Foto: Pressefoto Rudel, Stuttgart

2015

40 . Nikolauslauf in Tübingen am 06.12.2015

Die äußerst anspruchsvolle Strecke am Rande Tübingens geht über die Halbmarathondistanz von 21,1 km.  Der Lauf ist auf 3.400 Starter limitiert und meist kurz nach Öffnung der Anmeldeseiten auch schon ausgebucht.

Insgesamt 11 Läufer/innen vom LIWA-Lauftreff hatten sich diesen traditionsreichen Nikolauslauf angemeldet. Für die meisten davon  sollte es auch der letzte Wettkampf des Jahres sein.
Schon am frühen Morgen herrschten nahezu ideale Bedingungen für ein tolles Lauferlebnis.  Die ausgelassene und fröhliche Stimmung im Startbereich  sorgte dafür, dass es die Teilnehmer kaum erwarten konnten endlich auf die Strecke zu gehen.  Pünktlich um 10:00 Uhr fiel auch der erste Startschuss, denn es wurde in 3 Gruppen im Abstand von je 3 Minuten gestartet.  Alle Lichtenwalder Läufer hatten  richtig Lust darauf nochmal an die Leistungsgrenzen zu gehen, liefen die sehr profilierte Strecke entsprechend ambitioniert an und konnten das Laufjahr durchweg mit einem  positiven Ergebnis und einem zufriedenen Lächeln  beenden.

Ergebnisse Halbmarathon:
Damen:

Platz      Name                                     AK        Platz      Zeit
555.       Cinzia Zeltenhammer    W40       74.          2:17:05 Std.

Herren:

276.       Leander Schade                M50       24.          1:35:34 Std.
376.       Armin Storz                       M55       12.          1:38:28 Std.
422.       Oliver Hees                        M40       47.          1:39:22 Std.
743.       Walter Krohn                     M55       36.          1:45:26 Std.
854.       Ralf Richter                        M45       151.        1:47:22 Std.
1011.     Bernd Göhner                   M50       139.        1:50:05 Std.
1173.     Gunther Krapf                   M45       161.        1:53:03 Std.
1406.    Wolfgang Reetz                  M50       197.       1:57:37 Std.
1479.     Jörg Schneider                  M55       104.        1:58:41 Std.
1946.     Bernhard Bucher              M60       50.          2:17:06 Std.

In der Mannschaftswertung (die besten 5 Läufer)  belegte man einen beachtlichen 35. Platz von über 100 gewerteten Teams.

 

12. Bottwartal Marathon am 18.10.2015

13 Läuferinnen und Läufer haben sich kurzfristig dazu entschlossen im Rahmen des Bottwartal-Marathons an einem der zahlreich angebotenen Distanzen teilzunehmen. Lustigerweise jedoch - keiner am Marathon.

Andrea, Claudi, Danielle, Doris, Sabrina, Bernd, Gunther und Oli hatten für den erstmals ausgetragenen 10km-Lauf im Bottwartal gemeldet. Die Strecke führte von Steinheim an der Murr bis nach Murr und in einer Schleife wieder zurück nach Steinheim.  Unsere Mädels und Jungs waren durchweg ganz ordentlich unterwegs und erzielten jede(r) für sich zufriedenstellende Zeiten.

Cinzia und Wolle wollten sich mit ca. 1.200 anderen Teilnehmern über die Halbmarathondistanz messen. Die Strecke verlief von Gronau, über Oberstenfeld, Beilstein, Großbottwar, Kleinbottwar nach Steinheim an der Murr. Beide TSV-Starter konnten ihr Tempo halten und blieben dabei deutlich unter der 2 Stunden Marke.

Armin, Leander und Kalle wollten Ihre Herbstform nochmal beim 50km-Ultra-Trail-Lauf mit 850 Höhenmetern  testen.
Limitiert auf 150 Starter ging es auf eine sehr anspruchsvolle Strecke in der sich Waldwege, einzigartige  Single-Trails mit asphaltierten Abschnitten durch die Weinberge und das Bottwartal  stetig abwechselten.  Die zahlreichen Anstiege waren sehr knackig und vom Terrain her oftmals wurzelig, steinig und rutschig.  Bei nebligen 5 Grad am Start war es mit der Aussicht leider auch nicht ganz optimal, aber so konnten sich unsere drei  Starter ganz auf ihren Lauf konzentrieren.  Kalle schaffte die Strecke sogar unter 4 Stunden und belegte am Ende einen sensationellen 3. Gesamtplatz.  Für Leander war es der erste Ultralauf überhaupt. Langezeit unter den TOP 10, musste er auf dem letzten Drittel der Strecke seinem vielleicht etwas zu hohen Anfangstempo Tribut zollen, belegt aber am Ende einen beachtlichen  22. Platz. Armin ging den Lauf trotz diverser körperlicher „Problemchen“ an,  zog diesen mit all seiner Erfahrung aus 65 Marathons- und Ultramarathons durch und platzierte sich am Ende mit Platz 33 auch noch im vorderen Viertel der Gesamtwertung.  

10km-Lauf:
Platz    Name                                AK       Platz       Zeit
102      Oliver Hees                      M40      10          0:43:16 Std.
146      Gunther Krapf                  M40      14          0:45:28 Std.
469      Sabrina Reetz                    W        17         0:58:07 Std.
478      Claudia Hees                   W35      10          0:58:28 Std.
581      Doris Schönleber             W55        5          1:03:38 Std.
594       Andrea Maier                  W45      39          1:04:29 Std.
654       Danielle Stedler-Göhner   W50      21          1:11:23 Std.

Leider wurde die Zeit von Bernd Göhner nicht erfasst.


Halbmarathon:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
573         Wolfgang Reetz               M50       72          1:50:52 Std.
650         Cinzia Zeltenhammer    W40       11          1:54:02 Std.

50km- Ultra-Trail-Marathon:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
  3           Karlheinz Dravec             M50         1           3:56:13 Std.
 22          Leander Schade              M50         4           4:21:58 Std.
 33          Armin Storz                       M55        4           4:33:17 Std.

Siegerehrung 50km-Ultra-Trail
Zwei auf Augenhöhe - Cinzi mit Mocki
Unser 10km-Team

41. Berlin Marathon am 27.09.2015

Gleich  4 Läufer vom Lichtenwalder Lauftreff hatten das Glück schon im vergangen November beim etwas komplizierten Vergabeverfahren einen Startplatz für den 41. Berlin Marathon zugesprochen zu bekommen.  Es gab über 75.000 Registrierungen für die knapp 42.000 Startplätze und obwohl der Marathon erst Ende September des Jahres stattfindet, muss man sich schon im Oktober des Vorjahres dafür anmelden. Ein langer Zeitraum in dem für die Läufer nicht  immer alles planbar ist  und es die unterschiedlichsten Gründe geben kann, um am Ende erst gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen an den Start zu gehen.

