch nicht richtig bergig. Bei angenehmen Temperaturen und bedecktem Himmel war das Laufen von den äußeren Bedingungen her angenehm. Erst kurz vor den Ziel fiel leichter Regen, der aber von den Teilnehmern eher als Erfrischung aufgefasst wurde. Folgende Ergebnisse wurden erzielt.

Platz ges

Platz MW

Platz AK

Name

AK

Ergebnis

153

139

26

Göhner, Bernd

50

03:57:19

206

182

38

Reetz, Wolfgang

50

04:24:43

238

207

9

Bucher, Bernhard

60

05:12:47


Für alle 3 Lichtenwalder Läufer war der FS-Marathon nur ein Zwischenschritt vor dem nächsten Lauf. Für Bernhard stand zunächst die Vorbereitung auf den Jungfrau-Marathon im Vordergrund. Alle drei sind aber auch in Gedanken schon beim Budapest-Marathon, wohin im Oktober der diesjährige Ausflug der Lichtenwalder Läufer führt. 

Jungfrau- Marathon (Interlaken) am 10.09.2016

Aus der Schweiz berichtet Armin

Fakten in Zahlen: Start 9:00 Uhr, 42,195km, 1.829 HM, 6:30 Std., Interlaken – Kleine Scheidegg

 Wie in den vergangenen Jahren, stellten sich wieder vier Läufer des LIWA Lauftreffs dieser Herausforderung. Am 09.09.2016 in der Früh, starteten Rolf Sigel (16. Start), Jörg Schneider (7), Bernhard Bucher (1) und Armin Storz (4) in Richtung Schweiz. Bei wunderschönem Sonnenschein konnten alle die imposante Bergwelt, die Interlaken umrahmt,  schon auf dem Wege zur Startnummernausgabe bewundern. Große Videoleinwände, auf denen der Lauf von 2015 abgespielt wurde, säumten den Weg zur Startnummernausgabe. Ehrfurchtsvoll schon mit einem Blick auf das kommende, verfolgten wir diesen Film und begaben uns durch  die Marathonmesse, zur Startnummernausgabe.

Nach Empfang der Startnummer kehrte erstmal die innere Ruhe ein, denn ab diesem Zeitpunkt weiß jeder Läufer/in, dass dem Start am nächsten Morgen, nichts mehr im Wege steht. Nachdem wir die obligatorischen Nudeln mit Pasta verspeist hatten, führte uns unser Weg nach Lauternbrunnen, wo wir jedes Jahr im gleichen Hotel unser Quartier bezogen. Ein gutes Abendessen rundete den Anreisetag ab.

Für den Wettkampftag wurde der Wecker auf 6:00 Uhr gestellt. Auf dem Weg zum Frühstück tritt fast jeder als erstes vor die Tür des Hotels und atmet nicht nur die gute frische Bergluft ein, nein man atmet buchstäblich die gigantische Aussicht, auf die übermächtigen Bergriesen ein. Dabei kann man im gleichen Rundumblick, die schon fahrende Zahnradbahn sehen, die sich ihren Weg nach Wengen erkämpfte. Wengen liegt auch auf dem Weg der Läufer, aber dazu später mehr, den Wengen heißt auch, hier wäre der km 30 erreicht.

Nach einem kurzen Frühstück ging es zum Bahnhof von Lauterbrunnen, um den Zug nach Interlaken zu nehmen, der uns fast genau zum Startbereich brachte. In altgewohnter Routine wurden die übrigen Startvorbereitungen getroffen. Ein obligatorisches Startbild der LIWA Läufer, sowie ein mehrfaches tiefes durchatmen aller, beendete das Vorritual. Mit einem lauten Knall, wurde dann Pünktlich um 9:00 Uhr das ca. 4.000 Personen starke Läuferfeld auf die Reise geschickt. Vor uns lagen 42,195 km und 1.829 Höhenmeter, von Interlaken bis zur kleinen Scheidegg. Des einen Freud, des anderen Leid, so kann man in ein paar Worten das Wetter beschreiben. Zum Laufen fast zu warm, aber um die gigantische Bergwelt zu bewundern optimal.

So ging es über eine 4 km Schleife durch Interlaken, aus der Stadt hinaus in Richtung „Brienzer See“ bei km 7. Diesen wunderschönen Ausblick genossen, zog die Strecke allmählich an, sprich es wurde welliger und bei km 10 wurde es das erste Mal richtig steil. Hier konnte jeder seinen Puls mal auf das kommende einstimmen. So verlief die Strecke in einem wunderschönen kühlen Tal, entlang der Bahnstrecke und einem Gebirgsfluss, bis Lauterbrunnen dahin. Der nächste Adrenalinschub bekommt jeder beim durchlaufen von Lauternbrunnen. Hier stehen die Zuschauer eng gedrängt an der Straße und schreien bzw. läuten das Läuferfeld mit Kuhglocken und allem weiteren dass Krach macht, die Straße hinauf. Am Ende von Lauternbrunnen war dann der km 21,1 erreicht, die Hälfte war also geschafft.
Es folgt eine wunderschöne Schleife in Richtung Sandbüch. Auf diesem Streckenabschnitt kommt der Mensch sich ganz klein vor, denn mächtige Berge schauen von weit oben auf das treiben der Menschheit herab. Hier geht es dann auch auf die andere Talseite, um so bei km 26 den eigentlichen Berglauf zu beginnen. Die Strecke schraubte sich bis dahin von, ca. 580 Höhe in Interlaken, auf 800 Meter in die Höhe. Jetzt geht es in 27 Schleifen steil Bergauf nach Wengen. Kurz vor Wengen wird dann der Kilometer 30 passiert, auf einen Höhe ca. 1.280 Metern, bis wir bei km 31 das wunderschön gelegene Wengen wieder verließen. Weiter ging es, immer Bergauf, an verschiedenen Versorgungsstellen vorbei, bis zum nächsten wichtigen Kontrollpunkt, genannt WIXI, bei km 38.
Auf einer Höhe von ca. 1.800 Metern, wird hier die Strecke aus Sicherheitsgründen, für die nächsten 2 Kilometer geteilt, bevor die bei ca. km 40 wieder zusammenführt. Hier erwartet die Läuferschar eindringliche Alphorntöne. 10 bis 15 Alphornbläser versetzten die ganze Bergwelt in erstaunen. Hier hat dann spätestens jeder Gänsehautgefühle und das nicht das letzte Mal auf den letzten Metern. Im Gänsemarsch schlängelt sich die Läuferschar durch die Gebirgswelt. Ein letzter Versorgungspunkt direkt am Berg, kennzeichnet den Punkt wo es dann auf die Moräne geht. Ein schmaler Bergkamm steil nach oben, links und rechts abfallende Geröllwände. Auf diesem ganzen Streckenteil, wurden wir durch das Grollen der abbrechenden Gletscher, begleitet. Der Blick war trotz der Anstrengung und des nicht einfach zu laufenden Untergrund, immer auf die Bergriesen gerichtet. Eiger, Mönch und Jungfrau thronen über uns. Eine freie Sicht bei blauem Himmel auf diese Bergriesen, entschädigten dann für die Anstrengung und die warmen Temperaturen. Die Klänge von einem Dudelsackspieler, auf dem Höchsten Punkt der Laufstrecke auf 2.166 m am Ende der Moräne, verpasste den Athleten den letzten und wichtigen Adrenalinschub.
Ab hier geht es die letzten 1.200 Meter wieder leicht bis stark Bergab in Richtung Ziel. Nach nunmehr fast 35 Kilometern Bergauflaufen, fordern die letzten Meter Bergablaufen ihre Opfer. Die überspannten und zum Teil übersäuerten Muskeln, machen bei vielen Läufern/innen nicht mehr mit. Mit starken Krämpfen und Schmerzverzerrtem Gesicht, versuchen nun so viele die letzten Meter bis zur Ziellinie, irgendwie zu schaffen und wenn es auch im Rückwärtsgang ist.

