Foto: Pressefoto Rudel, Stuttgart

2017

32. München Marathon 08.10.2017

Ganz spontan und kurzentschlossen haben sich Christoph und Kalle entschieden nach München zu fahren um dort am Halb- bzw. Marathon an den Start zu gehen.
Insgesamt fanden sich 21.000 Läufer/innen am Olympia Gelände ein um an den unterschiedlichen Distanzen an den Start zu gehen.

Irgendwie war nicht nur das Wetter kühl, sondern auch die gesamte Atmosphäre. So säumten für einen Stadtlauf verhältnismäßig wenig Zuschauer die Straßenränder und auch die Ränge beim Zieleinlauf im Olympia Stadion waren nur sehr spärlich besetzt. Es war an diesem Sonntag nicht ganz das herzliche und stimmungsvolle München, wie man es sonst so kennt.

Also gaben unsere beiden LIWA-Läufer mächtig Gas um auch schnell wieder nach Hause fahren zu können. Als Nachmelder mussten sich die beiden bei ihren Läufen jedoch erstmal hinten anstellen. Trotz der Massen schaffte Kalle den Marathon in unter 3:10 Stunden und Christoph finishte den Halbmarathon noch unter der 1:30 Std. Marke.

München Marathon (42,2 km)

Platz    Name                      Zeit
212      Karlheinz Dravec   03:08:31 Std.

München Halb-Marathon (21,1 km)

Platz    Name                         Zeit
197      Christoph Templin    01:29:22 Std.

 

Stuttgarter Nachtlauf am 06.10.2017

Der Stuttgarter Nachtlauf findet mitten in der City statt. Start und Ziel sind am Marktplatz. Die 2,5 km lange Runde führt um das Alte Schloss, ein Stück auf der Königsstraße entlang, dann am Neuen Schloss vorbei in den Schlossgarten, um den Eckensee herum und zurück über die Planie und um das Rathaus herum und Marktplatz. Beim 10km Lauf muss die Runde 4 mal durchlaufen werden. Der Start für die 10 km Läufer erfolgte um 21:45 Uhr.

Vom LIWA-LaufTreff mit am Start waren Anja, Cinzia, Gudrun sowie Stephan und Gunther.

Stuttgarter Nachtlauf (10 km)

Platz    Name                                 AK   Platz      Zeit
  93      Cinzia Zeltenhammer         M40    11      0:53:58 Std.
366      Gudrun Aschenbrenner       M55      3      1:05:16 Std.
367      Anja Krapf                         M45    23      1:05:16 Std.
531      Stephan Aschenbrenner      M55    13       0:56:00 Std.
700      Gunther Krapf                    M45    80       1:05:17 Std.

44. Berlin Marathon am 24.9.2017

Berlin, Berlin, wir liefen durch Berlin. 13 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff starteten beim, mit über 39.000 Finishern, fünft größten Marathon der Welt.

Die reizvolle Strecke zählt weltweit zu den schnellsten Marathon Strecken. Hier wurden in den letzten 10 Jahren gleich 4 neue Weltrekorde aufgestellt. Eine Strecke auf der auch viele abmontierte Hobbyathleten versuchen ihre persönliche Bestzeiten über die Marathon Distanz von 42,195 Kilometern aufzustellen.

Und das gelang an diesem Sonntag gleich 8 Läufer/innen vom TSV Lichtenwald. Kata, Cinzia und Angelika bei den Damen, sowie Oli, Gunther, Wolfgang, Michael und Peter bei den Herren ließen sich von den Massen und der sensationellen Stimmung in Berlin leiten und belohnten sich selbst für den monatelangen Trainingsehrgeiz im Laufe des Jahres.
Das überragende Gesamtergebnis wurde von den restlichen LIWA-Läufer/innen Kerstin, Armin, Walter, Rolf und Bernhard durch ebenfalls ausgezeichnete Leitungen abgerundet.

Der Berlin Marathon ist immer eine Reise wert. Auch für die Begleiter der Athleten. Daher wird er auch in den nächsten Jahren seinen festen Platz im Terminkalender der Lichtenwalder Marathonläufer/innen finden.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Marathon Frauen

Platz

Name

AK

Zeit

2971

  Siklodi, Katalin

W40

04:01:45

   3461

  Fuchs, Kerstin  

W45

04:07:21

4269

  Zeltenhammer, Cinzia  

W40

04:15:44

7853

  Hein, Angelika  

W55

04:53:21

 

Marathon  Herren

Platz

Name

AK

Zeit

3478

  Hees, Oliver  

M45

03:15:28

4009

  Krapf, Gunther  

M45

03:18:51

4818

  Hohlbauch, Wolfgang  

M50

03:23:40

6648

  Storz, Armin  

M55

03:31:03

8748

  Krohn, Walter  

M55

03:40:06

9781

  Fuchs, Michael  

M45

03:44:10

21329

  Roos, Rolf  

M60

04:32:50

23190

  Bucher, Bernhard  

M60

04:45:53

24130

  Hein, Peter  

M60

04:53:22

19. Kraichgau Ultra Trail am 24.09.2017

Während die eine Gruppe durch Berlin auf Bestzeitenjagd war, gingen es Leander, Daniel und Kalle beim 50 km langen Trailrun durch den Kraichgau bei Sinsheim deutlich gemütlicher an. Auf der sehr abwechslungsreichen aber durchgehend  welligen Strecke mit insgesamt 860 Höhenmetern stand der Austausch mit anderen Läufern im Vordergrund.

 

50km Ultra Marathon

Platz

Name

AK

Zeit

38

  Schade, Leander  

M50

04:47:28

88

  Guggenmos, Daniel  

M35

06:25:39

90

  Dravec, Karlheinz  

M50

06:25:40

Damen Ausflug zum Women´s Run München

 

Die Lauftreff Damen hatten für dieses Wochenende einen 2 tägigen Ausflug nach München geplant um dort an einem Lauf der deutschlandweiten Women´s Run Serie teilzunehmen.

Eine Laufveranstaltung nur für Frauen in dem sich zwar schon alles um den Laufsport dreht, der Spaß und die Gemeinsamkeit jedoch im Vordergrund stehen. Unsere 14 bestgelaunten Mädels trafen sich am frühen Samstagmorgen am Bahnhof in Plochingen um mit dem Zug in die bayrische Landeshauptstadt zu fahren.

Nach der Ankunft im Hotel schlüpfte man schnell in das brombeerfarbene Outfit und machte sich auf den Weg in den Olympia Park. Da sich Valentina erst ein paar Tage vorher so verletzt hatte, dass ein Start für sie nicht möglich war, entschied die Gruppe spontan in München noch einen klappbaren Bollerwagen zu beschaffen. Gesagt, getan! Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um Valentina doch noch am Lauf teilhaben lassen zu können. Nachdem man die Starterlaubnis dafür noch mit dem Veranstalter abgeklärt hatte, wurde Valentina in den Bollerwagen gesetzt und  ganz „Prinzessinnenlike“ abwechselnd von den Freundinnen am Ende des Feldes über die 8 km lange Strecke durch den Olympia Park gezogen. Das war ein Spektakel.
Das ganze Ereignis wurde im Nachgang natürlich noch ausgiebig in der Münchner Innenstadt gefeiert. Am Sonntagvormittag schlenderten die Damen noch durch die pulsierende Festmeile des Streetlife Festivals in der Leopold- und Ludwigstrasse, bevor es am Nachmittag wieder mit dem Zug zurück in die Heimat ging. Mit dabei waren Claudi, Karin, Sabrina, Valentina, Frida, Bettina, Kirsten, Andrea, Magda, Nadia, Cinzia, Tatjana, Doris und Luana.

 

25. Jungfrau Marathon in Interlaken (CH) am 09.09.2017

Während die Damen in München ihren Spaß hatten, zog es die Herren nach Interlaken in die Schweiz um dort am selbsternannten „schönsten Marathon der Welt“ teilzunehmen.
Der Jungfrau Marathon mit seinen 1850 Höhenmetern von Interlaken hinauf auf die Kleine Scheidegg feierte sein 25 jähriges Jubiläum. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit. Es regnete fast durchgehend und je höher man kam umso kälter wurde es. Leider blieb den weit über 5000 Läufern wegen der tiefstehenden Wolken auch die sonst so geniale Sicht auf das berühmte Dreigestirn des Jungfraumassivs „Eiger, Mönch und Jungfrau“ durchgehend verwehrt. Auch als man sich die berüchtigten letzten 3 Kilometer von der Station Wixi auf der Moräne des Eigergletschers bis hoch zur Loucherflueh kämpfte, konnte man wegen des dichten Nebels die sonst so fantastische Bergkulisse leider nur in den brennenden Waden spüren und nicht sehen. Doch das Wetter tat der Stimmung unter den Läufern und auch der Zuschauer einen Abbruch. Auf den Wegen durch traditionelle Bergdörfer wurde man stetig von zahlreichen Zuschauern, Fahnenschwingern, Alphornbläsern und Kuhglocken gefeiert und motiviert.

Am Ziel auf der nebligen, nassen und kalten Kleinen Scheidegg angekommen nahm man sich in diesem Jahr jedoch nur wenig Zeit um die  persönlichen Emotionen und die beeindruckende Atmosphäre aufzusaugen. Man wollte nur schnell unter eine warme Dusche und mit der Bahn zurück ins Tal.
Am Ende war jeder glücklich und zufrieden sich dieser Herausforderung gestellt zu haben. Zeiten und Platzierungen spielen bei solchen Bergläufen zwar eine untergeordnete Rolle, dennoch hat fast jeder für sich ein persönliches Ziel vor Augen und so freute sich so mancher über doch ganz beachtliche Resultate.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Platz Name                            Zeit                 AK      Pl.