So traf es auch unseren Läufer  Walter Krohn der durch einen schweren Unfall Ende Juni stark gehandicapt war, aber mit eisernem Willen seine Trainingseinheiten absolvierte um doch noch irgendwie in Berlin an den Start  zu gehen.

Klar, es ist halt mal die schnellste Strecke der Welt und mit über 36.800 Finishern und weit über 1 Mio. Zuschauer an der Strecke gehört Berlin zu den 5 größten Marathons der Welt. Die Atmosphäre ist vom ersten bis zum letzten Meter  atemberaubend.  Es waren Läuferinnen und Läufer aus 127 Nationen am Start. Das ist schon ein Highlight für jeden Marathonläufer hier dabei sein zu dürfen.

Sonne, blauer Himmel und durchschnittlich 15 Grad sorgten nicht nur für ausgezeichnete Bedingungen sondern ließen auch die Stimmung schon in den Startblöcken hochkochen.

Die 4 TSV-Starter Cinzia Zeltenhammer, Walter Krohn, Armin Storz und Karlheinz Dravec gingen mit unterschiedlichen Ambitionen an den Start.

Für Cinzia war es der erste Start in Berlin und ihr 3. Marathon überhaupt. Daher musste sie sich beim Start auch fast ganz hinten anstellen. Unbeeindruckt von der Masse fand sie schnell ihren Rhythmus und war mit knapp über 2 Std. bei der Halbmarathonmarke auf dem besten Wege eine persönliche Bestzeit zu erlaufen. Leider konnte sie  im zweiten Streckenabschnitt  aufgrund sich bildender Blasen das Tempo nicht durchzustehen, schaltet vernünftigerweise etwas zurück und genoss die letzten Kilometer sowie den Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor in vollen Zügen.

Walter war schon zum 5. Mal in Berlin am Start. Wegen seines lädierten Armes und dem Trainingsdefizit ging es ihm mehr darum überhaupt an diesem Lauf teilnehmen zu können, denn um Bestzeiten.  Mit einer Zeit von unter 3:45 Std.  belegte er am Ende immer noch einen Platz im vorderen Drittel der Teilnehmerzahl.

Für Armin war es sogar schon der 9. Start beim Marathon in Berlin. In diesem Jahr kam er von Beginn an sehr gut in Tritt und konnte das Tempo lange Zeit konstant halten. Leider bekam er kurz nach km 35 muskuläre Probleme die ihn zu deutlich mäßigerem Tempo zwangen.  Die Zeit ist für ihn eher zweitrangig, für ihn steht nach all den Jahren der 10. Start im Vordergrund, der ihm hoffentlich schon nächstes Jahr ermöglicht wird. Nach 10 erfolgreichen Teilnahmen kommt man in den Genuss des sogenannten „Jubilee Clubs“ der einem eine ewige Startnummer und einen dauerhaften Startplatz für den Berlin Marathon sichert.

Da ist Kalle nach seiner erst dritten Teilnahme in Berlin noch meilenweit entfernt. Sein Ziel war bei diesem Lauf die 3 Stunden Marke zu unterbieten, was ihm am Ende nach einem taktisch gut eingeteilten Rennen auch gelang.  

Am Ende waren alle TSV’ler  mit ihren Ergebnissen und Erlebnissen mehr als zufrieden und wurden im Schatten des Reichstages von den Begleitern Andrea, Renate und Ingo begeistert in Empfang genommen.  

Nach einem kurzen Umtrunk in einem Berliner Biergarten ging es zurück zum Flughafen und  auf den Heimweg.

 

 

Frauen:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
4358      Cinzia Zeltenhammer       W40       852        4:21:50 Std.

Männer:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
1634      Karlheinz Dravec               M50         90        2:59:12 Std.
4277      Armin Storz                        M55       110       3:18:37 Std.
10432    Walter Krohn                     M55       466       3:43:49 Std.

 

auf dem Weg zum Start
war doch lustig, oder?
After Race Event

11. Ulmer Einstein- Marathon am 27.09.2015

Während die einen die Hauptstadt im Schnelldurchlauf erkundeten waren andere LIWA-Lauftreffler über die Halbmarathondistanz rund um das Ulmer Münster  am Start.

Frauen:
Platz      Name                                                AK          Platz      Zeit
474         Annerose Unterkircher                W45       90          2:00:07 Std

Männer:
Platz      Name                                                AK          Platz      Zeit
1102      Jürgen Templin                               M55         48         1:46:31 Std.
1635      Wolfgang Reetz                               M50       211        1:52:53 Std.

Mädels Ausflug zum Womens's Run München am 13.09.2015

Am frühen Samstag Vormittag machten wir uns zu fünft (Andrea, Cinzia, Claudi, Doris und Magda) vom LIWA-Lauftreffs auf, um an einem der Craft-Women´s run´s teilzunehmen. Diese Läufe sind bekannt durch ihre allesamt brombeerfarben gehaltenen Teilnehmer-Shirts und finden  jedes Jahr in verschiedenen deutschen Großstädten statt. Das ausgewählte Ziel hieß für uns: MÜNCHEN- dort fand der finale Lauf des Jahres 2015 statt.

Nach einer sehr angenehmen Zugfahrt mit gemütlichem Sekt-Frühstück kamen wir  pünktlich in München an. Das Hotel war nicht weit vom Bahnhof entfernt, wir konnten unser Gepäck abgeben-
die Zimmer waren erst am Nachmittag bezugsfertig und so ging es bei schönstem Sonnenschein direkt in die Münchner Innenstadt. Beim Bummel durch die Einkaufsstraße und diverse Läden genossen wir das tolle Wetter, um später gemütlich von einem Straßencafé aus, die vorbei strömenden Menschen aus aller Welt und das bunte Treiben ausgiebig zu betrachten.

Am Nachmittag ging es dann zum Olympiapark, um die Startunterlagen und das Laufshirt abzuholen und sich vorzubereiten. Das diesjährige Motto-Shirt hatte den Titel „Laufperlen“. Der Olympiaturm und die Sporthallen glitzerten in der Herbstsonne und es flogen bereits einige rosafarbene Luftballons durch die Luft. Die Teilnehmerinnen dieser Läufe  kamen nicht nur wegen des Laufens in den Olympiapark. Den ganzen Nachmittag bummelten viele mit ihren Freundinnen durch das Women's Village, probierten dort die Produkte der Sponsoren aus, nahmen an Aktionen und Gewinnspielen teil und ließen sich mit Goodies und Testprodukten beschenken. Die längste Schlange war übrigens während der gesamten Veranstaltung die des Kosmetikstands, an dem sich unzählige Läuferinnen den Nagellack passend zum Laufshirt auftragen ließen. Wir haben davon abgesehen ;-)

Um 15.30Uhr startete der 5km-Lauf, es wurde etwas leerer im Women's Village. Wir genossen die Zeit bis unsere Distanz, der 8km- Lauf, um 17.00Uhr startete und verbrachten die verbleibende Zeit auf der angrenzenden Wiese mit Blick auf einen kleinen See.