So konnten auch alle vier LIWA Läufer ihren Lauf auf der Kleinen Scheidegg beenden und das wohl verdiente Bier, mit direktem Blick auf die Eiger Nordwand, Mönch und Jungfrau, genießen. Bei einem Marathon wird an dieser Stelle oft auf die geleistete Endzeit geschaut. Dies ist aber bei so einem Berglauf ein Nebenkapitel. Im Tal starten und auf dem Berg gesund und unverletzt ankommen, ist hier das Ziel.
Denn Zeit ist unendlich, doch die Eindrücke von Eiger, Mönch und Jungfrau, stehen über jeglicher Zeit in unserem Universum.

                                     

Jörg, Armin, Bernhard, Rolf vor dem Start in Interlaken
Die Alphornbläser kündigen die letzten Kilometer an
Gigantisch! Eiger, Mönch und Jungfrau empfangen die Läufer

Lauftreff-Mädels-Ausflug zum Womens's Run München am 03./04.09.2016

Es berichtet Andrea Maier

Am frühen Samstag machten wir uns diesmal zu zehnt (Magda, Cinzia, Claudi, Doris, Sabrina, Karin, Tatjana, Ramona, Valentina und Andrea) vom LIWA-Lauftreffs auf, um erneut an einem der Craft Women´s Runs teilzunehmen. Diese Läufe fallen allesamt durch ihre brombeerfarben gehaltenen Teilnehmer-Shirts auf und finden  jedes Jahr in verschiedenen deutschen Großstädten statt. , dabei sind in sechs Städten insgesamt gut 31.000 laufbegeisterte Frauen inspiriert und motiviert worden - eine Zahl die sich sehen lassen kann.

Nach der diesjährigen Teilnahme an der Prämiere in Stuttgart im Juni dieses Jahres, sollte  das ausgewählte Ziel für ein gemeinsames Wochenende nun wie im Vorjahr MÜNCHEN sein. Dort fand erneut der finale Lauf des Jahres 2016 statt. Nach einer lustigen und kurzweiligen Zugfahrt mit traditionell ausgiebigem Sekt-Frühstück kamen wir  gegen Mittag in München an. Das Hotel war mit einem kleinen Fußmarsch vom Bahnhof aus gut zu erreichen. Wir konnten unser Gepäck abgeben – aber nur ein Zimmer war bereits bezugsfertig, was dazu führte dass sich zehn Mädels in einem kleinen Zimmer aus ihren Koffern ihre Laufutensilien heraussuchen und sich alle gleichzeitig dort umziehen mussten- hier wurde schon viel gelacht und das sollte sich auch das gesamte Wochenende nicht ändern.

Es ging dann direkt mit der U-Bahn zum Olympiazentrum zum Women´s Village, wo sich nach und nach auf dem Weg immer mehr Frauen in pinkfarbenen Shirts zu uns hinzugesellten. Dort angekommen schlossen wir uns dem Strom der ca. 4660 Läuferinnen an, um unsere Startunterlagen und Motto-Shirts „Streckenköniginnen“ abzuholen. Das Wetter meinte es auch in diesem Jahr wieder sehr gut mit uns, so dass wir uns auf der Wiese am See nach einem schönen Platz umsahen, um unsere diesjährige Kostümierung, mit der wie erneut auf den Sieg bei der Prämierung hofften, vorzubereiten.

Den ganzen Nachmittag bummelten unzählige Frauen und auch einige begleitende Männer und Kinder durch das Women's Village, probierten dort die Produkte der Sponsoren aus, nahmen an Aktionen und Gewinnspielenteil und ließen sich mit allerlei Goodies beschenken. Der 5KM Lauf startete erneut um 15.30Uhr, wir hatten genug Zeit um uns auf unseren Start der 8KM um 17.00Uhr vorzubereiten.

Hierfür wurden zehn Schwimmreifen aufgeblasen, Bänder und Schnüre zum Anbringen und befestigen aus Wolle und allem möglichen gemacht, es sollte alles perfekt sein- denn mit Schwimmreifen 8KM zu laufen ist auf jeden Fall eine Herausforderung, der wir zehn uns stellen wollten und damit die Jury überzeugen wollten.
Kurz vor dem Lauf war alles fertig und wir machten uns auf den Weg - wir erregten damit definitiv Aufmerksamkeit und reihten uns in den Startblock ein. Einige Frauen wollten unser Outfit unbedingt fotografieren und wir lösten einige erstaunte und ungläubige Blicke, aber auch sehr viele lachende Gesichter aus. Sowas hatte noch keiner gesehen.

Endlich, nach Countdown und mit motivierender Musik ging es auf die Strecke durch den wunderschönen Münchener Olympiapark. Wir starteten flott und jede musste für sich eine Taktik entwickeln wie man am besten mit diesem Ring läuft, wir haben viel gelacht und die anderen um uns herum und das Publikum auch. Die Sonne brannte kräftig auf alle herunter, aber wir gaben unser Bestes.

Die 8 km-Runde lief die schnellste Läuferin allen anderen früh und weit davon: Jessica Lewerenz gewann in 30:44 Minuten. Zum Glück steht das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß und nicht die Geschwindigkeit bei diesem Lauf im Vordergrund – Bestzeiten mussten wir keine erreichen.

Wir jubelten alle, als wir gemeinsam als Team ins Ziel einliefen. Dort wurden wir dann prompt erneut für die Verlosung des schönsten Kostüms nominiert. Wir verfolgten im Anschluss die Siegerehrung und hatten Gelegenheit uns auf der Bühne zu präsentieren, jedoch – um es kurz zu machen- drei „Flamingo-Damen“ machten mit ihren Federkostümen das Rennen und gewannen den Preis. Wir nahmen es sportlich und freuten uns ebenso über den erreichten 2. Platz.

Der Tag wurde erneut mit einem guten Essen und gemütlicher Runde abgeschlossen und wir kehrten gegen Mitternacht zurück ins Hotel.

Am Sonntagfrüh ging es bei schönem Wetter und nach ausgiebigem Frühstück in Richtung des Englischen Gartens, wo wir es uns bis zur Rückfahrt gemütlich machen wollten. Auf dem Weg dorthin wurde ausgiebig auf dem immer an diesem Wochenende stattfindenden Bauernmarkt gestöbert und der ein oder andere Euro investiert.

Als am Nachmittag erste Wolken und einige Regentropfen aufzogen, war es ohnehin Zeit sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Der Zug fuhr pünktlich ab und wir ahnten noch nicht, dass sich die Fahrt aufgrund eines brennenden Zugs in Ulm noch auf einige Umwege und damit verbundene Verzögerungen einstellen musste. Als wir mit zweistündiger Verspätung und über Aalen endlich in Stuttgart ankamen und die Fahrtzeit mal eben verdoppelt hatten, konnten wir uns dann spontan mit dem Titel „Streckenköniginnen der Bahn“ schmücken!