  698. Karlheinz Dravec         4:36:11 Std.    M50    96.

1246. Armin Storz                 4:56:40 Std.    M55    83.

1390. Gunther Krapf              5:01:19 Std     M45    270.

1691. Walter Krohn               5:12:14 Std.    M55    125.

2174. Bernd Göhner               5:29:55 Std.    M50    371.

2187. Daniel Guggenmos      5:30:33 Std.    M35    300.

3366. Bernhard Bucher          6:20:22 Std.    M60    178.

3397. Jörg Schneider             6:22:31 Std.    M60    182.

3398. Rolf Sigel                     6:22:32 Std.    M60    183.

22. ebmpapst Marathon in Niedernhall am 10.09.2017

Ein paar der Daheimgebliebenen zog es am Sonntag in die Nähe von Künzelsau um dort am Marathon bzw. Halbmarathon teilzunehmen und diesen Lauf als Vorbereitung und Leistungstest  für die noch kommenden Wettkämpfe im Herbst zu nutzen.

Marathon:

Platz Name                            Zeit                 AK      Pl.

42. Leander Schade               3:43:23 Std.    M50    10.

Halbmarathon:

199. Michael Fuchs                1:44:17 Std.    M45    27.

204. Wolfgang Reetz             1:44:25 Std.    M50    32.

5. Trail a Maredda-Altu Taravu am 27.08.2017 auf Korsika (F)

Aus Korsika berichte Oliver Hees

Oli Hees nimmt während seines Urlaubs an einem Trailrun-Marathon mit 42,2 km und 2600 Höhenmetern teil.

Es wurden 4 Läufe vom Familien Lauf, 11 km, 25 km bis zum Marathon von 42 km angeboten. Insgesamt gingen ca. 400 Läufer an den Start.

Ich hab mich für die längste Etappe entschieden, die auf 50 Teilnehmer begrenzt war. Gestartet wurde um 7 Uhr in Sampola einem kleinen Bergdorf im Landesinneren. Das Ziel war in Palneca, das größte der insgesamt 6 Dörfer, die hier eine Gemeinde bilden. Jedes Jahr ist der Start des Marathon in einem anderen Dorf. Gleich zu Anfang ging es durch 3 Bergdörfer. Die Einwohner saßen vor ihren Häuser auf Stühlen und jubelten uns zu. Die Temperatur war da noch bei angenehmen 25 °C. Das sollte sich aber schlagartig ändern. Danach ging es steil bergauf, wie auch die Temperatur. Als der bekannte Vernwanderweg GR 20, der durch die Insel von Norden nach Süden mit etwa 200 km führt erreicht war und wir dem die nächsten 20 km folgten (meist über den Grad kletternd auf allen Vieren), hatte auch das Thermometer die 35 Grad erreicht.

Höhepunkt war dann das Refugie Usciolo eine Unterkunft für Wanderer. Dort wurde der Verpflegungspunkt mit dem Hubschrauber eingerichtet vom Korsischen Fernsehen (hier ein kleiner Trailer vom Hubschrauber).

Weiter ging es durch die Waldbrandgebiete, wo vor Wochen noch ein riesiges Feuer tobte. Die Hitze am Boden war noch zu spüren und der Geruch von Holzkohle lag noch in der Luft. Der Abstieg hatte auch noch einiges abverlangt bis ich nach 8 Stundend und 23 Minuten fix und fertig das Ziel erreichte.

Am Ende belegte ich den 14 Platz der Gesammtwertung und den 3 in der Altersklasse.

Zum Schluss noch ein Highlight. Die Dorfbewohner hatten für die Läufer und Läuferinnen ein Buffet auf die Beine gestellt mit Salate, Pitzzen, Kuchen etc.

Ich dachte die Lichtenwalder waren hier :-)

 

11. Allgäu Panorama Marathon am 13.08.2017 in Sonthofen

Aus Sonthofen berichtet Bernd Göhner:

9 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff  waren am vergangenen Sonntag in Sonthofen beim Allgäu Panorama Marathon am Start.

Bei idealen Lauftemperaturen am Start von ca. 13°C gingen um 6:00 Uhr morgens zuerst die Ultra-Läufer auf die Strecke, um 8:00 Uhr folgten die Marathonläufer und um 9:15 Uhr die Halbmarathonis. 

Den Namen "Panorama"-Marathon trägt der Lauf in Sonthofen zurecht. Schon kurz nach dem Start in der Stadt läuft man an herrlichen Badeseen vorbei und hat stets die Kulisse der Alpengipfel des Allgäus im Blick. Begegnungen mit weidenden Kühen gehören zum besonderen Reiz des Laufs, der an vielen Stellen über Weiden und Wälder führt. So mancher Läufer musste zur Passage eines Weidegatters erstmal den Kühen gut zureden, damit diese den Durchgang frei machen. Kuhglockengeläut begleitet die Läufer. Vorbei an Almen und Einkehrmöglichkeiten geht es bergauf und bergab, leider ohne die Möglichkeit, diese kulinarischen Annehmlichkeiten auch genießen zu können. Unsere Läuferinnen und Läufer mussten sich mit den erpfegungsständen entlang der Strecke begnügen, die aber sehr umfangreich ausgestattet waren. 


Als erste im Ziel waren natürlich die Halbmarathonis. Nach 21 km Strecke und einem sehr steilen Streckenabschnitt mit 190 Höhenmetern blieb Michaela mit 1:56 h noch unter der 2 Stunden-Marke. Es folgten Barbara knapp über 2 Stunden und Ingo mit 2:18 h. Claudia und Cinzia gingen den Lauf gemeinschaftlich an und kamen mit einer Zeit von 2:29 h ins Ziel.

Die Marathonis waren nur am Start kurz beisammen, dann setzte aber jeder seine eigenen Ziele um. Der Lauf über 42 km und nicht zu verachtende 1.435 Höhenmeter verlangt den Läufern volle Leistung ab. Dabei sind nicht nur die Aufstiege, sondern auch die teils steilen Abstiege eine Herausforderung. Olli wollte es bei seinem ersten Berglauf gleich wissen und legte mit 4:27 h eine sagenhafte Zeit vor. Bernd wollte eigentlich nur seine Zeit vom letzten Jahr verbessern, was ihm mit 35 Minuten weniger und 5:04 h ganz gut gelang. Johanna hatte sich bei ihrem 2. Marathon überhaupt eine hohe Latte gelegt, diese aber in ganz knapp über 6 Stunden locker übersprungen. Und Zeit zum Fotografieren blieb auch noch. 

Beim Ultra-Marathon kam Petra auf der 70 km langen Strecke, die mit 3.270 Höhenmeter als sehr anspruchsvoll gelten darf, als Zweite ihrer Altersklasse nach gut 9:36 h lächelnd ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung. 

Der Lauftag endete für fast alle Läuferinnen und Läufer im Schwimmbad Wonnemar, direkt am Ziel, wo sich die strapazierten Muskeln bei einem Bad im Whirlpool erholen durften.

Die Marathonis Olli, Johanna und Bernd (v.l.)
Die Halb-Marathonis Barbara, Cinzia, Ingo, Michaela, Claudia (v.l.)

3. WalserTrailChallenge 29. + 30.07.2017 mit dreifacher Beteiligung des TSV Lichtenwald

Petra und Patrick vor dem Start zum Widdersteintrail in Baad
Petra beim Start des WalserUltraTrails in Riezlern
Petra und Leander nach dem Abbruch in Baad

Trailrunning im Kleinwalsertal

bei der 3. WalserTrailChallenge starteten 3 Läufer unseres Verein.

Pattrick und Petra nahmen am Samstag am Widdersteintrail teil. Dieser geht rund um den Widderstein auf 15 km mit 980 hm. Kein einfacher Lauf, denn die gesamten Höhenmeter sind auf nahezu 3-4km auf alpinen Bergwegen zu absolvieren. Aber landschaftlich ist es wunderschön. Nach der langen Regenphase meinte es der Sommer wieder gut mit den Läufern und lieferte Sonne pur, aber der Regen hatte seine Spuren hinterlassen und die Wege in eine Rutschbahn voller Matsch und Schlamm verwandelt. Der Downhill gestaltete sich so technisch anspruchsvoll. Aber Patrick meisterte seinen 1. Traillauf voller jugendlicher Energie und stürmte nach 2:14:48 h als 45 in seiner Altersklasse ins Ziel. Petra ließ sich mehr Zeit, schließlich wollte sie ja am nächsten Tag noch den Ultra laufen, und überquerte nach 2:35:12 h die Ziellinie in Baad.

Am Abend  traf man sich mit Leander zum Kohlenhydrattanken beim Italiener in Riezlern.

Petra und Leander starteten am Sonntag 6:00 Uhr zum WalserTrailUltra mit insgesamt 65 km und 4200 Hm.

Leider hatte es in der Nacht stark geregnet und so waren die Wegbedingungen noch schlechter. Die Steine waren glitschig und sehr, sehr rutschig. Man musste hochkonzentriert laufen und rutsche öfters mal ab. Der Anstieg zum Gottesacker Plateau und weiter zum Hohen Ifen mit insgesamt gut 1000 hm gestaltete sich so sehr schwierig und lang. Die Verpflegungsstellen lagen weit auseinander (15-17 km), die Sonne brannte und der Durst nahm zu. Nach einem kurzen steilen Abstieg mussten dann gleich nochmal gut 1000 hm gemacht werden, einmal auf das Walmendingerhorn und dann auf das Grünhorn. Von letzterem war ein gefährlicher Abstieg von ca. 1km auf einem schmalen steinigen Grat zu absolvieren. Auch so war die Strecke anspruchsvoll, z.T. mit Ketten gesichertes alpines Gelände, Grampen und Leiter im An- und Abstieg. Das alles kostete Kraft. Ca. 4 km vor Baad lief Petra auf Leander auf. Gemeinsam schafften sie es zum nächsten Verpflegungspunkt in Baad gut 15 min vor Erreichen des Zeitlimits.

Das war für beide eine neue Erfahrung. Die Strecke hatte ihren Tribut gefordert, beide waren ziemlich platt und hatten Sorge, innerhalb des Zeitlimits bleiben zu können. Nach kurzer Bedenkpause beschlossen beide den Lauf nach 36 km und 2300 hm und 7:56 h zu beenden.  Eine kluge Entscheidung, denn am späten Nachmittag kam es noch zu heftigsten Gewittern auf der Strecke.