Weil es hier weniger um schnelle Zeiten als vielmehr den Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Laufen mit Freundinnen, Müttern, Töchtern und Kolleginnen geht, werden neben den schnellsten Läuferinnen auch die fröhlichsten geehrt. Preise erhielten die besten Lauffreundinnen, die mit dem besten Kostüm und die glücklichste Laufperle, die sich im Ziel am meisten gefreut hatte. Natürlich hatten wir uns in der Innenstadt mit pink-glitzernden Hüten, rosafarbenen Fächern- die man bei der Wärme sehr gut nutzen konnte- und weiteren farblichen passenden Accessoires ausgestattet und hofften auf die Chance, hier mit dem besten Kostüm zu punkten.

Im Startbereich gab es zur Einstimmung zig rosa Luftballons, die dem Münchner Himmel zeitgleich entgegenschwebten. Dann der Countdown, natürlich klatschten alle mit und endlich ging es auf die Strecke durch den wunderschönen Münchner Olympiapark. Über 4.700 Läuferinnen und Walkerinnen waren in München dabei, fast alle trugen das Motto-Shirt. Es zog sich ein brombeer-farbiger, endloser Strom an hellgrünen Wiesenflächen entlang- ein toller Anblick! Beim Überqueren der Brücke über die mehrspurigen Stadtautobahn wurde viel gehupt- es war sicher auf für Autofahrer ein wirklich seltener Anblick.

Bei allem Spaß war aber auch die sportliche Leistung nicht zu unterschätzen, die Strecke ist abwechslungsreich und der Spätsommer bescherte noch einmal heiße Temperaturen von um die 25 Grad. So wechselten sich sonnige und schattige, flache und steile Streckenabschnitte ab, es ging  einmal rund um die Aschenbahn, einen kurzen Abschnitt am See entlang und dann in Richtung Ziel.
Beim Run über 8 km lief die schnellste Läuferin allen anderen davon: Brendah Kamonya Kebeya aus Kenia vom Team Run2gether gewann in 28:22 Minuten - wir genossen die Bahn eine ganze Weile länger, das Ziel war Spaß zu haben und die vielen, anfeuernden Zuschauer,  so wie eine Band, die im letzten Drittel mit fetzigen Rhythmen motivierte, zu genießen. Die Zeitwertung war in diesem Lauf für uns daher unerheblich- wir jubelten alle, als wir das Ziel erreichten und wollten gemeinsam als Team ins Ziel einlaufen. Dort wurden wir dann prompt für die Verlosung des schönsten Kostüms nominiert.

Bei der Siegerehrung konnte man dann einige tolle Verkleidungen sehen, die uns im dichten Gewimmel des Laufs vorher nicht aufgefallen waren. Es hatten sich einige Frauen viel Mühe gegeben – gewonnen haben letztlich mit dem schönste Kostüm zwei Frauen, die als pinkfarbene Sumo-Ringer an den Start gegangen waren.  Getreu dem Motto: „Dabei sein ist alles“ gaben wir uns daher mit einer Nominierung zufrieden. Wir hatten viel Spaß und das war die Hauptsache!
Am Abend wurde der Damenausflug weiter fröhlich genossen und in einer Tapas Bar lecker gegessen. Anschließend in einer kleinen Kneipe mit der Münchner Szene ausgiebig gefeiert und getanzt.

Am Sonntagvormittag ging es in den Englischen Garten, um im Biergarten am chinesischen Turm zu Mittag zu essen. Bei bestem Wetter konnten wir die mutigen Surfer am Eisbach beobachten und den Tag wie viele Münchner im Park genießen, bevor es gegen Abend dann auf die Heimreise ging.

 

München, 25 Grad, die Hütte sitzen
so sehen Siegerinnen aus
in zivil im englischen Garten

Jungfrau Marathon am 12.09.2015

2.134 Höhenmeter – 42,195 km – Berner Oberland – Interlaken zur Kleinen Scheidegg

Das sind die nackten Zahlen und Fakten für einen der schönsten Marathons auf diesem Planeten. Vom LIWA- Lauftreff machten sich wieder drei Läufer ins Berner Oberland auf, um an diesem Spektakel teilzunehmen. Rolf Sigel, Jörg Schneider und Armin Storz stellten sich zum weiderholten Mal dieser Aufgabe. Kuhglocken, Dudelsackspieler und Alphornbläser, es wurde wieder alles aufgeboten, um die Läufer auf  ihrem schweren Weg zur kleinen Scheidegg (2016m) zu unterstützen. Am 12.09.2015 pünktlich um 9:00 Uhr startete das 4.600 Teilnehmer starke Läuferfeld um sich der 42,195 km und den 2.134 Gesamthöhenmeter anzunehmen.

Um alle Leser nunmehr auf die wunderschöne Strecke mitzunehmen hier eine kurze Streckenbeschreibung:
Nach dem Start folgte eine 3-km-Schlaufe durch Interlaken. Dann ein Abstecher zum fast 300 m tiefen grün-blauen Brienzersee. Die ersten 10km sind flach als wär's ein City-Marathon. Bei der uralten Holzbrücke von Wilderswil folgt der erste ruppige Anstieg. Hinauf geht's, das Tal wird enger, Felswände prägen jetzt die Landschaft. Km20, dass Marathon-Dorf Lauterbrunnen, mit dem berühmtesten Wasserfall, dem Staubbach, genau bei halber Distanz (21,095km). Es folgt auf 800m Höhe eine völlig flache 6-km-Schlaufe zum Trümmelbach, bevor bei km26 der ganz große Aufstieg beginnt. Hinein in die Wand, 26 Serpentinen bis Wengen! Hier, auf der Sonnenterrasse, hoch über dem Tal, erreichen wir den 30. Kilometer. 30km hinter uns, 800 Höhenmeter unter uns, aber das große Ding beginnt erst - noch liegen knapp 1000m Steigung vor uns . . .

Mettlenalp, Wengernalp, Baumgrenze und ein Panorama das uns noch den letzten Atem nimmt, saftige Alpweiden, schroffe Felsen, Gletscher, die höchsten Eiswände der Alpen. Über uns thront die Jungfrau. Und jetzt der Höhepunkt, die berüchtigte, die viel besungene Moräne und das nach 40km. Der letzte Kilometer führt nur noch abwärts - abwärts, auf dass wir hier in Ehren ankommen, am Ziel auf der Kleinen Scheidegg.