 

Etappenlauf zum Silbersee vom 26.- 27.08.2016

Die Idee war mal schnell im Rahmen einer „Bierlaune“  geboren. Ein Etappenlauf vom Vereinsheim Panorama in Lichtenwald weg, bis zum Campingwagen unserer Lauffreunde Magda und Tommy am Silbersee zwischen Günzburg und Burgau.

Ein erster Blick auf die Landkarte ergab einen Streckenverlauf von insgesamt ca. 110 Kilometer. Das sollte doch in 2 Tagen zu schaffen sein. Doch wer genau könnte das überhaupt schaffen?  Armin, Kalle, Walter und??? Dennoch, ergriff diese Herausforderung  auch ein paar andere und schnell waren Interessenten gefunden, die sich zwar (noch) nicht die komplette Distanz zutrauen, doch die Idee entwarfen irgendwo unterwegs einzusteigen und den Rest nach eigenem Leistungsvermögen mit durchzulaufen.

Jetzt musste nur noch ein passendes Wochenende gefunden werden. Die frühen und späten Monate im Jahr waren nicht möglich da der Campingplatz nicht geöffnet ist.  Mai/ Juni sowie September/Oktober sind die typischen Wettkampfmonate. Also blieben nur noch Juli und August. Jetzt noch die ganzen Urlaube gegengecheckt und so blieb am Ende das Wochenende vom 26. – 28. August übrig. Dass die heißesten Tage des Jahres werden sollte, konnte ja keiner ahnen.

Da die erforderliche Logistik bereits  komplett durchgeplant und  in Gang gesetzt war, gab es  trotz der angedrohten Hitzewelle und aller Bedenken kein Zurück mehr.

Bepackt mit so viel Wasserflaschen  und Salztabletten wie möglich machten sich Armin, Kalle und Walter am Freitagnachmittag gegen 13:00 Uhr, bei 35 Grad im Schatten, auf den Weg. Die erste Etappe sollte den Filstalradweg entlang bis nach Geislingen und von dort aus hoch nach Amstetten-Reutti zum Gasthof „Gesunde Luft“ führen. Insgesamt 52 Kilometer.
Doch die Hitze schlug schon bald gnadenlos zu. Aufgrund der noch hochstehenden Sonne waren schattige Abschnitte absolute Mangelware und der Flüssigkeitsverlust enorm hoch. Schon bald mussten Supermärkte, Bäckereien und Tankstellen angelaufen werden um die Flüssigkeitsbehälter mit kühlen Getränken aufzufüllen und sich selbst auch ein wenig abzukühlen, Zwischendurch war auch mal eine erfrischende Kopfwäsche in der Fils notwendig um den Körper etwas abzukühlen. Doch das alles verpuffte schon wieder nach wenigen Minuten.  Immer öfter mussten Gehpausen eingelegt werden.  Kurz vor Geislingen ging dann fast nichts mehr. Die Pausen wurden immer länger und  schnell war man sich klar darüber, dass man das Etappenziel an diesem Tag nicht mehr erreichen konnte. Nach 37 Kilometern und 7 Stunden Hitzeschlacht brach man den ersten Tag vernünftigerweise ab,  ließ sich abholen und die restlichen Kilometer nach Reutti fahren.

Dort im Gasthof „Gesunde Luft“ wurde der Flüssigkeitshaushalt wieder mehr als ausgeglichen, man erholte sich doch recht schnell und war schon wieder optimistisch für den nächsten Tag, die noch ausstehenden 60 Kilometer der 2. Etappe von Amstetten bis zum Silbersee erfolgreich durchstehen zu können.  Die Nacht war eher kurz, denn die Luft kühlte nur mäßig ab, ständig war eine „gesunde Luft“ präsent und der  Hahn  erhob schon  sehr früh seine Stimme.

Punkt 8.00 Uhr war die drei Jungs  dann wieder soweit aufgerödelt   und machte sich auf den Weg in die Morgensonne und in Richtung Lohnetal. Fast parallel dazu stiegen Angelika, Peter und Ulrich in Thomashardt auf ihre  Fahrräder um die  komplette Strecke an einem Tag abzuradeln.

Nach 10 Kilometern, in Westerstetten, trafen die Läufer auf Gunther und Oli, die  hier wie  vereinbart in den Lauf einstiegen. Die folgenden 15 km durch das Lohnetal bis nach Langenau waren mit die schönsten auf der ganzen Route. Zwischen Langenau und Leipheim war dann die Wegweißung etwas verwirrend. Um nicht nur auf der Strasse laufen zu müssen bog man immer mal wieder auf einen Feldweg ab, was aber letztlich eher noch zu mehr Kilometern führte.
Es war schon um die Mittagszeit , die Sonnte stand erneut im Zenit und die Schattenbildung war auf ein Minimum reduziert.. Weit und breit kein Fluss, kein Bach, kein Brunnen, kein Gartenschlauch, kein Tropfen  Wasser. Wäscht denn hier niemand mehr sein Auto? Und es gibt tatsächlich noch Dörfer in Deutschland, da schließt der letzte Laden samstags um 12:30 Uhr.  Doch die Not macht auch erfinderisch und so behalf man sich auch mal auf einem Friedhof an der Wasserstelle. 

Bei  Leipheim (km 40) kam man dann endlich ans Ufer der Donau. Hier wurden die tapferen Läufer dann von der nächsten Gruppe empfangen und mit frischen Getränken versorgt. Ab hier wollten jetzt noch Cinzia, Tamara, Valentina, Ramona und Tommy den Tross auf den restlichen 20 Kilometern begleiten. Im weiteren Verlauf führte die Strecke noch etwas abseits der Donau durch einen bewaldeten Abschnitt bis nach Günzburg.
Danach kamen die brutalsten 8 Kilometer. Obwohl man direkt neben der Donau lief, also das Wasser sehen und riechen konnte, gab es keine Stelle an der man mal ohne Risiko ans Wasser gehen konnte. Dazu kein Lüftchen, kein Schatten, keine Tankstelle, keine Oase, der Weg bolzengerade und kilometerweit dasselbe Bild. Die Gruppe zog sich weit auseinander, weil jetzt jeder für sich allein kämpfen musste und irgendwie nur da durch wollte.  Kopfsache, auch wenn das Hirn unter der Schädeldecke auch schon am überkochen war. Endlich kam dann auch die ersehnte Oase in Form der Donau-Radler-Tankstelle bei Offingen. Vermutlich die beste Imbissbude der Welt. Was für eine Erleichterung. Hier konnte sich die Gruppe nochmal ausgiebig mit frischen, kühlen Getränken versorgen und sich ein paar Minuten erholen.

Die restlichen 5 Kilometer waren wahrlich nicht einfach, aber das Ziel und der Gedanke an ein Bad im Silbersee halfen dabei auch die letzte halbe Stunde irgendwie durchzustehen. Gegen 15:30 Uhr trafen die Läuferinnen und Läufer dann nach und nach ein und wurden von den anderen Lauftrefflern gebührend in Empfang genommen. Und man hätte es auf die Distanz kaum besser planen können, denn nur wenige Minuten später trafen auch die 3 Radfahrer die am frühen morgen in Lichtenwald gestartet waren  am Ziel ein.