Von 150 Startern kamen lediglich 55 Läufer ins Ziel. Der Walsertrail ist technisch eine echte Herausforderung, landschaftlich aber ein wunderschöner hochalpiner Lauf.

27. Reichenbacher Citylauf und 21. Eselsburger-Tal Lauf am 01./02.07.2017

Das erfolgreiche Running Team in Reichenbach

27. Reichenbacher Citylauf und 6. Waldlauf am 01.07.2017

Eine ordentliche Ausbeute gelang den LIWA-Läuferinnen und Läufern beim 10km-Hauptlauf in Reichenbach.

Podestplätze gab es für Michaela Rahm (3. In der AK W40), Melanie Willkommen (3. In der AK W30), Kalle Dravec (2. In der AK M50) und auch als Mannschaft (K. Dravec, D. Guggenmos, W. Krohn) belegte man einen guten 2. Platz.

Die Erfolge unserer Athleten sollte durch die geringe Teilnehmerzahl nicht geschmälert werden. Obwohl der Startzeitpunkt am Spätnachmittag und auch das Wetter fast schon optimal für dies Jahreszeit waren, konnten unsere Freunde vom AST nicht die erhofften Teilnehmerzahlen generieren. Dass die Strecke trotz der leichten Anstiege schnell und zumindest für einige ambitionierte Läufer aus der Region interessant ist, zeigen die Namen und  Zeiten der 8 besten Läufer, die deutlich unter 40 Minuten geblieben sind. Dieser Laufwettbewerb hat einfach mehr Teilnehmer verdient.
Uns hat es auf alle Fälle Spaß gemacht und wir werden sicher auch im nächsten Jahr wieder mit einigen Läuferinnen und Läufern dabei sein.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
10. Karlheinz Dravec            40:24 Min.
23. Daniel Guggenmos          46:09 Min.

29. Walter Krohn                    47:21 Min.

33. Wolfgang Reetz                 48:27 Min.

42. Michaela Rahm                 52:27 Min.

55. Melanie Willkommen     1:01:27 Std.

 

21. Eselsburger-Tal Lauf  am 02.07.2017

Ganz spontan entschieden sich drei LIWA-Läufer/innen am Sonntagvormittag nach Herbrechtingen zu fahren um dort im Eselsburg Tal an einem Halbmarathon teilzunehmen. Auf der flachen Runde über 21,1 km glänzten Oliver Hees in 1:30:21 Std. und Gunther Krapf in 1:30:32 Std. mit jeweils neuen persönlichen Bestzeiten. Beide haben sich gegenseitig bis zum Ende gepuscht und unter den knapp 160 Startern die Gesamtplätze 15 und 16 erreicht.
Mit dabei war auch Claudia Hees, die sich mit einer Zeit von 2:18:25 Std. auf Rang 36 der Damenwertung platzierte.

 

… und die Petra meisterte noch den Bergmarathon um den Traunsee 

Nur 1 Woche nach der (Tor-) Tour in den Dolomiten startete Petra Neumann beim 29. Bergmarathon um den Traunsee in Österreich. Nochmal 70 KM mit 4.500 Höhenmetern. Praktisch zum auslaufen…
Petra schaffte diesen Ultratrail um den Traunsee in 13:38:22 Stunden.

Lavaredo Ultratrail am 23.06.2017 in Cortina d'Ampezzo (ITA)

Ein Laufbereicht von Petra Neumann:

Der Lavaredo Ultratrail gehört mit seinen 120 km und gut 5800 Hm zur Ultra Trail World Tour.  Eine Teilnahme ist nur über entsprechende Qualifizierungsläufe und eine Bewerbung möglich. Das Teilnehmerlimit liegt bei 1500 Startern und ist schnell ausgebucht.

Ich konnte dieses Jahr einen Startplatz für diesen internationalen Berglauf ergattern. Gemeinsam mit meinem Laufpartner Günter Thieme aus Glauchau nahmen wir am Freitag, den 23.06. in der Olympiaeissporthalle von 1956 in Cortina d'Ampezzo die Startunterlagen in Empfang. Dort erfolgte auch die Kontrolle der Pflichtausrüstung (mind. 1 l Wasser, Trinkflasche oder Trinkbecher für unterwegs, Erste Hilfe Set und Rettungsdecke, Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Regenjacke mit Kapuze, Langarmshirt, Handy, Pfeife, Buff) und man bekam sein T-Shirt. 

Wir verinnerlichten nochmal die Strecke und das Höhenprofil. Es wird nicht einfach werden, aber schließlich haben wir ja gemeinsam schon andere Läufe gemeistert. Landschaftlich wird es sicherlich wunderschön sein, mitten im Herzen der Dolomiten mit Start und Ziel in Cortina d'Ampezzo, vorbei Misurina See, hinauf zum Lavaredo Pass auf knapp 2500 Meter mit einer Umrundung der Drei Zinnen. Wir waren gespannt und angespannt. Das Wetter war traumhaft mit über 30 Grad, aber es waren für diese Gegend für Samstag lokal schwere Gewitter vorhergesagt.

Abends im Hotel bei der Pasta Party nahm das flaue Gefühl im Magen zu, die Aufregung hatte auch uns erfasst und wir waren beide froh, als es endlich um 23:00 Uhr im Schein der Stirnlampen auf die Strecke ging. Es waren Läufer aus allen Kontinenten auf der Strecke (Neuseeland, Argentinien, China, USA, vornweg natürlich die Trailnationen Italien und Frankreich). Die Verpflegungsstationen waren gut bestückt mit Cola, Wasser, Iso, Kuchen, Obst, Käse, Brot, Schokolade, Nudelsuppe, lagen aber weit auseinander (Km 17, 34, 48, 67, 76, 94, 101, 109.).

Gegen 4:30 Uhr dämmerte es, die etwas kühleren Nachttemperaturen verschwanden schnell mit der aufgehenden Sonne. Es wurde im Verlauf sehr heiß. Sonnenbrille und Sonnencreme waren ein Muss, die Getränkeflaschen konnten zum Glück unterwegs an Bergbächen nachgefüllt werden und zur Abkühlung durften wir mehrmals einen Gebirgsfluss knöcheltief passieren. Gegen 17:00 Uhr kündigte sich das erste Gewitter an. Aber wir hatten Glück, uns traf nur noch ein kurzer Regenschauer, der Gewitterguss war schon vorbei (gut, dass wir so langsam waren). Beim nächsten Anstieg konnte die Regenjacke wieder in den Rucksack und es ging auf steinigen Bergpfaden munter hinauf und hinab (im Ultraschlappschritt). Hier in der Bergwelt kann ein Kilometer ewig dauern, da gelten andere Gesetze. Ab Kilometer 90 merkte man bei allen Läufern in unserem Umfeld wie fertig wir alle waren und man baute sich gegenseitig auf. Essen und Trinken ging bei mir nicht mehr wirklich und ich sehnte das Ziel herbei. Im erneuten Schein der Stirnlampe begaben wir uns auf den letzten langen Downhill von gut 1000 Hm begleitet von Donner und Blitzen und im Verlauf mit Regen. Die Lichter von Cortina sah man weit unten im Tal. Durch den Regen waren die Waldwege sehr aufgeweicht und rutschig. Günter und ich fluchten vor uns hin, denn wir sind beide keine guten bergab Läufer und waren auch schon ziemlich platt.

Aber irgendwann hat alles ein Ende - nach 25:51:28h erreichten wir gemeinsam glücklich und völlig fertig das Ziel. Wir waren uns einig, es war trotz aller Anstrengung und Quälerei ein erlebnisreicher, landschaftlich wunderschöner und wirklich unvergesslicher Lauf.

Nachdem wir unsere Lavaredo-Ziel-Weste in Empfang genommen haben, wurden wir von Jens zurück ins Hotel chauffiert, wir wollten keinen Schritt mehr laufen. Und nachdem die Schmerzen relativ schnell vorbei waren, blieb der Stolz.

Der schnellste Mann auf dieser Strecke lief nach 12:32:34 hi ns Ziel, bei den Frauen benötigte die Siegerin 14:05:45 h. Es ist mir unvorstellbar, wie man diese Strecke in solch einer Zeit schaffen kann, echt Wahnsinn.

 

24. Stuttgarter Citylauf am 25.6.2017

Aus Stuttgart berichtet Wolle (Sockendealer)

12 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff starteten über die Halbmarathondistanz beim Heimspiel in Stuttgart. Mit dabei auch einige aus dem Projekt 0 auf 21km die hier ihren ersten oder auch schon zweiten Halbmarathon auf Zeit bestritten.

Bis kurz vor dem Start sah es bei leicht bewölktem Wetter nach optimalen Laufbedingungen aus. Doch pünktlich zum Startschuss zeigte sich die Sonne in voller Pracht und die damit schnell ansteigenden Temperaturen sorgten dafür, dass sich einige Teilnehmer schon bald von den gesteckten Zeitzielen verabschieden mussten. Dennoch war es ein schöner Lauf der für alle LIWA-Läufer/innen und im Besonderen für Carina und Katja, für die es der erste Halbmarathon war, mit einem unvergesslichen Zieleinlauf in der Mercedes-Benz-Arena endete.

Am Ende waren die meisten mit ihren Zeiten zufrieden und im direkten Anschluss wurden der Lauf und die persönlichen Leistungen beim gemeinsamen Bierchen analysiert ehe man sich doch ein wenig gestresst auf den Heimweg machte.

Halbmarathon Damen:
Melanie Willkommen  1:54:43
Michaela Rahm         1:58:27
Barbara Rudolf          2:01:11

Sabrina Reetz           2:11:52

Carina Schellig          2:08:48

Frederike Utta          2:33:48
Katja Fischer           2:35.06

Halbmarathon Herren:

Christoph Templin     1:28:50Guido Rudolf             1:37:33Leander Schade         1:32:51Jürgen Templin          1:48:29Wolfgang Reetz          1:48:55Rolf Roos                   2:00:46

Aarhus (DK) Halbmarathon am 11.06.2017

Angelika u. Peter in Aarhus

Es berichten Angelika u. Peter Hein:

Auf ihrer Rundreise durch Skandinavien nutzen Angelika & Peter Hein vom LIWA-Lauftreff die Gelegenheit um am Halbmarathon in Aarhus teilzunehmen.

Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks und europäische Kulturhauptstadt 2017. Aber an diesem Tag befand sie sich fest in Hand der Läufer. Dieser Stadt-Halbmarathon hat weit über 10.000 Finisher angelockt. War es die perfekte Organisation oder waren es die ca. 60.000 Zuschauer an der Strecke, die für Partystimmung sorgten und unaufhörlich die Läufer anfeuerten?

Aarhus war die Reise wert, sogar der Regen machte an diesem Tag eine Pause. Schade eigentlich, dass fast nur Dänen, kaum internationale Läufer am Start waren.

Die Ergebnisse:
Angelika Hein         2:03:39       Platz 5608
Peter Hein              2:02:33       Platz 5376

59. Bieler Lauftage (100 km) am 09.06.2017

Neun Läufer vom TSV Lichtenwald haben in der Nacht von Freitag auf Samstag an der 59. Auflage des traditionsreichen 100KM-Ultralaufes im schweizerischen Biel teilgenommen. Insgesamt waren über 4.500 Teilnehmer/innen aus 44 Nationen für die unterschiedlichsten Disziplinen angemeldet.  

Für den LIWA-LaufTreff war es die bisher größte Gruppe, die sich auf den Weg zur  „Nacht der Nächte“ aufgemacht hatte. Petra Neumann, Armin Storz, Bernhard Bucher, Karlheinz Dravec und zum ersten Mal auch Thomas Damaschke hatten sich die Königsdisziplin über 100 km als Einzelstarter vorgenommen.
Mit dabei waren noch Daniel Guggenmos, Oliver Hees, Gunther Krapf und Walter Krohn, die sich jeweils zu zweit als Staffel (56km/44km) die 100 Kilometer teilen wollten.

Insgesamt waren für den 100km-Lauf etwas mehr als 1.000 Starter angemeldet. Der Startschuss fiel kurz nach Einbruch der Dunkelheit um 22:00 Uhr bei angenehmen Witterungsbedingungen.
Die 5 LIWA-Läufer sind mit unterschiedlichen Zielsetzungen in das Rennen gestartet. Für Armin, Bernhard und Kalle ging es darum nochmal einen langen Lauf als Trainingseinheit für den in 5 Wochen beginnenden Deutschlandlauf zu machen. Auch Petra sah es als Härtetest für ihren geplanten Start in 14 Tagen beim Lavaredo-Ultratrail (120 km mit 5.800 Höhenmetern) in den Dolomiten. Für Tommy war es die Premiere über diese Distanz. Sein bisher weitester Lauf war vor 2 Jahren Er hatte vor 2 Jahren an selber Stelle zunächst die 56 Kilometer als Staffelläufer bewältigt.

Bei den Staffeln waren Oli, Gunther und Daniel das erstmal mit in Biel. Walter ging an diesem Abend bereits zum fünften Mal an den Start.

Alle fünf sind gut ins Rennen gestartet und genossen die ersten Kilometer durch die Menschenmengen die noch sehr aktiv an den Straßenrändern die Läufermenge anfeuerten. Nach 7 Kilometern führt der Weg erstmals hinaus auf die freien Flächen und auf den Feldwegen bildet sich ein unendlicher Lichterwurm durch die Stirnlampen der Läufer. Beeindruckend.
Trotz des immer wieder durchblickenden Vollmondes ist ein Lauf in der Nacht kaum mit einem bei Tageslicht zu vergleichen. Der Biorhythmus des Körpers, die Sichtverhältnisse und auch die lange Anreise in den Stunden vor dem Start sind nicht optimal um Höchstleistungen über einen solch langen Zeitraum abzurufen.

Kalle war von Beginn an unter den Top 50 unterwegs. Am Ende erreichte der das Ziel nach genau 9:07:00 Stunden als 26. der Gesamtwertung. Er verbesserte seine bisherige Bestzeit damit um ganze 25 Minuten. Seine starke Leistung wurde dann noch mit dem 3. Platz in der teilnehmerstärksten Altersklasse  M50 unterstrichen. Glückwunsch!

Aber auch die anderen waren in dieser Nacht sehr gut unterwegs.
Petra kam nach 10:29:45 Std. als drittbeste deutsche Teilnehmerin ins Ziel, belegte den 15. Platz in der Damenwertung und den 5. Platz in der AK W45. Stark!

Durch einen kleinen Konzentrationsfehler kam  Armin nach 65 Kilometern beim Durchqueren des sogenannten „Ho-Chi-Minh-Pfades“ durch eine Bodenwurzel zum Sturz und zog sich dabei Schnittwunden an der Handfläche sowie Prellungen an Schulter und Knie zu. Doch Armin rappelte sich auf, erreichte 2 Kilometer weiter einen Sanitätsposten, ließ sich 10 Minuten lang verarzten und setzte den Lauf dann unbeeindruckt fort. Er lief fortan gemeinsam mit Petra und kam zeitgleich mit ihr nach 10:29.46 Std. als 106. der Gesamtwertung und als 5. der AK M55 ins Ziel. Unglaublich!

Tommy teilte sich seinen erster Hunderter gut ein. Er lief die Strecke sehr konzentriert und hielt sich so gut es ging an seinen gesteckten Marschplan.
Und so durfte er sich nach 13:08:56 Std. bei seiner Premiere über die 100 Kilometer überglücklich feiern lassen. Damit ist Tommy der 7. Läufer vom TSV Lichtenwald, der diese Distanz bewältigt hat. Klasse!

Auch bei Bernhard wirkte sich die aktuelle Vorbereitung auf den Deutschlandlauf positiv aus. Er kam nach 13:28:52 als 339. Der Gesamtwertung und als 24. der AK M60 ins Ziel. Bernhard verbesserte seine bisherige Bestzeit in Biel um sage und schreibe 1:10 Stunden. Beeindruckend!

Den Erfolg der LIWA-Läufergruppe rundeten dann die beiden Paar-Staffeln vollends ab. Hier zogen unsere Duos Walter/Oli und Daniel/Gunther der Konkurrenz auf und davon. Walter und Daniel begannen gemeinsam über die 56 km Distanz und übergaben gleichzeitig den „Stab“ nach 5:35 Std. an Oli und Gunther. Auch die beiden liefen die komplette Strecke gemeinsam, pushten sich gegenseitig um kamen zeitgleich nach 9:40:50 Stunden ins Ziel. Platz 1 und 2 für den TSV Lichtenwald. Sensationell!

Als mindestens ebenso kräftezehrend erwies sich dann noch die fast fünfstündige Rückfahrt in die Heimat. Alle versuchten  im engen Auto irgendwie die Glieder zu strecken und ein wenig zum Schlafen zu kommen. Nach insgesamt 30 Stunden wurde dann das Abenteuer  „Einmal muss jeder Läufer nach Biel“ beim gemeinsamen Abschlussbierchen in der Wolf Stuben beendet. Hundemüde!

 

Die LIWA-Läufer vor dem Start
Kalle bei der Siegerehrung AK M50
Tommy bei KM 99,9 - kurz vor dem Finish seines ersten Hunis

2. Women`s Run am 03.06.2017 in Stuttgart

Mittlerweile schon eine kleine Tradition ist die Teilnahme der LIWA-LaufTreff Damen bei der jährlichen Women´s Run Serie. Nach der gelungenen Premiere in 2016 fand der Lauf am Samstag, den 03. Juni zum zweiten Mal in Stuttgart statt. 2.300 Läuferinnen trafen sich um gemeinsam einen ausgelassen-fröhlichen Tag zu verbringen und satt „höher-schneller-weiter“ mal den Spaß und das Gemeinschaftserlebnis beim Laufen ohne Wettkampfstress in den Vordergrund zu stellen.

16 Damen vom LIWA-Lauftreff machten sich in unverwechselbaren brombeer-farbenen Shirts mit der diesjährigen Mottoaufschrift „Motivationswunder“ auf den Weg zum Stuttgarter Fernsehturm um dort im Womens`s Village von Stand zu Stand zu bummeln, an attraktiven Produkttests, Gewinnspielen und anderen Aktionen teilzunehmen.

Gelaufen wurde dann aber auch. Die Lichtenwalder Damen hatten alle für die 8 km Runde gemeldet, die sehr abwechslungsreich durch das Waldgebiet auf der Waldau herum führte. Der sportliche Ehrgeiz spielte an diesem Tag jedoch eine untergeordnete Rolle, alles ging recht entspannt und locker zu. Ein Genusslauf eben. Jede Läuferin wurde gefeiert und im Ziel für ihre „Motivation“ mit einem Finisher-Beutel voller Pröbchen und anderen Goodies belohnt. Und so wurden dann auch schon auf der Heimfahrt weitere Pläne für den nächsten LIWA- LaufTreff Damen Ausflug geschmiedet.

Jürgen Templin
Christoph Templin

5. Einstein Triathlon in Ulm am 28.05.2017

Am 28.05.2017, fand in Ulm der 5. Einstein Triathlon statt.
 Jürgen und Christoph Templin gingen für den TSV Lichtenwald auf der Olympischen Distanz (2,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) an den Start.

Bei unglaublich heißen 32 Grad Celsius, stellten sich die Temperaturen für alle Beteiligten als größten Gegner heraus. Die Donau hatte eine Wassertemperatur von 17 Grad Celsius. Dies hatte zur Folge, dass Seitens des Veranstalters eine Neoprenanzugspflicht veranlasst wurde. Aufgrund der Wasserströmung der Donau, setzten die Verantwortlichen die auf die Olympische Distanz angesetzten 1,5 km schwimmen, auf 2,5 km nach oben.

Im Wettkampf selber, war die Strömung jedoch nicht so deutlich spürbar, dass sich dieser zusätzliche km rechnen ließ. Auf der Sprint Distanz wurden die 500 Schwimmmeter auf 800 Meter erhöht.