Geschafft! 1.829m Steigung und 305m Gefälle gesamt also 2.134 Höhenmeter auf die 42,195 Kilometer. Ein strahlend blauer Himmel empfing die Läuferschar in der Höhe. Abgekämpft mit zitternden Oberschenkeln, kamen wir drei wohlbehalten über die Ziellinie. Hier wäre noch zu ergänzen, die so manchmal wichtige Endzeit bei einem Marathon, ist hier bei so einem Berglauf, beim Anblick der mächtigen Bergriesen, Eiger, Mönch und Jungfrau, so was von unwichtig. Was zählt, ist nur diesen Lauf bewältigt zu haben und das Glück zu haben, sich überhaupt so einer Aufgabe stellen zu dürfen. Wer hat gesiegt? Alle die ins Ziel kamen, wie immer beim Marathon. Die endgültige Belohnung war dann das wohlverdiente Weizenbier, dass wir bei Sonnenschein mit einem direkten Blick auf die berüchtigte Eiger- Nordwand genießen konnten.

So konnte Rolf Sigel diesen Lauf zum 15. Mal finishen, Jörg Schneider zum 6. Mal und Armin Storz zum 3. Mal. Alle drei starteten in der Klasse M55 für den Lichtenwalder Lauftreff. Da die Zeiten bei einem solchen Lauf unwichtig sind, nur so viel dazu: einer konnte diese Herausforderung knapp unter 5 Stunden finishen, einer knapp unter 6 Stunden und einer knapp über 6 Stunden. Wichtig war, alle drei kamen abgekämpft aber gesund mit einem Lächeln auf der Kleinen Scheidegg auf 2061 m an und freuten sich auf das wohl verdiente Weizenbierchen. Zum Schluss noch eine Randnotiz: Die Hotelzimmer für das Jahr 2016 wurden gleich vorgebucht um auch beim 24. Jungfrau- Marathon im Jahr 2016 dabei zu sein. 

 

    

Armin , Jörg und Rolf vor dem Start in Interlaken
Armin am Ziel auf der kleinen Scheidegg

Stuttgarter Nachtlauf am 11.09.2015 und 41. Schurwaldlauf in Rommelshausen am 12.09.2015

Tanja und Kalle nahmen am späten Freitagabend beim Stuttgarter Nachtlauf über 10km teil. Insgesamt 1.350 Teilnehmer startet um 21.45 Uhr  am Marktplatz bei noch sehr angenehmen Temperaturen  in die Stuttgarter Nacht. Die Strecke verlief über die Königstrasse und  dem Schlossplatz  in den Schlosspark, um den Eckensee am Landtag vorbei, danach um das neue Schloss und über den Schillerplatz zurück in Richtung Rathaus. Die Runde hatte ca. 2,5 km und musste insgesamt 4x durchlaufen werden.  
Tanja und Kalle liefen gemeinsam und überquerten die Ziellinie nach 01.04:45 Std.

Nur 16 Stunden nach den Stuttgarter Nacht 10km ging Kalle im Remstal an den Start des Halbmarathons. Auf der  abwechslungsreichen und anspruchsvollen Strecke  von  Rommelshausen hinauf in den Schurwald und zurück über die Weinberge waren zudem ca. 400 Höhenmeter zu bewältigen.  In einem durchaus stark besetzten Teilnehmerfeld belegt Kalle am Ende in 1:33:39 Std. den 4. Gesamtplatz und wurde Sieger in der Altersklasse M50.

Leander Schade erläuft einen Podestplatz beim 33M-Challenge 2015

Leander hatte sich für den sogenannten 33M Wettbewerb angemeldet.
Hier ging es darum 3 Berg-Marathons in 3 Ländern innerhalb von 3 Monaten zu finishen.

Der erste Lauf fand am 13. Juni beim Alpin Marathon in Lichtenstein satt. Leander absolvierte die 42,2 km mit 1.870hm in 5:03:42 Stunden.

Danach folgte am 05. Juli der Zermatt Marathon in der Schweiz mit 1.950hm, den Leander in 5:29:53 Stunden beendete

Das Finale fand dann am 23. August beim Allgäu-Panorama-Marathon in Sonthofen statt.

In der Zwischenbilanz lag der dann vor dem letzten Marathon im Allgäu in seiner Altersklasse auf Rang 6 mit 41 Minuten Rückstand auf den 3. Platzierten.
Bis zum finalen Lauf waren dann noch 7 Wochen Zeit. Leander absolvierte dazwichen noch den Walser Challenger Classic Trail, Samstag Abend 15Km mit 1000HM um den Widderstein und am Sonntag 29 km mit 1900HM
sowie ein Laufkamp in der Turracher Höhe. So war er bestens gerüstet für die Auffholjagd über 42,2 km und 1.500 Höhenmeter im Allgäu.


Leander lief den dritten Marathon in starken 4:32:30 Stunden und schaffte es tatsächlich die 41 Minuten gut zu machen und sich auf den 3. Podestplatz in seiner Altersklasse beim vorzulaufen. Geile Sache!

Tolle Leistung und Herzlichen Glückwunsch!

erst rauf...
... dann runter
das Matterhorn im Rücken

9. Allgäuer-Panorama-Ultra-Marathon am 23. August in Sonthofen

Ein Laufbericht von Kalle:

Kurz nach 5 Uhr in der Früh machte ich mich auf den Weg von unserer Unterkunft in Bad Hindelang zum Allgäu Outlet in Sonthofen.
20 Minuten vor dem Start tummelten sich dort schon die meisten der ca. 280 Läuferinnen und Läufer die sich für diesen Ultra-Trail-Run angemeldet hatten. Es war trocken, wolkenlos und Temperaturen um die 15 Grad herum.
Mir blieb noch ausreichend Zeit um die Ausrüstung zu prüfen, den Rucksack optimal an den Körper anzupassen und mir wenigstens einen Becher Kaffee als Frühstück zu gönnen. Mehr geht um diese Uhrzeit einfach noch nicht.
Es begann gerade so zu dämmern, als um Punkt 6 Uhr dann der eher unspektakuläre Startschuss erfolgte. Ich hatte mir als Ziel eine Laufzeit von ca. 10,5 - 11 Std. für die 70km und 3000hm vorgenommen.

Nach dem Start in Sonthofen (750m) geht es zunächst flach und idyllisch am Ufer der Iller entlang, bevor es dann nach 2,5 km auch schon über einen Naturpfad auf den ersten Anstieg zur Ofterschwanger Weltcuphütte und weiter bis hoch zum Weiherkopf (1665m) geht. Ich fand bis dahin einen ganz guten Rhythmus, ging die sehr steilen Abschnitte auch von Beginn an gehend an und versuchte mir die Kraft einzuteilen. Während der ersten Gehphasen nimmt man auch Kontakt zu anderen Läufern auf. Kurzes Geplänkel wo man herkommt und wie es so geht. Überraschender Weise will niemand trainiert haben, man sei krank gewesen, zu wenig Kilometer gelaufen, man wolle sich schonen, es langsam angehen lassen und vermutlich müsse man sowieso früher aussteigen??? Wow, und ich dachte nur mir geht das so...