Und alle hatten dann noch ein gemeinsames Ziel, den Sprung in den erfrischenden Silbersee. Nach dem ausgiebigen Bad folgte der gemütliche Teil dieses außerordentlichen Events. Bei  kühlen Getränken, perfektem Grillgut und knackigen Salate wurden die Ereignisse der beiden Tage nochmal aufgearbeitet und verinnerlicht.

Die meisten hatten dann noch  eine Übernachtung im   Nachbarort gebucht. Und natürlich musste man da zu Fuß hin und am nächsten Morgen wieder zurück. Also nochmal 10 km aufs Laufkonto gebucht. Insgesamt haben 21 Mitglieder des LIWA-Lauftreffs an den zwei Tagen mitgewirkt und gemeinsam fast 1.000 Kilometer zu Fuß bzw. mit dem Bike bewältigt. Tolle Geschichte.

Danke nochmal an Magda und Tommy für die Einladung und die das fast im Alleingang  geplant und  organisiert hatten. Ein weiteres Dankeschön an Andrea, die auf Zuruf als Retterin in der Not agierte.

Am Sonntag wurde nochmal ausgiebig gebadet, abgegrillt, aufgeräumt und schließlich die Heimfahrt angetreten. 100km mit dem klimatisierten  Auto hat auch was…

Viele Bilder zu diesem  Event gibt es hier in der Dropbox

10. Allgäu Panorama Marathon am 14.08.2016

Eine Handvoll Läufer und ihre Begleiter  verbrachten im Rahmen des Allgäu Panorama Marathons ein wunderschönes Wochenende  im Allgäu. Schon am Samstag angereist traf man sich am späten Nachmittag  in Sonthofen um dort die Startunterlagen für die Läufe abzuholen. Das Wetter konnte kaum besser sein und die Vorfreude auf die Wettbewerbe am Sonntag wurde durch ein geselliges Abendessen in einer Brauereigaststätte noch gesteigert.

Kalle war der Erste, der sich um 6:00 Uhr am frühen Sonntagmorgen bei wolkenlosem Himmel auf den Ultra-Trail über 70 km und 3.000 Höhenmetern auf den Weg machte. 2 Stunden später waren es dann Bernhard, Bernd und Tommy die sich für die Marathondistanz über 42,2 km mit 1.500 hm angemeldet hatten. Und schließlich war es noch Valentina, die bis 9:00 Uhr warten musste um am Halbmarathon teilzunehmen.

Die Halbmarathonstrecke führte nahezu komplett am Ufer der Iller entlang von Sonthofen in Richtung Illerursprung bis nach Rubi  und dann auf der anderen Uferseite wieder zurück nach Sonthofen. Valentina, die als Teilnehmerin des Projektes von „0 auf 21“ erst im Mai ihren ersten Halbmarathon überhaupt gelaufen war, fühlte sich im Feld der über 500 Starter schnell wohl und beendete den Lauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Halbmarathon (21,1 km, 300 hm)

Platz   Name                     AK    Platz    Zeit
381    Valentina Kempter    W      22    2:17:35

Die Marathonstrecke führte von Sonthofen (732 m N.N.) stetig bergauf an der Ofterschwanger Weltcup Hütte vorbei bis hoch zum Weiherkopf der mit 1663 m N.N. den höchsten Punkt bildete. Weiter ging es über die Bergstation der  Hörnerbahn bis nach Grasgehren, anschließend über den Riedbergpass und das Lochbachtal in Richtung Obermaiselstein. Die letzten 10 Kilometer führten am Ufer der Weiler Ach und später an der Iller entlang bis zum Ziel am Wonnemar Bad in Sonthofen. Für Bernd und Tommy war es nach langen Verletzungsphasen der erste Marathon in diesem Jahr und für Bernhard einer seiner ersten Trailläufe überhaupt. Und das bei den 1.500 Höhenmetern und den sehr hohen Außentemperaturen gewiss kein leichter. Zum Vergleich, von Reichenbach hoch auf den Schurwald sind es ca. 200 Höhenmeter. Umso glücklicher waren dann alle 3 Läufer als sie den Lauf ohne größere Probleme finishen konnten.

Marathon (42,2 km, 1.500 hm)

Platz   Name                      AK       Platz    Zeit
239    Bernd Göhner           M50     29     5:39:37
332    Thomas Damaschke  M50     46     6:28:54
346    Bernhard Bucher       M60     10     6:43:20

Kalle hat sich für den Ultratrail ein Zeitziel von unter 9 Stunden vorgenommen. Die Strecke führte über die Hörnergruppe bis Riezlern ins Kleinwalsertal. Von dort aus ging es zurück über die Bergstation Söllereckbahn, Freibergsee, Oberstdorf und über den Sonnenkopf zurück nach Sonthofen. Zunächst lief auch alles nach Plan. Doch mit aufsteigender Sonne wurde es immer wärmer. Ungefähr nach 5 Stunden Laufzeit  beim Downhill- Trail von Sattelkopf in Richtung Freibergsee machte sich der Flüssigkeits- und Mineralienverlust durch erste Krampfanzeichen bemerkbar. Da es auf den folgenden Kilometern nicht besser wurde, musste Kalle schon zu diesem Zeitpunkt das Tempo reduzieren und sein anvisiertes Zeitziel korrigieren. So konnte er die letzten 21 Kilometer von der Skisprung-Arena in Oberstdorf mit weiteren 1.000 Höhenmetern hinauf auf den Sonnenkopf (1.712 m N.N.) und runter bis nach Sonthofen fast schon mal „genießen“.

Ultra Trail (70 km, 3.000 hm)
Platz   Name                       AK       Platz      Zeit

47      Karlheinz Dravec    M50       5      9:23:25

Bei solchen Trailläufen sind es nicht mal die kalkulierten „positiven“ Höhenmeter die man aufsteigen muss das Problem. Wenn Start und Ziel am selben Ort sind, muss man die ganzen Höhenmeter auch wieder irgendwie wieder nach unten kommen. In diesem Sinn wird das also verdoppelt.  Beim Anstieg muss man zwangsläufig das Tempo reduzieren und oft ist man zum Gehen gezwungen. Natürlich strengt das auch an, doch man zieht sich bewusst Schritt für Schritt nach oben.  Beim Abstieg ist das nicht ganz so einfach. Da nimmt man teilweise Geschwindigkeiten auf, die nur schwer zu kontrollieren sind. Steile Abgänge mit Stufen, großen Steinen, wilden Wurzeln und losem Geröll erfordern höchste Konzentration und das über Kilometer hinweg. Das sind Terrains, die kann man  hier bei uns kaum trainieren. Die Zehen stoßen permanent an die Schuhspitzen, die Oberschenkel versuchen das Gewicht irgendwie zu bremsen und Gleichgewicht zu halten. Das sind dann die Muskelgruppen die man in den Folgetagen deutlich zu spüren bekommt.  Aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Weitere Bilder zu diesem Lauf gibt es hier in der Dropbox

Altmühlseerundlauf am 23.07.2016

Ein Bericht von Angelika und Peter Hein:

Wie kamen wir dazu ?
Zufall: Bei unserer Tour durch's bayrische Franken kamen wir auch an den Altmühlsee. Als wir erfuhren, dass dort am Samstag Abend ein Halbmarathon rund um den Altmühlsee stattfindet, haben wir unseren Aufenthalt dort um 2 Tage verlängert und haben uns angemeldet.

Wie war der Lauf ?
Sehr schön ! Es war zwar ziemlich schwül, aber in der Abenddämmerung um den See zu laufen, hat schon was.