Bei hoch sommerlichen Temperaturen entschieden sich die Triathleten Jürgen und Christoph, nicht mit deren Zeitfahrmaschinen an den Start zu gehen, da die doch sehr hügeligen und bergigen 40 km auf dem Fahrrad, sich mit dem normalen Rennrad besser bewältigen ließen. Die abschließenden 10 Laufkilometer entlang der Donau auf weitgehend flachem Terra, war von zahlreichen Zuschauern begleitet. Der finale Zieleinlauf in das Donaustadion in Ulm, war der Höhepunkt eines gelungenen Wettkampfes.


Die Einzelergebnisse:  

Jürgen Templin:
Platzierung Gesamt: 204
AK Platzierung: 4
2,5km Schwimmen: 00:29:00min
Wechsel Schwimmen- Rad: 00:06:11min
40km Rad: 01:22,00 Std.
Wechsel Rad- Laufen: 00:03:12min
Laufen: 00:53:45min
Gesamtzeit: 02:55:00 Std.

Christoph Templin
Platzierung Gesamt: 122
AK Platzierung: 32
2,5km Schwimmen: 28:18min
Wechsel Schwimmen- Rad: 04:24min
40km Rad: 01:19:00 Std.
Wechsel Rad- Laufen: 00:02:11min
Laufen: 00:46:00min
Gesamtzeit: 02:40:00 Std.

 

Welzheimer Limeslauf am 20.05.2017

Ein Bericht von Peter Hein:

Am Samstag, den 20.05.2017 fanden in Welzheim die Welzheimer Limesläufe 2017 statt.
Eine traditionelle Veranstaltung, und doch war alles anders: der Zeitpunkt (Samstagnachmittag), Start und Ziel in der Innenstadt direkt am Kirchplatz und die Streckenführung.
Der Welzheimer Waldlauf mit 21,1 km geht quer durch die Stadt, dann durch das römische Kastell und weiter Richtung Kaisersbach mit herrlichem Blick über den Welzheimer Wald. Nach einer Schleife durch die Teilorte von Kaisersbach geht es wieder zurück, am Aichstruter Stausee vorbei zum Ziel in der Stadtmitte. Die Streckenführung ist anspruchsvoll, die Verpflegung unterwegs sehr gut, und die Ein- und Ausblicke des Welzheimer Waldes lassen die Anstrengungen fast vergessen, zumal bei 15°C und Sonne optimale Laufbedingungen herrschten.

Vier Teilnehmer des Lichtenwalder Lauftreffs genossen diesen Samstagnachmittag in Welzheim:
 

Angelika Hein, 2:06:10 Std.

Claudia Hees, 2:13:11 Std.

Oliver Hees, 1:32:03 Std.

Peter Hein, 2:06:10 Std.

Für Claudia und Oliver Hees noch ein zusätzliches Highlight: beide liefen in diesem anspruchsvollen Halbmarathon ihre persönlichen Bestzeiten.

 

17. Heilbronner Trollinger Marathon am 07.05.2017

Was für ein toller Lauftag für die Läuferinnen und Läufer von LIWA-Lauftreff heute beim Trolli in Heilbronn.

7 Marathonis und 20 Halbmarathonis am Start. Darunter gleich 9 Teilnehmer/innen aus dem aktuellen Projekt "von 0 auf 21" die dabei ihren allerersten Halbmarathon gefinished haben und eine Läuferin sogar ihren ersten Marathon in fantastischen 3:57 Std. durchgelaufen ist. Und alle haben sie seit dem Zieleinlauf ein Dauergrinsen im Gesicht.
pe in den letzten 25 Wochen entwickelt hat https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f7a/1/16/1f44f_1f3fc.png👏🏼. Das macht mich dann doch auch etwas stolz https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/fce/1/16/1f600.png😀
Aber auch zahlreichen anderen vom Lauftreff gelangen neue Bestzeiten sodass die Grinserei noch weiter ausgedehnt werden konnte https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f4f/1/16/1f601.png
😁https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f4f/1/16/1f601.png😁. Der Rest grinste auch irgendwie, aber wohl mehr von den Schmerzen https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f4f/1/16/1f601.png😁https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f4f/1/16/1f601.png😁https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/f4f/1/16/1f601.png😁

Mit insgesamt  27 Läufern fuhr der LIWA-Lauftreff Tross am frühen Sonntagmorgen nach Heilbronn um dort am 17. Trollinger Marathon teilzunehmen. Mit dabei auch 9 Teilnehmer/innen des im November gestarteten Projektes „von 0 auf 21“ deren damals ausgegebenes Ziel war, in Heilbronn ihren ersten Halbmarathon laufen und finishen zu können.

Seit dem ersten Trainingsabend waren 25 Wochen vergangen. Abende im Winter, immer im Dunkeln und oft bei Regen, Schnee, Wind und teilweise auch Glätte. Dank der Gruppendynamik haben die Teilnehmer/innen dabei mehrfach ihren hartnäckigen Schweinehund erfolgreich bekämpft und sich durch der konsequenten Teilnahme an den Lauftreff Abenden und in den letzten 4 Wochen noch durch längere Laufeinheiten an den Wochenenden, eine solide Basis antrainiert um diese Herausforderung problemlos bewältigen zu können.

 

Um 10:20 Uhr, bei leichtem Regen und Temperaturen um 16 Grad, fiel dann der Startschuss zum ersten Halbmarathon für die Projektteilnehmer Barbara Rudolf, Friederike Uta, Kirsten Guggenmos, Martina u. Thomas Hendelmeier, Birgit u. Armin Schenk, Roman Köpf und Matthias Sautter.

 

Im Massenstart mit ca. 6.000 weiteren Teilnehmern ging es zunächst langsam voran. Jeder war darauf konzentriert sich ein wenig Platz zu verschaffen und das Rennen nicht allzu schnell anzugehen. Nach den ersten 3 Kilometern lichtete sich das Feld auch dank der breiteren Wege etwas. 

Auch die Gruppe der LIWA-Läufer zog sich immer weiter auseinander, dennoch bildeten sich Paar aus neuen und erfahrenen Läufern.
Ab KM 8,5 ging es stetig leicht bergauf bis zum höchsten Punkt bei KM 10. Dort wurde man von ein paar Albhornbläsern musikalisch empfangen. Der zweite Streckenabschnitt ist dann zwar deutlich flacher, doch jetzt begann für so manchen auch der Kampf gegen die immer schwerer werdenden Beine. Doch die Motivation und der Wille wurde auch durch den großen Zuspruch der zahlreichen Zuschauer und der Masse an weiteren Läufern hoch gehalten, und so konnten alle die letzten 200 Meter auf der blauen Tartanbahn im Heilbronner Frankenstadion bis zum Überqueren der Ziellinie in voller Freude über das erreichte Ziel genießen.  

Herzlichen Glückwunsch und voller Respekt an alle neuen Halbmarathonis für den enormen Willen sich über die 25 Wochen hinweg zu diesem sehr anspruchsvollen Projektziel hin zu entwickeln.

 

Für ein paar andere hat es dann aus unterschiedlichen Gründen leider noch nicht ganz gereicht um bereits in Heilbronn einen Halbmarathon laufen zu können. Doch auch hier sind wir total zuversichtlich dass dieses Ziel dann eben zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Jahres verwirklicht werden kann. Wir werden da weiterhin gemeinsam darauf trainieren.

Aber auch bei den restlichen Halbmarathonis vom LaufTreff lief es ganz ordentlich und so konnten einige davon mit persönlichen Bestzeiten glänzen und das Gesamtergebnis erfolgreich abrunden.

Und dann war da noch Johanna Banck-Burgess, die genau vor einem Jahr an selber Stelle ihren ersten Halbmarathon gelaufen ist. Johanna hatte schon damals kurz nach dem Zieleinlauf beschlossen auch mal einen Marathon laufen zu wollen.
Und Johanna hat in den folgenden Monaten viel Ehrgeiz entwickelt und wegen ihrer Arbeitszeiten auch sehr viel alleine trainiert. Dass sie dann schon genau 1 Jahr später fit genug für ihren ersten Marathon war und diesen auch noch souverän in einer Zeit unter 4 Stunden gefinished hat, begeisterte uns alle! Wahnsinn!

Bei den anderen Marathon-Startern aus dem LaufTreff lief es sehr unterschiedlich. , Armin, Bernd und Kalle waren in etwa auf ihrem zu erwartendem Niveau unterwegs. Kata, Roland und Bernhard gingen den Lauf gemeinsam an, auch als Roland gegen später mit Knieproblemen zu kämpfen hatte blieben die 3 zusammen, reduzierten entsprechend das Tempo und liefen gemeinsam bis ins Ziel.

Wie schon in den letzten Jahren war die Veranstaltung in Heilbronn ein gemeinschaftlicher Höhepunkt für die „Neuen“ und auch für die „Erfahrenen“ Läuferinnen und Läufer vom LIWA-LaufTreff.

Die Schmerzen vergehen, der Stolz aber bleibt!