Belohnt wird die frühe Mühsal durch einen wunderschönen Sonnenaufgang der sich nach und nach über die Allgäuer Gipfel schob und einem atemberaubenden Rundblick über das langsam erwachende Tal. Bis zur ersten Zwischenzeitmessung in Grasgehren (km 18) die ich nach knapp 2 Stunden erreichte, hatte man schon über 1000 Höhenmeter bewältigt. Dort gab es dann auch das erste "Frühstücksbuffet" in Form von Obst, Kuchen  und Brot. Ich begnügte mich mit einem Stückchen gesalzenem Butterbrot und etwas Obst. War ja auch erst 8:00 Uhr...

Auf dem folgenden Streckenabschnitt bis nach Riezlern im Kleinwalsertal wechseln sich längere Abstiege und kurze knackige Anstiege ständig ab. Nach einem Waldstück tat sich plötzlich der Blick auf das Ifenplateau auf, welches im Schein der aufgehenden Sonne strahlte. Herrlich! Das kann man zu diesem Zeitpunkt noch richtig genießen.
Etwas später überquert man dann die Grenze nach Österreich und kommt nach 32 km am Verpflegungsstand am Gasthof Hörnlepass an.
Ich war über 1 Stunde schneller, als ursprünglich kalkuliert. Mal wieder viel zu schnell angegangen, ob mich das nicht später einholt?
Mit zunehmender Uhrzeit und steigender Sonne wurde es deutlich wärmer und der Bedarf nach Flüssigkeit immer höher. Jetzt war es wichtig an jeder Verpflegungsstelle ausreichend zu trinken und die mitgeführte Wasserflasche auffüllen zu lassen.

Weiter ging es über einen asphaltierten Weg hinab nach Riezlern, dort über die Breitachbrücke und hoch zur Walserstaße. Nachdem diese überquert war, ging es erneut sehr steil aufwärts bis zur Amans-Alpe, entlang der Mittelalpe bis rüber zur Bergstation der Söllereckbahn.
Auf diesem Streckenabschnitt war auch der Moment gekommen an dem bei mir die ersten muskulären Ermüdungserscheinungen auftraten und ich deutlich an Tempo zurücknehmen musste. Nach und nach zogen jetzt genau diejenigen mit einer fast schon arroganten Leichtigkeit an mir vorbei, die kurz nach dem Start schon aufgeben wollten. Einige der "Kollegen" drehten sich beim vorbei laufen kurz zur Seite und fragten nach dem Wohlbefinden oder ob man irgendwas (Gel, Salz) brauchen würde. Tolle Gesten-ein sportlicher, hilfsbereiter Umgang unter den Läufern.
Es war jetzt kurz nach 10 Uhr und die Wanderwege füllten sich mit Spaziergängern, Wanderern und Mountainbikern die einen immer wieder beklatschten und mit Zurufen motivierten dranzubleiben und einfach weiterzulaufen.

Nach fast 5 Stunden Laufzeit und 40km erreichte ich den Verpflegungspunkt an der Bergstation Söllereckbahn. Hier musste ich erstmal 2 Becher Cola ungebremst in mich hineinlaufen lassen. Kurz geschüttelt und weiter ging es für einen kurzen Abschnitt steil bergauf, danach auf einem Holzpfad über ein Moorgebiet und anschließend in höchster Konzentration über sehr steile und verwurzelte Singletrails und Serpentinen hinunter zum Freibergsee. Bis hierhin wäre es ein Marathon gewesen, aber es ist ja ein Ultra, also geht es noch weiter.
Kurzer Blick auf die imposante Heini-Klopfer-Skiflugschanze und dann hinunter ins Tal in Richtung Oberstdorf. Unten angekommen folgten die einzigen 3 flachen, ebenen Kilometer am Stück bis hin zur Erdinger-Skisprung-Arena. Einfach nur flach geradeaus laufen, da wussten weder Waden noch Schenkel wie sie damit umgehen sollten.
Die Zwischenzeitmessung an der Arena bei km 49 erreichte ich nach 5 Std. und 50 Min. Hier gibt es für alle die zu diesem Zeitpunkt aussteigen wollen oder müssen eine extra Wertung. Hier gönnte ich mir fast 15 Minuten lang Zeit, um mal den Rucksack abzuschnallen, ein paar Sachen neu zu sortieren und mich in einem Wasserfass ausgiebig zu erfrischen. Erfreulicherweise gab es hier auch mal was anderes als  Wasser, Iso oder Cola - es gab alkoholfreies Weizen! Was für eine Wohltat, das hat vielleicht geprickelt! Danke! Dazu noch etwas Brot, Obst und es konnte weitergehen.
 
Noch 21 km, also "nur noch" ein Halbmarathon. Mir war auch bewusst, dass es noch weitere 1000 Höhenmeter auf den nächsten 10 km zu bewältigen gab. Ab jetzt war nicht mehr nur die körperliche Fitness gefragt, sondern auch die mentale Stärke gefordert. So arbeitete ich mich gemächlichen Trittes nach oben bis zur Gaisalpe.
Irgendwann sah ich ein Gipfelkreuz und ich dachte schon ich hätte den höchsten Punkt erreicht. Doch es war erst die "Schöne Aussicht" auf 1285 m Höhe. Da fehlten doch noch fast 400hm? Und die wurden einem dann auch gleich nach der nächsten Kehre präsentiert. Schöne Aussicht? Von wegen, da war nur Berg!
Es kam noch eine Verpflegungsstelle bei KM58 und das war auch der letzte Punkt an welchem man den Lauf hätte noch ehrenhaft beenden können. Ich wollte weiter.
Die folgenden 2 km hoch bis zum Sonnenkopf auf 1712 m sollten die schwierigsten und anspruchsvollsten des gesamten Streckabschnitts werden. 7,5 Stunden unterwegs und fast 60 km in den Beinen.
Ab sofort war auch nicht mehr der Weg das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel! Mein Körper wollte nicht mehr, aber mein Kopf. Egal welche Zeit, egal welcher Platz, es wurde jetzt eine Frage der Selbstachtung. Meine Mission hieß ab jetzt „ankommen“!