Und sonst ?
Eine sehr familiäre Veranstaltung, trotz ca. 330 Teilnehmer/innen. Die Versorgung auf der Strecke und im Ziel war hervorragend. Im kleinen Bierzelt konnte  man dann den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Die Ergebnisse:
Angelika hat in ihrer Altersklasse den 2. Platz belegt und konnte sich neben der Siegerurkunde über T-Shirt und Grillschürze freuen. Peter lag wieder wenige Sekunden über der 2-Stunden-Marke.

Platz      Name                 AK        Platz         Zeit
222       Peter Hein          M60        7             2:00:25
262       Angelika Hein     W55        2             2:06:24

2 Seen Lauf Tannheimer Tal am 02.07.2016

Es berichtet Tommy Damaschke:

Dem Regen getrotzt haben ca. 750 Teilnehmer beim 2 Seen Lauf in Tannheim. Vom LIWA Lauftreff waren 9 Läufer und Läuferinnen dabei. ( 10er Magda, Ingo – 22,2Km Cinzia, Kata, Wolfgang, Gunther, Olli, Roland und Tommy).

Annette, die Frau von Wolfgang, wurde kurzerhand als Photographin engagiert. Toller Job!

Da es bis kurz vor dem Lauf heftig geregnet hat war die ohnehin recht anspruchsvolle Strecke nicht ganz einfach zu laufen. Teilweise Knöcheltiefe Pfützen mussten umlaufen oder übersprungen werden. Dies machte aber der eindrucksvollen Strecke zum Vilsalpsee und um den Haldensee keinen Abbruch. Laufen in einer atemberaubenden Bergkulisse hat schon was. Lediglich das durchlaufen einer Kuhweide hat Cinzia zu einem kleinen Zwischenspurt veranlasst mit dem Kommentar die „beißen oder schlagen“ aus.

Alle Läufer des LIWA Lauftreff konnten mit tollen Leistungen überzeugen.

Abgerundet wurde der Ausflug durch ein gemeinsames Abendessen in der Gaststätte „Route 66“ in Tannheim. Beim anschließenden Länderspiel Deutschland vs. Italien hatte Cinzia als einzige „echte Italienerin“ keinen leichten Stand. Dies hat Sie jedoch mit markigen Sprüchen gekonnt gemeistert. Als dann noch der Wirt sagte er habe einen Onkel in Kalabrien und unter seiner Kochjacke ein Italien T-Shirt zum Vorschein kam lief Cinzia zu Höchstform auf. Getröstet haben Sie sich dann gegenseitig.

Alles in allem eine Veranstaltung bei der die Lichtenwalder Läufer mit Sicherheit nicht zum letzten Mal waren.


Stuttgarter Halbmarathon am 19.06.2016

Insgesamt 17 000 Laufbegeisterte nahmen am 19. Juni beim 23. Stuttgart-Lauf, dem größten Laufevent hier in der Region, teil. Davon gingen ca. 6.000 Läufer/innen am Sonntag beim Halbmarathon an den Start.
Vom LIWA-Lauftreff  waren Angelika,  Peter, Hartmut, Christoph und Leander mit von der Partie. Besonderes beeindruckend waren die Leistungen von Christoph, der den HM deutlich unter 1:30 h finishte und von Leander der noch am Vortag in Ulm über 50km gelaufen ist. Peter und Hartmut verpassten die 2 Std. Marke nur äusserst knapp um wenige Sekunden. Angelika konnte dem Pacemaker mit der Zielzeit 2:00 bis KM gut 17 folgen, verlor jedoch auf den letzten Kilometern den Anschluss konnte den abschließenden Zieleinlauf in der Mercedes-Benz Arena aber genauso genießen wie alle anderen Teilnehmer an diesem Event auch.  Erneut durchweg tolle Leistungen aller LIWA-Runner.

Ergebnisse Halbmarathon

Platz     Name                          AK       Platz     Zeit
712 (w) Angelika Hein               W55       18    2:03:46

172       Christoph Templin         M30        43   1:28:05

850       Leander Schade           M50         93   1:38:25

3278    Peter Hein                  M60         84   2:00:05
3283     Hartmut Eska               M45        496    2:00:08

Ulmer Laufnacht (100 km) am 17.06.2016

Mit insgesamt 17 Läufer/innen in mehreren Staffeln ist man bei der Ulmer-Laufnacht in Beilstein über die 100km-Strecke am Start gewesen.
Die LIWA-Läufer hatten 3 Teams als 4er-Staffeln (30/20/30/20km), 2 Teams für die 2er Staffel (50/50km)  und einen Einzelläufer über die 50km angemeldet.
Der Wettergott meinte es gut mit den über 1500 Teilnehmern als er am späten Freitagabend für klaren Himmel und freien Blick auf den fast vollkommenen Mond sorgte. Der Start um 23:00 Uhr im Robert-Epple-Stadion in Blaustein wurde umrahmt von stimmungsvollen Lichteffekten und einem gigantischen Feuerwerk.

Die Strecke war in 2 Abschnitte aufgeteilt. Der erste Teil über 30km führte in das Blautal hinein und dann durch einen Steinbruch über die Hochsträß zurück zum Stadion. Dort wurde der „Staffelstab“ an die 20km-Läufer übergeben, deren Strecke zunächst durch das Lautertal bis Bermaringen führte und auf dem Rückweg durch das Kieseltal zu durchlaufen war.  Beide Streckenabschnitte waren sehr profiliert und hatten  knackige Steigungen im Profil. Die komplette 50 km Runde wies über 570  Höhenmeter aus.  Die wenigen 100 km Läufer mussten das dann zweimal durchlaufen.

Während die Startläufer auf die Strecke gingen, musste der Rest des Teams erstmal Wartezeiten in Kauf nehmen. Einige versuchten in der nahgelegenen Sporthalle ein ruhiges Plätzchen zu finden um etwas zu  schlafen, andere  beobachteten die Zwischenzeiten der gerade aktiven Läufer um dann zum Staffelwechsel wieder im Stadion zu sein. Hier ein besonderer Dank an Andrea und Magda, die zwar nicht gelaufen sind, aber die ganze Zeit wach waren um jeden Läufer für seinen Einsatz entsprechend vorzubereiten und die fertigen Läufer in Empfang zu nehmen.

Es ging hier nicht um Bestzeiten oder um gute Platzierungen, im Vordergrund standen der  Mannschaftsgeist und Teamgedanke. Die Teams waren bunt zusammengewürfelt und jede(r) hat hier den eigenen Lauf genossen und mit den anderen mitgefiebert. Insgesamt haben wir 550km mit 17 Läufer/innen abgespult.

Über 20 km unterwegs waren: Kata, Sabrina, Valentina, Ingo, Klaus, Thommy,
Über 30 km unterwegs waren: Cinzia, Oli, Ralf, Roland, Wolfgang, Sockendealer
Über 50 km unterwegs waren: Armin, Bernhard, Ciprian, Kalle und Leander

Als dann morgens gegen 10:30 Uhr alle wieder im Ziel waren, fuhr man noch geschlossen nach Hochdorf um dort mit unserem langjährigen Lauftreff Mitglied,  Malermeister Walter Krohn,  sein 25 Jähriges Betriebsjubiläum zu feiern. Doch damit nicht genug, denn nach einer kurzen Schlaf- und Erfrischungspause traf sich ein Teil auch nochmal am Abend beim Fischerfest in Uhingen um die vergangen 24 Stunden gebührend abzuschließen.