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Halbmarathon Herren
Platz       Name                     AK      Platz       Zeit
241         Barbara Rudolf            W40       30          1:58:09
326         Sabrina Reetz             W20       87          2:02:56
491         Martina Hendlmeier     W50       57          2:09:30
628         Doris Schönleber         W60       17          2:15:13
683         Claudia Hees              W40       73          2:17:52
735         Friederike Utta           W35       90          2:20:57
737         Kristen Guggenmos    W35       91          2:20:58
809         Birgit Schenk              W50       104         2:26:00
810         Andrea Maier              W45       111         2:26:00

Halbmarathon Herren
Platz       Name                         AK         Platz       Zeit
220        Oliver Hees                M45         31         1:33:56
273        Gunther Krapf            M45         37         1:35:38
653        Ralf Richter                M50         76         1:44:20
970        Roman Köpf               M30       149         1:49:34
1092      Matthias Sautter        M40       143         1:51:22
1660      Rolf Roos                   M60         46         1:59:25
1819      Wolfgang Reetz         M50       230         2:02:56
2163      Jörg Weber                M45       309         2:10:23
2275      Thomas Hendelmeier M50       302         2:13:23
2516      Armin Schenk              M45       349         2:23:39
2517      Daniel Guggenmos      M35       319         2:23:42

Marathon Damen
Platz       Name                      AK        Platz       Zeit

28         Johanna Banck-Burgess  W55         4         3:57:17
96          Kata Siklodi                    W40       10         5:09:17

Marathon Herren
Platz       Name                           AK        Platz       Zeit
  24         Kalle Dravec                M50           4         3:08:53
100         Armin Storz                 M55           6         3:30:37
248         Bernd Göhner              M50         51         3:57:49
445         Roland Holló                M40         61         5:09:17
446         Bernhard Bucher          M60         30         5:09:18

 

Die Projek-Teilnehmer vor ihrem ersten HM
Alle Halb-Marathonis
Die Marathonis mit Johanna
Gute Stimmung vor dem Start
Alle noch recht locker
Die erste Regenerationsphase nach dem erfolgreichen Lauf

Bilstein Marathon am 07.05.2017

Die Ultra Trailer Jens & Petra in Bilstein

es berichten Petra und Jens:

Die Region Kaufunger Wald - Bilstein - Rodeberg - Buchholz liegt im Herzen von Deutschland, im größten Kirschanbaugebiet Europas und bietet die Möglichkeit für einen  wunderbaren Landschaftslauf - den Bilstein-Marathon.

Unter dem Motto "flach ist anders" werden mehrere Strecken angeboten (BiMa 42 km mit 1.100 HM, BiMa 21 km mit   535 HM, BiMa 42 km Wanderung mit 1.100 HM und BiMa 57 km Ultrail mit 1.500 HM).

Petra Neumann und Jens Jaeger entschieden sich für die Ultra-Trailstrecke mit Start um 8.30 Uhr in Kleinalmerode. Die familiäre Atmosphäre zeigte sich schon beim Start, gemütlich standen die Läufer beieinander, unterhielten sich, weitab der Startlinie. Dann ging es gemütlich in einem ständigen Auf und Ab durch den Kaufungen Wald mit drei giftigen Anstiegen, der letzte führte auf den Bilstein, wo die Läufer von einer Blasmusikkapelle empfangen wurden. Zwischendurch gab es auch fetzige Trails mit Treppen und Wurzelpassagen, aber auch tolle Fernblicke bis zum Eichsfeld und nach Kassel. Der Wettergott meinte es ebenfalls gut mit uns, anfangs Nebel, dann öfters Sonnenschein und keinerlei Regen, also optimale Wettkampfbedingungen, die durch die super ausgestatteten Versorgungsstellen unterwegs noch ergänzt worden.

Petra erreichte das Ziel nach 5: 49:28 h und verpasste knapp den 3. Platz in der Gesamtwertung der Frauen. 

Jens braucht etwas länger und kam nach 6:57:30 h  glücklich ins Ziel.

Für uns beide war es ein wirklich schönes Wettkampf-Wochenende mit vielen netten Bekanntschaften, einem für uns neuen super organisierten und sehr familiären Lauf. Hier besteht auf alle Fälle Wiederholungsgefahr! 

 

Düsseldorf Marathon am 30.04.2017

Bernhard und Tommy vor dem Start...
... und nach erfolgreichem Lauf

aus Düsseldorf berichtet Tommy:

Diesmal ging die Reise für 2 Läufer "Berhard und Tommy" nach Düsseldorf. 
Eigentlich eine Stadt die sehr vom Karnevall geprägt wird, und in der das Motto " Uns kritt nix klein - Narrenfreiheit die muss sein" Programm ist. Gut - diesen Spruch könnte auch ein Läufer geschrieben haben. 

Die Anreise nach Düsseldorf wurde für Bernhard und Tatjana mit der DB wegen einem Zugausfall gleich mal zur Gedultsprobe. Tommy und Magda kamen mit dem PKW glatt in 4Std. durch.Da ohne Absprache im gleichen Hotel bebucht war, konnten wie uns dann doch leicht zusammentun. Unser gemeinsamer Weg führte uns gleich mal zum Carlsplatz auf den Markt wo wir mit allerlei Leckereien unser Carbo Loading starteten. Beim Bummel  durch die Altstadt wurde dann noch das eine oder andere Alt probiert was uns dann beim Marathon allerdings nicht alt aussehen ließ. 

Der Düsseldorf Marathon startete dann am Sonntag um 9:00 bei bestem Wetter. 10C° und schon morgens Sonnenschein machten richtig Bock aufs Laufen.Die flache Strecke erwies sich als sehr abwechslungsreich und auch die Zuschauerzahl war ordentlich, wenn auch weit weg von 250000 wie angekündigt.  
Diese optimalen Vorrausetzungen ließen Berhard mit 4.24:02 eine absolute neue PB erzielen und die alte PB um sage und schreibe 15min unterbieten. Größten Respekt vor dieser Leistung die uns Läufern aber auch zeigt zu was ein paar Kilo Körpergewicht weniger gut sind. 
Tommy konnte mit 4:14:33 eine ordentliche Zeit abliefern wenn auch der kurzfristig beschlossene Plan sub 4:00 zu laufen durch ein Laufschuh Experiment ab Km 32 nicht mehr zu halten war. 

Abschließend noch gesagt ist der Düsseldorf Marathon ein Lauf der sehr zu empfehlen ist. Unsere persönliche Siegerehrung in "Klein Mallorca" konnte sich dann auch sehen lassen bevor es für Tatjana und Bernhard wieder zurück ins Schwabenland ging. Und nein die DB war nicht pünktlich. Magda und Tommy konnten Düsseldorf noch bis Dienstag genießen bevor es auch nach Hause ging.

Ein Laufausflug im kleinen Kreis was durch aus auch seinen Reiz hat. Kurze Entscheidungswege und überall bekommt man mit 4 Personen einen Platz.

 

 

 

Two-Oceans-Marathon in Kapstadt (Südafrika=)

Die 56km lange Marathon Strecke

15 Teilnehmer des LIWA-LaufTreffs sind nur 2 Tage nach der Durchführung des LIWA-LaufEvents nach Südafrika geflogen um dort am Ostersamstag beim international bekannten Two-Oceans-Marathon in Kapstadt teilzunehmen.

Der T-O-M zählt zu den traditionsreichsten Laufveranstaltungen und ist mit insgesamt 28.000 Teilnehmern auch eine der größten Sportveranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent.
Diese Reise haben wir nicht selbst organisiert, sondern uns dem renommierten Sportreiseveranstalter Ali Schneider aus München anvertraut.

Nach der Ankunft am Flughafen in Kapstadt wurden wir und 45 weitere Teilnehmer aus ganz Deutschland von unserem lokalen Guide Robby begrüßt. Auf der Fahrt zum Hotel, entlang an den kilometerweiten Townships vor Kapstadt, ging es auch schon direkt zur Marathon Messe im Stadtzentrum in welcher die Läufer/innen bereits die Startunterlagen in Empfang nehmen und schon ein wenig von diesem internationalen Flair aufnehmen konnten.
In den folgenden Tagen standen diverse Touren zum Tafelberg, zum Kap der guten Hoffnung, zur Gefängnisinsel Robben Island auf welcher Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert war. Ergänzt wurden die Tage durch Stadtrundfahrten und abendlichen Ausgängen an die Waterfront, der Attraktionsmeile am Hafen mit unzähligen Restaurants, Bars und Shopping Malls.

Der Ultra-Marathon und Halbmarathon finden jährlich am Ostersamstag statt. Beide Läufe sind schon Monate im Voraus mit 11.000 (Ultra) und 17.000 (HM) Teilnehmern ausgebucht. Der weltbekannte Ultra-Marathon ist 56 Kilometer lang und führt die Läufer aus Kapstadt hinaus bis zur Küste des indischen Ozeans und zurück an der des atlantischen Ozeans entlang.

Am Lauftag mussten wir bereits morgens um 4:15 Uhr in den Bus sitzen um relativ stressfrei zum Startbereich und in die verschiedenen Startblöcke zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt herrschten Temperaturen um nur 5°C und es pfiff ein eisiger Wind durch die Gassen.
Der Halbmarathon wurde um 6:20 Uhr gestartet. Hier waren Andrea, Doris, Ramona und Ulrich vom Lauftreff an Start. Die 21,1 Kilometer lange Route führte die Läuferschar durch Randbezirke von Kapstadt und war mit ca. 450 Höhenmetern und ständig wechselnden Windrichtungen nicht ganz einfach zu laufen. Unser Quartett bewegte sich stets im Mittelfeld der Massen unterwegs und alle Vier kamen mit Zeiten zwischen 2:15 Std. und 2:30 Std. und voller Begeisterung ins Ziel.

Der Ultra-Marathon, mit Armin, Gunther, Jens, Jörg, Kalle, Walter und Petra vom LaufTreff wurde um 6:40 Uhr gestartet. Wie schon beim Halbmarathon wurde auch hier vor dem Start die südafrikanische Nationalhymne angestimmt und von den tausenden Einheimischen Läufern lautstark mitgesungen – erstes Gänsehauterlebnis.

Der erste Teil des Laufs führt mehr oder weniger geradeaus und ist relativ eben. Mit dem Sonnenaufgang im Rücken ging es Stadtauswärts leicht abschüssig in Richtung False Bay und an der Küste des indischen Ozeans entlang durch den Badeort Muizenberg bis zum Städtchen Fish Hoek. Es folgt der schönste und attraktivste Teil der Strecke, wenn sich die Straße hinauf zum Chapman´s Peak windet und die Läufer/innen mit einem überwältigenden Blick über den Atlantischen Ozean von den zunehmend schwerer werdenden Beinen ablenkt. Ab der Chapman´s Peak Spitze schlängelt sich die Strecke fast 4 Kilometer weit hinunter nach Hout Bay -einfach nur zum Genießen.  Hier galt es auch Kräfte zu sammeln für den schwierigsten und anspruchsvollsten Streckenabschnitt fast 7 Kilometer weit hinauf nach Constantia. Dieser Abschnitt war nicht nur wegen der permanenten Steigung eine Herausforderung, sondern auch wegen der zunehmenden Temperaturen und immer wiederkehrenden starken Gegenwinden. Oben angekommen dachte man dass es jetzt nur noch bergab gehen würde, doch auch die letzten zehn Kilometer waren nochmal sehr wellig und kurvig sodass der Körper die letzten Energiereserven mobilisieren musste. Den Rest besorgten das Adrenalin und die Emotionen. Mittlerweile war man auch für jeden schattigen Abschnitt sehr dankbar. Auf den finalen 300 Metern betritt man den Rasen des Universitätsgeländes in welchem sich der Zielkorridor befand. Ab hier wurde man förmlich  vom überwältigenden Jubel der Massen auf den überfüllten Tribünen geradezu über die Ziellinie getragen. In diesem Moment werden auch die erfahrenen Läuferinnen und Läufer von besonderen Emotionen überwältigt.