Ich muss beim Aufstieg mehrfach die Hände zur Hilfe nehmen und mich über die Stufen und Wurzeln nach oben ziehen. Manche Abschnitte waren von meinen Vorläufern schon ziemlich abgetreten und daher sehr rutschig. Die Kraft lässt immer mehr nach und der Puls erreicht ungeahnte Höhen,ich musste immer wieder Atempausen einlegen .
Man denkt jetzt nur noch von Schritt zu Schritt. Das Feld ist mittlerweile ziemlich ausgedünnt. Man sieht kaum einen vor sich und kaum einen hinter sich. Normale Wanderer scheinen diesen Pfad zu meiden oder erst gar nicht zu kennen. Der Spaßfaktor hielt sich ziemlich in Grenzen. Mit jeder Lichtung die man sieht, sehnt man sich das Gipfelkreuz herbei. Unfassbar wie weit weg die das gebaut haben. Irgendwann hörte ich Stimmen rufen "Gleich hast du es geschafft, nur noch ein paar Meter"...
Und wenn man dann da auf dem 1712 Meter hohen Sonnenkopf steht weiß man auch, dass man es geschafft hat. Einer der Streckenposten meinte, man könne von hier aus auch das Ziel in Sonthofen sehen. Aber mein Blick dafür war schon etwas getrübt, ich wollte da nur noch hin. Die letzten 10 km geht es überwiegend bergab über Wiesenpfade, Schotter, Geröll und teilweise Asphalt. Erstaunlicherweise kam ich damit ganz gut zurecht und konnte dabei sogar noch den einen und anderen Kollegen einholen.
Auf den letzten Kilometern noch einen Schlußspurt? Nein, nicht wirklich, aber es fängt an sich ein wohliges Gefühl, gemischt aus Glück, Zufriedenheit und Stolz einzustellen was die letzten Schritte wieder leichter macht.
Die letzte Kurve, der rote Teppich, der Zielbogen. Geschafft, 70 km und ca. 3000 Höhenmeter in 9:11:11 Std., Gesamtplatz 77 von 241 Finishern und Platz 15 in der AK M50.
Alles gut!

Kurz vor dem Start in Sonthofen
Am höchsten Punkt - Gipfelkreuz Sonnenkof
Geschafft - im Ziel

1. Citytriathlon in Tübingen 02.08.2015

Jürgen und Christoph Templin trainieren seit ca. 1,5 Jahren die Triathlon Sportarten  Schwimmen, Radfahren und Laufen.  In diesem Sommer waren sie soweit um endlich an einem echten Wettkampf über die olympische Distanz von teilzunehmen.  Diese erstreckt sich über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. 
Insgesamt waren  an diesem Event 1500 Teilnehmer über diverse Distanzen und Wettkämpfe am Start.  Davon 537 Teilnehmer mit Jürgen und Christoph über die Olympische Distanz

Gestartet wurde in 3 Startgruppen auf Höhe der Ebershaldenbrücke und um 11:05 Uhr ging es dann auch für Jürgen und Christoph auf die Strecke.
Das Schwimmen (1500m) fand  im Neckar statt und war als Wendestrecke zu bewältigen.  Bei 19° Wassertemperatur waren alle glücklich, denn es durfte mit dem Neoprenanzug geschwommen werden.

Die Wechselzone lag auf der Neckarinsel mitten in der Platanenallee, das hatte den Nachteil, dass sehr lange Laufwege in und aus der Wechselzone überwunden werden mussten.

Nach dem Wechsel ging es auf das Rad und es mussten 2 Runden a 20Km Richtung Bebenhausen mit 180 Höhenmetern pro Runde gefahren werden.

Die abschließende Laufstrecke führte durch die Tübinger Altstadt. Die stimmungsvolle Strecke durch die engen Gassen über den Marktplatz war sehr anspruchsvoll. Doch das ständige AUF und  AB hatte irgendwann mal ein Ende und mit der letzten Runde ging es dann auf die Zielgerade zwischen Neckarinsel und Anlagensee.

Insgesamt ein tolles Erlebnis und Ergebnis für unsere ersten Triathleten im Verein.

Platz 212:  Christoph Templin,  Gesamtzeit 2:41:46 h, 42. Platz AK TM30
(Schwimmen  0:30:11 h;  Rad  0:36:12 h; Laufen 1:57:23 h)

Platz 382: Jürgen Templin,  Gesamtzeit 3:01:54 h, 11. Platz AK TM55
(Schwimmen  0:30:37 h;  Rad  0:40:05 h; Laufen 2:14:38 h)

der Start im Neckar
Jürgen auf dem Bike
Christoph auf der Zielgeraden

25. Reichenbacher City-Lauf am 18.07.2015

Der City-Lauf in Reichenbach gehört zu den traditionsreichsten 10km-Läufen in der Region und wurde schon zum 25. Male ausgetragen. Trotz dieser Tradition  musste der AST als Veranstalter  einen deutlichen Rückgang bei den Teilnehmerzahlen für den Hauptlauf verzeichnen.  Vom LIWA-Lauftreffen gingen Walter und Kalle zusammen mit leider nur weiteren 54 TeilnehmerInnnen an den Start auf die 10km-Strecke vom Schulsportplatz aus ins Lützelbachtal hinaus und wieder zurück

Platz   7.: Karlheinz Dravec, 40:58 Min., 1.Platz AK M50
Platz 17.: Walter Krohn, 45:17 Min. , 2. Platz AK M55

Seen-Lauf im Tannheimer Tal am 04.07.2015

Auf einen etwas weiteren Ausflug haben sich die beiden Laufkammeraden Gunther und Oli gemacht um am 22,2 km langen Rundkurs im Tannheimer Tal auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Halden- und Vilsalpsee  teilzunehmen.  Der sommerliche Tag bot den Läufern eine traumhafte Kulisse mit sattgrünen Bergwiesen, zackigen Gipfeln und kristallklaren Wasser in den Seen.  Unter insgesamt 195 Startern schafften es beide LIWA-Läufer sogar unter die TOP 25

Platz 21: Gunther Krapf, 1:52:41 Std.,  4. Platz in der AK M40
Platz 24: Oliver Hees, 1:55:24 Std., 7. Platz in der AK M40

22. Stuttgart-Lauf am 28.06.2015

Der Stuttgarter Lauf ist mit Abstand die größte Laufveranstaltung in der Region.

Mit insgesamt 19.000 Anmeldungen über zahlreiche Laufdisziplinen konnte die Landeshauptstadt einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Selbstverständlich dass sich auch Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff zu diesem Event angemeldet hatten.

Pünktlich um 9:00 Uhr gingen fast 7.000 Starter auf die Halbmarathondistanz durch die Stadtteile Untertürkheim, Bad Cannstatt, Hofen, Mühlhausen,  Münster und wieder zurück über Bad Cannstatt mit dem Zieleinlauf in der Mercedes-Benz Arena.