100km Ultralauf in Biel (CH) am 11.06.2016

Auch in diesem Jahr machten sich wieder 3 Läufer vom LIWA-Lauftreff  auf den Weg in die Schweiz um an der 58 Auflage des  am traditionsreichen 100km Ultralauf in Biel teilzunehmen. Armin Storz, Bernhard Bucher und Karlheinz Dravec hatten sich für die Königsdisziplin angemeldet. 

Insgesamt waren für den 100km-Lauf knapp 1.200 Starter angemeldet. Der Startschuss fiel dann um 22:00 Uhr bei noch angenehmen Witterungsbedingungen Auf  den ersten Kilometern durch die gut gefüllte Stadt herrschte eine tolle Atmosphäre. Kurz vor Mitternacht, als die Läuferschaar das erste mal über frei Flächen lief kündigte sich mit mehreren Blitzen ein heftiges Gewitter an. Es dauerte auch nicht lange bis der erste Regen und Gegenwind einsetzte. Doch als man gerade schön durchnässt war es dann auch wieder vorbei. Und warum gerade diese Nacht um Biel herum für Läufer etwas besonderes ist, sind die unzählig vielen Menschen die in den kleinen Dörfern oder auf den einzelnen Bauernhöfen bis in die frühen Morgenstunden hinein in kleineren Gruppen neben der Strecke feiern oder auch nur vereinzelt herumstehen und jeden einzelnen Läufer mit Applaus und freundlichen Zurufen motivieren.
Armin, Bernhard und Kalle sind gut ins Rennen gestartet. Jeder hatte so seine eigenen Zielsetzungen für diesen Lauf. Armin wollte nach zuletzt 3 Abbrüchen endlich mal wieder den ganzen hunderter finishen, Bernhards Ziel war unter 15 Stunden zu bleiben und Kalle wollte sogar schneller als nach 10 Stunden wieder im Ziel sein. So hatte jeder seine eigene Renntaktik und man verlor sich schon nach dem überqueren der Startlinie aus den Augen. Während Armin und Kalle ihr angestrebtes Tempo ganz gut durchziehen konnten, stellten sich bei Bernhard schon nach dreißig Kilometern  erste Probleme mit der Wadenmuskulatur ein. Bernhard dachte darüber nach seinen Lauf an der Zwischenzeitmessung bei  KM 56 in Kirchberg zu beenden, doch irgendwie fand er dort die Ausstiegsrampe nicht und als er merkte, dass er da vorbei gelaufen war verwarf er diesen Gedanken auch gleich wieder und nahm sich doch noch den Rest der kompletten Strecke vor.
In den frühen Morgenstunden sorgte ein erneuter stürmischer Regenschauer für eine  kräftige Abkühlung von oben. Nach einer guten halben Stunde war dieser zwar auch überstanden, doch natürlich hinterließ der Regen auch deutliche Spuren auf der Strecke, im Besonderen durch unzählige Pfützen auf den Wald- und Wiesenwegen. 
Alle 3 LIWA-Läufer trotzten diesen wechselnden Bedingungen und erreichten am Ende auch ihre gesteckten Ziele. Am Ende waren es 832 Läufer/innen, die als Finisher gelistet wurden.
Kalle blieb nach 9:32:02 Stunden deutlich unter der 10 Stunden Marke, belegte  Gesamtplatz 54 und wurde 10. in seiner Altersklasse M50.
Armin beendete seinen insgesamt 6. Bieler Zieleinlauf nach 10:17:33 Std. auf Gesamtplatz 105 und verpasste als 4. in der AK M55 nur knapp das Podest.
Bernhard zeigte starken Willen und schaffte es trotz der Wadenprobleme in 14:41:33 Std., bleib damit unter den anvisierten 15 Stunden und belegte am Ende den Gesamtplatz 498 und Platz 39 in der AK M60.

Craft Women`s Run in Stuttgart am 04.06.2016

Sehr zur Freude unserer LIWA-LaufTreff Frauen wurde am 04.06.2016 die Craft Women`S Run Serie auch in Stuttgart ausgetragen.

12 Mädels und der Trainer, Trainer hatten sich auf den Weg nach Stuttgart gemacht um im Schatten des Fernsehturms eine spaßigen und doch auch sportlichen Tag zu haben.

Beim Women`s Run stehen Laufen und Walken zwar im Mittelpunkt, ist aber bei weitem nicht alles. Den über 2.500 teilnehmenden Frauen werden im Women`s Village attraktive Shoppingangebote, Produkttests, Gewinnspiele und andere Aktionen zum verweilen angeboten. Der sportliche Ehrgeiz spielt damit grundsätzlich eher eine Nebenrolle, es geht darum einen entspannten Tag mit Freundinnen zu verbringen und sich von den Sponsoren des Laufes mit kleineren Goodies den Tag zu versüßen.

Aber gelaufen wurde auch.  Die  LIWA-LaufTreff Streckenköniginnen, ausgestattet mit zum Laufshirt passenden Hüten, liefen die 8 km lange Strecke vom Start bis zum Ziel gemeinsam in der Gruppe und jede wurde im Zielbereich noch mit einem heiß begehrten und prall gefüllten Finisher-Beutel  belohnt.

Am Ende eines spaßigen Nachmittags waren sich alle einige, dass man das wiederholen wird. Ein Teil der Gruppe hat auch schon einen Ausflug zum Women´s Run nach München am 03. September fest geplant.

44. Guts-Muths Rennsteig Lauf im Thüringer Wald am 21.05.2015

Der Rennsteiglauf zählt zu den bekanntesten Crossläufen in Europa und mit weit über 16.000 Teilnehmern zu den 10 größten Laufveranstaltungen in Deutschland. 

Es ist einer dieser Kultläufe mit einer langen Tradition,  den man als ambitionierter Marathonläufer einmal im Leben gelaufen sein möchte.  Vom LIWA-Lauftreff hatten sich Armin, Kalle, Leander und Walter für die Königsdisziplin, den Supermarathon über 72,7km und 1.865 Höhenmetern angemeldet.

Am Samstag früh um 6:00 Uhr fiel der Startschuss  für ca. 2.500 motivierte Ultra-Marathonläufer/innen  auf dem Marktplatz der Kreisstadt Eisenach (215 m NN). In diesem Moment denkst man: "Was mach ich den hier überhaupt?". Schon nach wenigen hundert Metern folgt  der erste  lange Anstieg bevor man nach 7 km auf den Rennsteig Wanderweg kommt. Weiter ging es stetig bergauf bis man bei Kilometer 25 oben auf dem „Großen Inselsberg“ (916 m NN)  angekommen war.
Hier konnte man  das erste Mal einen tollen Rundumblick über den Thüringer Wald genießen,  um gleich nach der nächsten Kurve  über Treppenstufen hinweg und  einem holprigen und  steil abfallenden 1,3 km langen Trail bis hinunter auf 725 m NN die Oberschenkelmuskulatur zum glühen brachte.
Es folgte ein Streckenabschnitt  mit vergleichsweise mäßigeren  Höhendifferenzen, aber weiterhin sehr wellig.  Was auf der Streckenkarte vorher recht flach bzw. nach nur winzigen Steigungen aussah, entpuppt sich in der Realität als ziemlich steil. Das ständige Auf und Ab ging an die Substanz.