Auf der gesamten Strecke gab es ausreichend Verpflegungspunkte. Die Möglichkeiten Wasserbeutel zu sich zu nehmen war nahezu allgegenwärtig. Alle Menschen auf der Straße, egal ob Zuschauer, VP-Personal, Streckenposten oder Polizisten waren von den frühen Morgenstunden an gut gelaunt und feuerten alle Läufer/innen mit motivierenden Zurufen an. 
Bei allem „Genuss“ dieses Laufes durfte man das knallharte Zeitlimit von max. 7 Stunden brutto (ab Startschuss) nicht aus den Augen verlieren. Starter aus den hinteren Blöcken hatten entsprechend weniger Zeitbudget zur Verfügung. Und es traf dann auch einig Hunderte, welche die Distanz zwar geschafft hätten, aber nach Ablauf dieser 7 Stunden ein paar Meter vor der Ziellinie gestoppt, bzw. abgeleitet wurden. Brutal!
Die gut trainierten LIWA-Läufer hatten damit jedoch keine Sorgen. Alle konnten den Lauf in vollen Zügen genießen und deutlich vor dem Cut-Off  von den Begleitern Anja, Ute, Ursula und Jürgen in Empfang genommen werden.

Nach dem Zieleinlauf bekam man seine Medaille umgehängt und konnte seine Energiespeicher  im „internationalen Runner Zelt“ mit Speisen und Getränken füllen und sich dabei mit anderen Läufern aus aller Welt über die Erlebnisse austauschen.

Zum Abschluss des Lauftages wurde die komplette 60 köpfige Reisegruppe vom Tour-Guide Robby zu einem Barbecue eingeladen an welchem auch eine interne Siegerehrung stattfand. Hier durften dann Doris, Petra und Kalle als jeweils Bestplatzierte die Ehren für die erfolgreiche LIWA-Läufer-Gruppe entgegen nehmen.

Am Folgetag gab es noch eine Tour ins Hinterland zu einem der größten Weingüter Südafrikas mit Weinprobe und einem Abstecher in die Universitätsstadt Stellenbosch in welcher alle südafrikanischen Präsidenten, bis auf Nelson Mandela, studiert hatten. Der letzte Tag stand dann noch zur freien Verfügung.

Nach einer sehr abwechslungsreichen Woche hieß es dann wieder Abschied nehmen.

Die sportlichen Ergebnisse im Einzelnen:

Halb-Marathon 21,1 km

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
Frauen (9363 Starterinnen):
1851     Doris Schönleber          W60       36       2:17:47
2712     Ramona Storz               W50     267      2:25:25
3360     Andrea Maier                W40     786      2:30:24

Männer (7791 Starter):
4236     Ulrich Schönleber         M60        222     2:27:47           

Ultra-Marathon 56 km

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
Frauen (3287Starterinnen):
227       Petra Neumann             W40        80      5:13:10

Männer (7791 Starter):
  351     Karlheinz Dravec         M50        17      4:25:15
1880     Gunther Krapf              M40      701      5:26:50
2267     Walter Krohn               M50      273      5:36:48
2395     Armin Storz                 M50      295      5:40:15
3745     Jörg Schneider             M60      105      6:06:31

4909    Jens Jäger                  M40    1812     6:29:17

14. Freiburg Marathon am 02.04.2017

Das Lauftem in Freiburg - noch völlig unversehrt vor dem Start

Am Sonntag den 2. April fand der 14. Freiburg-Marathon statt, bei dem sechs Läufer des LIWA-LaufTreffs teilnahmen. mit unterschiedlichen Erlebnissen, soll heißen, es lief nicht alles so, wie geplant. Mit dabei Magdalena Damaschke als Fan und Betreuerin an der Strecke.

Nachdem die Nacht mit starken Regenfällen nichts Gutes ahnen ließ, waren doch alle froh, dass zum Start in Freiburg ideales Laufwetter herrschte. Die Strecke in Freiburg ist 21,1 km lang und muss von den Marathonis daher zwei Mal durchlaufen werden. Was das Laufen in Freiburg zusätzlich attraktiv macht ist, dass  es fast bei jedem Kilometer eine Band, Gruppe, Orchester oder auch Solokünstler gibt, die mit ihren musikalischen Darbietungen  für gute Stimmung unter den Läufern und den Zuschauern sorgen.

Doch nicht alle LIWA-Läufer konnten die Atmosphäre an diesem Tag geniesen. Während es auf der ersten Runde bei allen Sechs noch optimal lief, hatte so mancher im zweiten Abschnitt mit diversen Problemen zu kämpfen.
Katalin und Roland, die erst vor drei Wochen ihren ersten Marathon überhaupt bewältigten, wollten ihren Erfolg wiederholen und die Zeit dabei noch etwas verbessern. Kata gelang dies mit Erfolg um 13 Minuten, Roland hingegen kämpfte am Schluss mit starken Krämpfen und einer Zerrung, doch auch er konnte seine Zeit gegenüber dem Bienwaldmarathon um 5 Minuten verbessern. Und auch für ein paar andere verlief der Marathon eher nach dem Motto „Death befor DNF“ (lieber sterben als nicht ins Ziel kommen).

Bei Urgestein Armin brach nach 25 km eine alte Wadenverletzung auf, die ihn im weiteren Verlauf des Rennens praktisch zum gehen zwang. Doch wer Armin kennt, weiß das er den Lauf trotzdem irgendwie zu Ende brachte. Jörg wollte nach fast fünf Monaten Verletzungsproblemen einfach mal testen wie´s läuft.Das ging gut bis km 31, dann holte ihn eine fremde Läuferin von hinten unsanft von den Beinen. Eine Platzwunde überm linken Auge und Prellungen mussten an der Strecke behandelt werden und kosteten natürlich wertvolle Zeit. Doch wie ein Profi stieg Jörg wieder in den Ring und brachte den Lauf dann doch noch in einer beachtlichen Zeit zu Ende.
Auch Tommy blieb leider nicht verschont. Ihn behinderten stechende Schmerzen an der Fußsohle die er immer mal wieder  wegmassieren musste. Doch auch er biss sich durch und brachte den Lauf irgendwie zu Ende.

Dafür war Bernhard mit seinem Lauf hoch zufrieden. Er genoß das Umfeld und gönnte sich unterwegs ganz schmerzfrei sogar zwei Bierchen, die von einem Hauptsponsor in Freiburg angeboten werden, natürlich alkoholfrei!

Im Zielraum musste sich dann ertmal Fan und Betreuerin  Magda um die ganzen „Lauf-Helden“ kümmern. Trotz den unterschiedlichen Eindrücken waren alle beim abschießenden „echten“ Zielbierchen doch wieder zufrieden mit dem Tagesverlauf. Jetzt freuen sich alle auf die anstehenden Großereignisse wie LiWa-Lauftreff mit erstem Marathon im Landkreis, Two-Ocean Marathon in Kapstadt und Deutschlandlauf mit Etappenziel Lichtenwald!

Erebnisse Freiburg Marathon:

Armin Storz 4:02:11, Katalin Siklódi 4:13:28, Jörg Schneider 4:14:29, Roland Holló 4:18:36, Thomas Damaschke 4:26:10, Bernhard Bucher 4:48:30

Trail Du Petit Ballon (Rouffach/Elsass) am 19.03.2017

Aus Frankreich berichten Petra & Jens:

Der erste Trail-Wettkampf für dieses Jahr sollte für uns, Petra & Jens, am Sonntag, den 19.03.2017 in Frankreich sein. Wir hatten uns erstmals für den Trail Du Petit Ballon im elsässischen Rouffach angemeldet.

Trotz mangelnder Französisch Kenntnisse konnten wir die Abholung der Startunterlagen inklusive des T-Shirts und einer Flasche Sekt ohne größere Probleme hinter uns bringen. Ein deutsches Fähnchen auf unserer Startnummer outet uns als "Ausländer". Jens hatte sich für die Sprintstrecke entschieden und lief den 27km Trail mit 900 Höhenmetern. Petra wollte es wissen und entschied sich für den langen Trail durch die Vogesen über 52km und 2300 Höhenmeter.

Die Stimmung am Start war gut, ein Stimmgewirr aus französisch und deutsch. Es regnete nicht, aber der Himmel zeigte sich noch wolkenvergangen und trüb. Unsere Rucksäcke waren mit der Pflichtausrüstung, Wasser sowie Cola bestückt, denn es gab nur 3 bzw. 5 Verpflegungspunkte.

Die Strecke verdiente ihren Namen Trail allemal, anfangs war es ein munteres Auf- und Ab durch die Weinberge, verbunden mit einigen Staus an besonders engen Stellen. Im Wald entspannte es sich dann etwas trotz reichlich schmaler Singletrails. Es ging an Felswänden vorbei in Richtung Berge. Petra durfte dann noch einige steile lange Rampen hinauf zum Petit Ballon (1255m), der sich noch zum Teil schneebedeckt und sehr windig zeigte. Abwärts ging es auf trailigen Downhills, was besonders für Jens die reinste Freude war.

Zieleinlauf für Jens war nach 3:16:22 h, wobei er mit seinem Trail-Saisonstart nicht besonders zufrieden war.

Petra lief nach 7:00:05 h auch ziemlich platt ins Ziel, es waren doch ganz schön Höhenmeter und der Muskelkater meldete sich schon am Abend prompt.