Weil sich die Sonne schon früh über die durchgehend asphaltierte Strecke ausbreitete wurde der Lauf für die Teilnehmer auch zu einer kleinen Hitzeschlacht.
Die 6 TSV-Läufer Bernd, Christoph, Jürgen, Kalle, Leander und Wolle kamen insgesamt noch ganz gut mit den Bedingungen zurecht und finishten ihre Läufe durchweg im Bereich ihrer individuellen Möglichkeiten. Bestzeiten waren an diesem Tag nicht möglich.

Als um 11:30 Uhr dann noch 2 unserer Läuferinnen an den Start des 7km-Laufes gingen und die Sonne fast schon im Zenit stand,  waren schattige Abschnitte auf der Strecke kaum noch zu finden. Aber auch Tanja und Andrea kämpften sich durch die Hitze und überquerten die Ziellinie gemeinsam unter 50 Minuten.

 

57. Bieler Laufnacht am 12.06.2015

100km Ultralauf in der Schweiz: Pain is temporary – pride is forever 

Am Freitag, den 12. Juni haben sich insgesamt 6 Mitglieder des TSV – Lauftreffs auf den Weg zu den 57.  Bieler Lauftagen in die Schweiz gemacht um am einen der ältesten und traditionsreichsten 100km – Ultraläufe teilzunehmen. Der Bieler 100km-Lauf ist in der etablierten Läuferszene auch als die „Nacht der Nächte“ bekannt.

Der Journalist, Autor und Ultra-Lauf-Ikone Werner Sonntag aus Ostfildern hat schon Ende der 70er Jahren mit dem Buch-Titel  „Irgendwann musst du nach Biel“  und seinen damit verbunden „Notizen-eines-100km-Läufers“ diesem Lauf einen besonderen Mythos der Läuferszene zugeteilt.

Biel ist ein Erlebnis der besonderen Art. Wer einmal am 100km Lauf in Biel dabei war, wird diese Nacht nicht so schnell wieder vergessen. Egal ob in 8, 12 oder 20 Stunden, es ist eine gewaltige körperliche und mentale Herausforderung  - selbst für viele erprobte MarathonläuferInnen -eine solche Distanz  zu Fuß zurückzulegen. Für die Meisten geht es nicht darum einen Spitzenplatz oder eine Bestzeit zu erzielen, sondern um die Herausforderung dieses Wagnis überhaupt anzugehen. Nur wer selbst einmal die Höhen und Tiefen miterlebte, die Prüfung über Distanz und Zeit bestand, kann begreifen, dass einem im Ziel die Glückseligkeit zu Füssen liegt.

Vom Lichtenwalder Lauftreff hatten Karlheinz Dravec und Armin Storz für die 100km Einzeldisziplin sowie Thomas Damaschke mit Cinzia Zeltenhammer und Walter Krohn mit Balazs Turi für den 100km Partnerlauf (56km/44km) gemeldet.

Insgesamt waren 4.000 Läuferinnen und Läufer über die zahlreichen Strecken und Disziplinen am Start. Für Dravec und Storz ging es um 22:00 Uhr mit ca. 1.300 weiteren StarterInnen an den Einzelstart über die  Königsdisziplin von 100 km. Am Ende konnten davon nur  926 LäuferInnen das ersehnte Ziel vor dem Bieler Kongresshaus erreichen.

Trotz fast idealer Witterungsbedingungen mussten auch die TSV-Läufer auf der anspruchsvollen Strecke ihren Tribut zollen. So musste Armin Storz verletzungsbedingt nach dem zweiten Teilabschnitt bei KM 56 abbrechen. Bis dahin war er 5:33:02 Std. unterwegs und belegte in dieser Teilstrecken-Wertung den 2. Platz in seiner Altersklasse.

Karlheinz Dravec hatte unterwegs schon früh mit Magenproblemen zu kämpfen. Nach einem langen Abstieg bei KM 78 sorgten zusätzlich auftretende Ischiasprobleme dafür dass ein Weiterlaufen nur noch mit längeren Gehpausen möglich war. Doch irgendwie schaffte es Dravec die Probleme in den Griff zu bekommen, fand auf den letzten 10km wieder in einen passablen Laufrhythmus, finishte nach 10:08:55 Stunden und belegte damit den 98 Rang in der Gesamtwertung sowie Platz 17 in seiner Altersklasse M-50.

Die Staffelläufer wurde eine Stunde nach den Einzelläufern um 23:00 Uhr auf die Strecke geschickt. Thomas Damaschke und Walter Krohn nahmen sich zunächst den 56km Abschnitt vor und übergaben dann an Cinzia Zeltenhammer und  Balazs Turi die dann noch je 44km zu bewältigen hatten. Das Team Damaschke/Zeltenhammer finishte die 100km in einer Gesamtzeit von 10:47:04 Std. und erreichte in der Mixed-Wertung den 6.Platz.

Das Team Krohn/Turi überquerte die Ziellinie nach 11:05:04 Std. und belegte in der ER+ER Wertung den 2. Platz.

Wie schon in den vergangen Jahren blicken die TSV-Läuferinnen und Läufer voller Stolz auf die einzigartige Atmosphäre dieser „Nacht der Nächte“ und die erzielten Resultate zurück. Jede(r) ist hier über eine Ultra-Distanz gelaufen, welche über den normalen Marathon hinaus geht. Ganz nach dem Motto „Pain is temporary – pride is forever“ bzw. die Schmerzen vergehen, der Stolz aber bleibt.

Die Laufhelden von Biel
Kurz nach Kalles Zieleinlauf
Unser Mixed Duo Tommy und Cinzia

Trollinger Marathon und Halbmarathon am 17.05.2015

Wie in jedem Jahr ist der Trollinger Halbmarathon in Heilbronn das erklärte Ziel unserer Projektgruppe 0 auf 21 km welche im November des Vorjahres in das Lauftraining eingestiegen ist.

Nach 26 Trainingswochen waren 3 Läuferinnen und 1 Läufer, die vor einem halben Jahr noch keine 5 Minuten am Stück rennen konnten, entsprechend vorbereitet um ihren ersten Halbmarathon zu bestehen.

Die Neulinge wurden durch erfahrene Läufer vom Lauftreff über die komplette Distanz hinweg begleitet und bekamen dadurch die notwendige Sicherheit und Aufmunterung um das persönliche Ziel auch zu erreichen. Und so erreichten alle, trotz gelegentlicher Zweifel, am Ende voller Stolz und mit strahlenden Gesichtern die Ziellinie im Frankenstadion in einer Zeit unter 2:30 Stunden. Herzlichen Glückwunsch an Kata, Nicole, Claudi und Oli. Es geht also doch!