Die Hälfte der Strecke war dann bei KM 36,9 an einem Verpflegungsstand auf der „Ebertswiese“ erreicht.  Die folgenden  5 Kilometer waren dann wieder  mit teilweise sehr steilen Anstiegen bis hoch  zur „Schmalkalder Loipe“ (km 43,7 / 881 m NN) gespickt.  Bis hierhin hatte man schon mal die Marathondistanz in den Beinen.  
Weiter ging es hoch und runter und  vorbei an Oberhof, dem bekannten Wintersportmekka am Rennsteig. Bei Kilometer 54 erreichte  man  den „Grenzadler“ (842 m). Hier gab es  die Möglichkeit des Ausstieges mit Zeitwertung. Doch keiner von uns verschwendete wertvolle Energie an einen Gedanke daran. Es war ja jetzt nicht mal mehr  ein Halbmarathon zu bewältigen.

Die letzte große Herausforderung erwartete uns  noch mit dem  Anstieg zum „Großen Beerberg“, der bei KM 61 mit seinen 980 m auch der höchste Punkt des Thüringer Waldes ist. Hochgekämpft und oben angekommen waren es „nur“ noch 10 km bis zum Ziel. An diesem Punkt erklimmt einen das wohlige Gefühl, dass es soweit ja nicht mehr sein kann und die Gedanken an den Zieleinlauf nehmen Formen an. Schließlich kann es jetzt doch nur noch hinunter gehen.  Doch dieser Gedanke wird noch zweimal jäh durch nicht enden wollende Anstiege  auf den „Rosenkopf“ und „Schmücke“  (Km 64 / 916 m) unterbrochen.  Oh Mann schießt es hier einem durch den Kopf, wer hat denn diese Dinger hier noch hin modelliert.  Das sind Steigungen, die rennt man im Training im Sprint hinauf, aber hier und zu diesem Zeitpunkt können es die meisten nur noch gehend bewältigen. In diesem Moment denkt man: "Das mach ich nie nie wieder!".
Die letzte Verpflegungsstelle kam dann bei km 68,4. Der „Bierfleck“.  Dem Namen entsprechend konnte man sich hier sogar mit einem Schluck  Köstritzer Schwarzbier für das letzte Stück noch einmal die notwendige Energie zuführen.

Jetzt ging es aber wirklich fast nur noch abwärts. Das Ziel war nun nicht mehr weit und schon bald konnte man den Trubel vom Sportplatz in Schmiedefeld hören.  Die letzten 200 Meter auf der Zielgeraden durfte jeder dann unter dem herzlichen  Beifall, Jubel und den Ansagen der Zielsprecher genießen. Der Schritt über die Zielmatte, es ist geschafft!   72,7 Kilometer Distanz mit  1.865 m  Anstieg und 1.377 m Abstieg von Eisenach bis Schmiedefeld. Jeder der das Ziel hier erreicht ist ein Sieger!
In diesem Moment denkt man: "War das geil! Da melde ich mich gleich wieder an!"

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Supermarathon 72,7 km

Platz     Name                          AK       Platz     Zeit
141       Karlheinz Dravec         M50        18     7:02:01
375       Armin Storz                M55        33     7:44:53
622       Walter Krohn              M55        53      8:14:15
793       Leander Schade          M50       169      8:34:06

 

die Aufgabenstellung
Vorfreude am Vorabend
Vorfreude am Start
Vorfreude aufs Ziel
Vorfreude aufs Finisher Bier
das Höhenprofil

16. Trollinger Marathon in Heimbronn am 08.05.2016

Mit insgesamt  23 Läufern fuhr der LIWA-Lauftreff Tross am 08. Mai nach Heilbronn um dort am 16. Trollinger Marathon teilzunehmen. Mit dabei auch 8 Teilnehmer/innen des im November gestarteten Projektes „von 0 auf 21“ deren Ziel es war in Heilbronn ihren ersten Halbmarathon zu laufen und zu finishen.
Leider war es der bis dahin heißeste Tag des Jahres mit Temperaturen über 25 Grad. Da die Strecke überwiegend über asphaltierte Landstraßen führte gab es nur äußerst wenig schattige Abschnitte was eine zusätzliche Herausforderung bedeutete.

Während die beiden LIWA-Ultra-Läufer  Armin und  Kalle  schon 1,5 Stunden früher über die ganze Marathon-Distanz an den Start gingen, reihte sich der Rest der Laufgruppe unter die ca. 6000 Starter/innen des Halbmarathons ein.

Für Armin und Kalle diente der Marathon als Vorbereitung für den Rennsteig Ultra Trail in 2 Wochen.  So gingen die beiden den Lauf  verhalten an, blieben zunächst zusammen und  überquerten gemeinsam die Halbmarathonmarke nach 1:40 Std.  
Die Hitze wurde nun immer drückender. Jeder Anstieg auf der sehr profilierten Strecke war ein Kampf gegen den Schweinehund. So gesehen war das moderate Anfangstempo vermutlich sogar von Vorteil. Kalle  fand einen etwas gleichmäßigeren Tritt und setzte sich an den nicht enden wollenden Steigungen etwas von Armin ab. Die Beine wurden zunehmend schwerer, der Flüssigkeitshaushalt an den Getränkestationen kaum noch aufzufüllen. Die letzten Kilometer waren dann reine Kopfsache. Der Zieleinlauf im Stadion dann irgendwie erlösend und das alkoholfreie Bier danach einfach nur wohltuend.

 Um 10:20 Uhr fiel dann der Startschuss zum ersten Halbmarathon auch für die Projektteilnehmer Tatjana Bucher, Johanna, Valentina Kempter, Andrea Maier, Doris Schönleber, Patrick Bannert, Holger Bull und Hartmut Eska.

Im Massenstart ging es zunächst langsam voran. Jeder war darauf konzentriert sich ein wenig Platz zu verschaffen und das Rennen nicht allzu schnell anzugehen. Nach den ersten 3 Kilometern lichtete sich das Feld auch dank der breiteren Wege etwas.  
Zwischen KM 8 ging es stetig leicht bergauf bis zum höchsten Punkt bei KM 10. Auf der Strecke wurde jeder Verpflegungs- und  Erfrischungstand herbeigesehnt um etwas zu trinken oder sich einfach nur mit Wasser abzukühlen. Der zweite Streckenabschnitt ist dann zwar deutlich flacher, doch der Kampf gegen sengende Hitze  zehrte an den Kräften. Schnell war allen klar, dass man heute deutlich länger unterwegs sein wird als erwartet.

Und dennoch, alle haben es durchgezogen und konnten die letzten 200 Meter auf der blauen Tartanbahn im Heilbronner Frankenstadion bis zum überqueren der Ziellinie freudestrahlend genießen.  

Herzlichen Glückwunsch und voller Respekt an alle Läfuer/innen und im Besonderen an die 8 Neulinge für den enormen Willen sich über die 25 Wochen hinweg zu diesem sehr anspruchsvollen Projektziel hin zu entwickeln.