Schon 1,5 Stunden vor den Halbmarathonis gingen  Armin und Kalle an Start der sehr anspruchsvollen Marathon Strecke über 42,2 km mit insgesamt ca. 400 Höhenmetern rund um Heilbronn. Der Streckenverlauf führte durch namhafte Winzerorte wie Flein, Thalheim und Lauffen am Neckar, dem Selbigen entlang und in die nahen Weinberge der Umgebung. Schmerzhafte Anstiege wurden durch wunderschöne Aussichten in das Heilbronner Unterland belohnt. Belohnen konnte man sich unterwegs auch immer wieder mit einem Schlückchen Trollinger den traditionell ortsansässige Winzer in allen Gemeinden zur Verkostung an der Strecke bereit stellen. Kurz nach dem letzten zähen Anstieg trifft man bei Kilometer 37,5 auf die Halbmarathonstrecke, sodass man sich auf den letzten 5 Kilometern in der Masse  der HM-Läufer und Läuferinnen auf den Zieleinlauf in das gut gefüllte Frankenstadion freuen  kann. Ein weiteres Highlight nach den Strapazen der letzten Stunden.

Insgesamt waren 13 Teilnehmer/innen vom LIWA-Lauftreff in Heilbronn am Start.

Die nächsten Wochen stehen für eine Gruppe des Lauftreffs ganz im Zeichen der Vorbereitung für den 100 km – Lauf  am 12. Juni in Biel (Schweiz).
Geplant sind die 100 km sowohl als Einzelläufer als auch in Zweier-Staffeln anzugehen.

Auch bei diesem Event werden wir ein paar Neulinge über eine Ultra-Marathon-Distanz begrüßen dürfen.

12. Salzburg Marathon am 03.05.2015

Im Rahmen des jährlichen Lauftreff-Ausfluges reisten insgesamt 14 Teilnehmer über das lange Wochenende nach Salzburg, um dort an verschiedenen Läufen teilzunehmen.

Petrus meinte es laut den Wettervorhersagen nicht besonders gut, aber alle waren entsprechend mit regenfester Kleidung für das lange Wochenende gerüstet. Der Freitag als Anreisetag verging wie im Flug und wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in der schönen Altstadt von Salzburg begangen.

Der Samstag versprach trockene Wetterabschnitte und wurde u.a. genutzt um die Festung Hohensalzburg  und ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten der Mozart-Stadt zu besichtigen. Die Stadt umgibt ein sehr internationales Flair und beherbergt Touristen aus der ganzen Welt. Die wunderschönen Gassen mit urigen Kneipen und schönen Geschäften waren gut gefüllt mit Besuchern, während bereits die Jugendläufe an diesem Tag an den Start gingen.
Am Abend wurde der Kohlehydrathaushalt noch einmal vor den anstehenden Läufen in einem italienischen Restaurant befüllt- alle waren gerüstet und in freudig gespannt auf den nächsten Tag.

Am frühen Sonntag regnete es bereits sogenannte Bindfäden, als sich die Läufer beim Frühstück trafen. Kurz darauf machten sich die 10km-Läuferinnen bereits auf den Weg zum Start am Schloss Leopoldskron, dort ging es um 8.45Uhr an den Start.
Die Marathonis  sowie die Halbmarathonläufer folgten um 9.00h und starteten auf dem Residenzplatz. Trotz des Regens waren viele Zuschauer an der Strecke und feuerten die Läufer an. Im Start- und Zielbereich war einiges geboten und alle sehr gut organisiert.

Den Marathon finishten Armin Storz, Walter Krohn, Gunther Krapf und Karlheinz Dravec (beide mit persönlichen Bestzeiten) und mit seinem Marathondebüt auch Bernd Göhner mit einer Spitzenleistung. Alle Marathon Läufer bleiben unter der vier Stunden Marke und erzielten somit beeindruckende Ergebnisse. Die Halbmarathonis Angelika und Peter Hein sowie Jörg Schneider kamen ebenfalls, beeindruckt von der tollen Kulisse der Bauwerke und mit dem kräftigen Ansporn zahlreicher Zuschauer, sehr zufrieden im Ziel an. Mit den beiden 10km-Läuferinnen Danielle Göhner- Stedler und Andrea Maier waren alle wieder im Ziel und hatten einen tollen Lauftag.
Bei Wetterbedingungen wie diesen, mit Regen, Nässe und Pfützen, waren aber alle der 6545 Läuferinnen und Läufer aus 60 Nationen an diesen Aktionstagen die Sieger. Der Regen hatte allerdings kaum Einfluss auf unsere Läuferinnen und Läufer und die Temperaturen waren zum Laufen perfekt. Am Abend verabschiedete sich ein Teil der Gruppe und machte sich auf den Heimweg, die verbleibenden genossen auch am Montag noch einen weiteren Tag in Salzburg.

Wie immer gilt natürlich „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“ und getreu diesem Motto folgt die  nächste Herausforderung  schon  am 17. Mai, beim Trollinger- Marathon in Heilbronn.

 

 

30. HASPA Marathon Hamburg am 26.05.2015

Eine kleinere Gruppe Läufer ist beim traditionsreichen Marathon in der Hansestadt an den Start gegangen. Unter insgesamt 25.000 Startern finishten Cinzia Zeltenhammer und Thomas Damaschke jeweils mit persönlichen Bestmarken.

Erst unmittelbar vor dem Event entschloss sich Ingo Zeltenhammer sein Debüt über die Marathondistanz zu wagen, was ihm dank der imposanten Kulisse und den unzähligen,  motivierenden Zusprüchen durch Zuschauer an der Strecke in einer Zeit von 5:22:21 Std. auch gelang.  

Im Anschluss gönnte sich die Truppe noch ein paar erholsame Tage in Hamburg und rundete den durchweg gelungen  Ausflug mit diversen Besichtigungen der Hamburger Sehenswürdigkeiten ab.

Gmünder Stadtlauf am 14.03.2015

Bei nahezu optimalen Witterungsbedingungen gingen am Samstag in Schwäbisch Gmünd insgesamt 10 Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs über die 10km oder Halbmarathon Distanz an den Start. Für fast alle war es gleichzeitig der Auftakt in die Laufsaison 2015.
Mit dabei waren auch 2 Teilnehmer des aktuellen 0 auf 21 Projektes, die ihren ersten Lauf-Wettkampf überhaupt bestritten und dabei gleich beeindruckende Zeiten erzielten.  Felix Liehr blieb über 10km in 1:02:03 Std. nur knapp über der 1-Std. Marke und Oliver Hees finishte sein Debüt über die Halbmarathonstrecke in absolut beachtlichen 1:45:23 Std.

Mit den hier erzielten Ergebnissen haben sich die Läuferinnen und Läufer für die Trainingsumfänge über die Winterzeit hinweg belohnt. Das Frühjahr kann kommen!

 


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