Die Schmerzen vergehen, der Stolz aber bleibt!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Halbmarathon Damen

Platz       Name                             AK         Platz       Zeit
216        Johanna                                W50         21         2:02:35
218        Kata Siklodi                           W40         32         2:02:42
437        Sabrina Reetz                        W20        101        2:13:00
510        Angelika Hein                         W55         19         2:15:42
529        Cinzia Zeltenhammer              W40         76         2:16:29
850        Claudia Hees                          W40       110         2:31:49
894        Valentina Kempter                  W20       218         2:34:31
994        Doris Schönleber                    W60         20         2:42:28
1164      Tatjana Bucher                       W60         31         3:02:53
1165      Andrea Maier                          W45       158         3:03:03

Halbmarathon Herren

353         Oliver Hees                           M40         41         1:42:10 
560         Ralf Richter                            M45         81         1:46:22 
841         Patrick Bannert                     M20       194         1:51:28 
1726       Hartmut Eska                          M45       243         2:06:04 
1941       Peter Hein                            M60         54         2:09:44 
1985      Jörg Schneider                       M60         56         2:10:24 
2103      Wolfgang Reetz                     M50       288         2:13:00 
2256      Ingo Zeltenhammer               M45       317         2:16:29 
2541      Bernhard Bucher                    M60         81         2:24:06 
2800      Thomas Damaschke               M50       388         2:34:32 
3101     Holger Bull                              M40       343         3:13:23

Marathon Herren

65           Kalle Dravec                         M50          9         3:28:46 
83           Armin Storz                           M55         4         3:33:18

 

Die LIWA-LaufTreff Gruppe
Die 8 HM-Neulinge
Letzte Beratung vor dem Start
Die 3 von der Ziellinie
Tatjana
Andrea
Holger
Kalle
Hartmut
Peter
the Zeltenhammers
Sockendealer und Tochter
treue Fans
Valentina und Tommy
Armin und Kalle am Berg

Hallstättersee Rundlauf - Schönster Halbmarathon Österreichs

Der Hallstättersee Rundlauf findet vor der besonderen Kulisse der UNESCO-Welterbestätte Hallstatt-Dachstein statt. Die Strecke des Seerundlaufs führt über 13 km Asphalt und 8 km Schotter. Als Höhepunkt überquert man auf der Ostseite des Sees eine Hängebrücke, welche sich genau über dem tiefsten Punkt des Sees befindet.

Vom LIWA-Lauftreff machten sich Angelika und Peter auf die Reise um beim "schönsten Halbmarathon Österreichs" teilzunehmen.

Der Wetterbericht verhieß jedoch nichts Gutes für diesen Tag. Temperaturen knapp über 0°C und Regen- bzw. Schneeschauer wurden angesagt. Doch wir hatten Glück: kurz vor dem Startschuss war es zwar kalt, aber zumindest trocken.

Nach dem Start am Ortsende von Hallstatt hatten wir gleich die erste Steigung zu bewältigen. Weitere kurze, jedoch knackige Steigungen waren auf der ersten Hälfte der Strecke in Angriff zu nehmen. Interessant war auch die Überquerung der Hängebrücke, auf deren Schwingungen man sich erst einstellen musste. Die zweite Hälfte verlief durchweg auf Asphalt - jedoch mit Schneefall. Zwischen Kilometer 17 und 20 waren es noch zwei lang gezogene Anstiege, die Kraft kosteten, bevor wir die Ziellinie am Marktplatz in Hallstatt überschritten.

Fazit: Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Der Hallstättersee bleibt während des gesamten Laufes im Blickfeld. Es war ein richtig guter Lauf, mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden!

Ergebnisse:

Platz      Name                           AK                Platz           Zeit
392.       Peter Hein                   M60                14.          1:58:15 Std.
485.       Angelika Hein              W55                  8.          2:08:53 Std.

Peter und Angelika trotzten den widrigen Bedingungen und freuten sich über einen tollen Lauf

30. Gmünder Stadtlauf am 12.03.2016 in Schwäbisch Gmünd

Bei  optimalen Witterungsbedingungen gingen am Samstagnachmittag insgesamt 17 Läuferinnen und Läufer des LIWA-Lauftreffs über die 10km oder Halbmarathon Distanz beim Jubiläumslauf in Schwäbisch Gmünd an den Start.

Mit dabei waren auch 4 Teilnehmer des aktuellen Projektes „von 0 auf 21“, die zum ersten Mal überhaupt an einem Lauf-Wettkampf über 10 km teilnahmen.
Begleitet vom LIWA-Running Coach Kalle übertraf Neuling Patrick Bannert alle Erwartungen und finishte in einer schon sehr beeindruckenden Zeit von 46:42 Minuten. Roland Holló wurde von unserem Wirbelwind Cinzia in 52:18 Min. durchs Ziel gezogen.   Auch Valentina Kempter blieb beim ersten Rennen schon unter einer Stunde und finishte in Begleitung von Routinier Bernhard nach 57:15 Minuten. Tatjana Bucher wurde bei ihrem ersten 10er von Magda und Andrea zum durchhalten motiviert und erreichte das Ziel freudenstrahlend nach 1:15:17 Std. Glückwunsch an alle 4 „Neulinge“ zur ersten Medaille und für diesen tollen Erfolg. Nicht zu vergessen sind auch die Leistungen von unserem Sockendealer Wolle, der mit „langen Socken“ sogar unter 50 Minuten laufen kann und Ciprian der erstmals für den TSV am Start war. 

Über die Halbmarathondistanz setzte Leander Schade ein Ausrufezeichen. Mit exakt 1:29:59 Std. unterbot er erstmals die magische Marke von 1:30 Std. Super Lauf Leander!
Jeweils im Abstand von ca. 5 Minuten folgten Armin und Ralf.
Bei den Damen zeigten auch Kata und Doro mit Zeiten unter der 2 Std.  dass sie schon ganz gut in Form sind. Beeindruckend auch die Leistung von Rolf, der deutlich unter der von ihm anvisierten Zeit blieb und die 2 Std. Marke nur um  wenige  Sekunden verpasste.

In der  Mannschaftswertung über die HM-Distanz belegte der TSV Lichtenwald einen tollen 4. Platz.

Mit den hier erzielten Ergebnissen haben sich die Läuferinnen und Läufer für die Trainingsumfänge über die Winterzeit hinweg belohnt. Das Frühjahr kann kommen!

11. Drei-Königs-Lauf in Heiningen am 06.01.2016

Einen erfolgreichen Start in die Laufsaison 2016 konnten 9 Läuferinnen und Läufer am 6. Januar beim 11.Drei-Königs-Lauf in Heiningen verbuchen.
Insgesamt 150 Teilnehmer und ein starkes Feld mit zahlreichen Läufern der regionalen Lauf-Hochburgen vom AST Süßen und Sparda Team Rechberghausen gingen bei leichtem Regen und Wind  an den Start der 10,4 km langen Strecke  durch das Voralbgebiet nach Eschenbach und Göppingen-Iltishof.  Die LIWA-Läufer kamen auf der sehr welligen Strecke mit zwar nicht allzu steilen, aber dafür langgezogenen Steigungen insgesamt ganz gut in Tritt.
 

Bester LIWA-Läufer war Kalle  der es in 42:47 Min. gerade noch in die TOP 10 schaffte, dicht gefolgt von Oli mit 44:56 Min. Auch die weiteren LIWA-Läufer/innen  Wolle (52:27), Cinzia (55:53), Andrea (1:04:24), Tommy (1:04:25), Claudi (1:04:45) und Bernhard (01:04:46) erzielten für sich sehr zufriedenstellende Ergebnisse.

Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Jürgen Wissner, der am Projekt „von 0 auf 21“ teilnimmt und in Heiningen zu seinem ersten Wettkampf überhaupt angetreten ist und diesen ohne Probleme in 01:09:32 Std. durchlaufen und freudenstrahlend finishen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

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