Für uns beide war es jedoch eine perfekt organisierte Laufveranstaltung mit toller Verpflegung unterwegs, herrlichen Trails durch die Vogesen, wunderschöner Landschaft und netten Gesprächen auf der Strecke (auch mit den Franzosen). Wir werden den Lauf in unsere jährliche Laufplanung, zumal von der Fahrzeit machbar, aufnehmen. Vielleicht will sich ja nächstes Jahr jemand anschließen und seine Trailleidenschaft entdecken.

Das LIWA-Running Team in Schwäbisch Gmünd
Die 5 Neuen und der Trainer, Trainer
Doris und Kata unsere Lauf-Heldinnen des Tages

31. Stadtlauf in Schwäbisch Gmünd am 18.03.2017

Erste Wettkämpfe, persönliche Bestzeiten und Treppchenplätze - was für toller Wettkampftag für die LIWA-LaufTreffler.

Für 5 Teilnehmer/innen am aktuellen Projektes „von 0 auf 21“, sollte die Teilnahme am 10 Kilometer Hauptlauf der erste Lauf-Wettkampf überhaupt sein. Die Vorbereitungen liefen nach Plan und so waren alle Fünf auch entsprechend gut vorbereitet. Begleitet von den erfahrenen Läuferinnen und Läufern Andrea, Daniel und Tommy ging es für die Neuen um Punkt 14:20 Uhr erstmals über eine Startlinie.
Das Wetter und die nur leicht wellige Wendepunktstrecke waren für so einen Einstieg nahezu optimal. Das spiegelte sich dann am Ende auch bei den ersten offiziell gemessenen Zeiten der Neulinge wieder. Alle kamen überglücklich in weniger als 1:10 Std. ins Ziel, was einem Tempo von schneller als 7 Min./km entspricht. Herzlichen Glückwunsch zur Erreichung des ersten großen Meilensteins auf dem Weg zum Halbmarathon an Birgit, Gudrun A., Gudrun V., Martina und Armin.

Aber auch die anderen LIWA-Runner waren sehr gut unterwegs. Allen voran Kata und Doris die in ihren Altersklassen jeweils die drittbesten Zeiten liefen und damit bei den AK-Siegerehrungen ausgezeichnet wurden. Auch hierzu einen herzlichen Glückwunsch!
Ein Ausrufezeichen setzte auch ein weiterer Neuer im Lauftreff. Guido, der schon entsprechende Erfahrungen hat, finishte die 10 km in sehr schnellen 42:32 Minuten. Respekt!

Weitere 5 Läuferinnen und Läufer hatten sich die Halbmarathondistanz vorgenommen. Während es für Valentina trotz Begleitung von Bernhard an diesem Tag nicht ganz so optimal lief, konnten Roland und Bernd jeweils neue persönliche Bestzeiten über die 21,1 km erzielen. Und nochmal einen herzlichen Glückwunsch!

Und der Kalle konnte trotz 270 Trainingskilometer (6 Marathon in 6 Tagen) in der Woche davor, diesen Lauf in einer für Ihn standesgemäßen Zeit unter 1:30 Std. beenden.

Ein weiterer Erfolg war der 4. Platz als Mannschaftsleistung in der Fitnesswertung (Gesamt 205,5 Kilometer) und Platz 7 in der Halbmarathon-Mannschaftswertung (beste 3 Läufer).

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Hauptlauf 10 km (401 Finisher)
Platz     Name                           AK        Platz     Zeit   
  51     Guido Rudolf                 M45         6       0:42:32 
232     Katalin Siklódi               W40        3        0:53:37 
311     Martina Hendlmeier       W50        6        0:58:57
312     Thomas Damaschke       M50       25       0:58:57 
344     Armin Schenk                 M45       32       1:01:37 
345     Daniel Guggenmos         M35       35       1:01:39 
361     Doris Schönleber            W60        3       1:03:43 
379     Gudrun Aschenbrenner  W55        6       1:07:55 
380     Birgit Schenk                  W50         8       1:07:57 
387     Gudrun Virag                  W50         9       1:09:04 
388     Andrea Maier                  W45        15      1:09:04   

Halbmarathon 21,1 km (271 Finisher)
Platz     Name                           AK        Platz     Zeit 
  27       Karlheinz Dravec          M50         4       1:28:04
117       Bernd Göhner               M50        20      1:41:42
159       Roland Holló                 M40        18      1:47:57
257       Bernhard Bucher           M60         8       2:13:58
258       Valentina Kempter        W           10       2:13:58

42. Bienwaldmarathon in Kandel am 12.03.2017

Am vergangen Sonntag machte sich ein Tross von 14 Läuferinnen und Läufern auf in das pfälzische Kandel um dort an einem der flachsten Marathons in Deutschland teilzunehmen.  

Kirsten, Sabrina, Jörg und Wolfgang hatten sich für den Halbmarathon gemeldet. Kirsten, die erst im vergangen November mit dem Projekt „von 0 auf 21 km“ beim LIWA-Lauftreff eingestiegen ist, sollte es der erste Halbmarathon und die längste Distanz überhaupt sein. Für Jörg war es nach einer mehrjährigen Abstinenz der Wiedereinstieg in einen Wettkampf über die HM-Distanz. Während Jörg gleich mal unter der 2 Stunden Marke blieb, musste Kirsten etwas länger kämpfen, erreichte aber auch dank ihrer Begleiterin Sabrina freudestrahlend und überglücklich das Ziel. Glückwunsch Kirsten!

Zeitgleich mit dem Halbmarathon wurden auch der Marathon gestartet. So waren es auf den ersten Kilometern über 2.000 Läuferinnen und Läufer die alle versuchten sich irgendwie aus der Masse freizulaufen. Da die flache Strecke Bestzeiten geeignet ist, waren natürlich auch einige „Raketen“ am Start, die hier schon früh im Jahr ihre Ambitionen unter Beweis stellen wollten.

Vom LIWA-Lauftreff waren gleich 10 Läufer am Start. Mit dabei auch Kata und Roland die sich gemeinsam ihren jeweils ersten Marathon vorgenommen hatten. Gemeinsam teilten sie sich das Rennen gut ein und finishten die 42,2 Kilometer Hand in Hand nach 4:26:30 Stunden. Herzlichen Glückwunsch und willkommen bei den Marathonies.

Aber auch die anderen waren ganz gut unterwegs. Während unsere „Genussläufer“ Bernhard und Jörg ein gemächlicheres Tempo bevorzugten, versuchten der Rest dann doch auch schon mal eine erste Zeitmarke für dieses Jahr zu setzen. Tommy schaffte es am Ende leider nicht ganz unter die 4 Stunden Marke. Daniel hingegen konnte für sich eine neue Marathon-Bestzeit erlaufen. Für Oliver und Gunther war es der erste Marathon in diesem Jahr. Bei beiden stand daher mehr das durchhalten denn eine Bestzeit im Fokus.

Für Armin war es ein Jubiläums-Lauf. Es war sein 75. (Ultra-) Marathon. In Worten: Fünfundsiebzig! Wahnsinn, oder? Und dann haut er das Ding auch noch in einer Zeit unter 3:30 Std. heraus und gehört natürlich seit Jahren zu den Besten seiner Altersklasse.

Und dann war ja auch noch unser Renntier Kalle mit am Start. Erst vor einer Woche noch beim Neckarufer Marathon mit einer beachtlichen Zeit unterwegs, ging er auch hier das Rennen sehr schnell an und merkte unterwegs, dass es sogar zu einer Zeit unter der für ambitionierte Läufer so magische 3 Stunden Marke reichen könnte. Aber es reichte nicht. Trotz hartem Kampf und dem Ende noch mit Krampf war die Strecke an diesem Tag einfach um 30 Sekunden zu lang.  

Es ist erst Mitte März und wir haben jetzt schon 2 neue Marathonies und eine die ihren ersten Halbmarathon erfolgreich gelaufen ist. Das zeigt, dass wir den Winter über richtig und gut trainiert haben und die Laufgruppe sich auch bei Kälte, Nässe und Dunkelheit jederzeit ausreichend gegenseitig motivieren konnte um diese Leistungen jetzt schon möglich zu machen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Halbmarathon 21,1 km (1.473 Finisher)

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
  822     Wolfgang Reetz            M50      124       1:55:53
  885     Jörg Weber                   M45      139       1:58:05
1182     Sabrina Reetz               W           85      
2:17:38
1183     Kirstin Guggenmos       W35        35       2:17:39

    
Marathon 42,2 km (613 Finisher)

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
  26       Kalle Dravec                 M50         4       3:00:28
112       Armin Storz                  M55         7       3:25:46
210       Gunther Krapf               M45        44       3:40:17
234       Oliver Hees                   M45       51       3:43:03
238       Daniel Guggenmos        M35       30       3:43:53
354       Tommy Damaschke       M50       59       4:03:17
447       Katalin Siklòdi               W40       15       4:26:30
448       Roland Hollò                 M40        52       4:26:31
509       Bernhard Bucher           M60        31       4:50:12
510       Jörg Schneider              M60        32       4:50:12

 

Barcelona Marathon am 12.03.2017

Als viert größter Marathon Europas (nach Paris, London und Berlin) führt der Barcelona Marathon an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der katalanischen Metropole vorbei. Den ersten Marathon gab es bereits 1978. In diesem Jahr fand der 25. Marathon seit den olympischen Spielen vom Sommer 1992 statt.

Der 42,195km lange Rundkurs ist mit seinen knapp 150 Höhenmetern nicht ganz flach und führt vom Start an der Placa Espanya vorbei an dem Camp Nou, der Heimat des FC Barcelona, ein Stück auf der Gran Via de les Cortes zur Passeig de Gràcia, der Einkaufsstraße Barcelonas, am Casa Milà und am Casa Batlló vorbei, dann zur Sagrada Familia und dem Hospital de Sant Pau zum Torre Agbar, am Parc de Cuitadella vorbei durch den Arc de Triomf, um dann durch das Gotische Viertel und ein Stück auf der Rambla sich dem Ausgangspunkt am Messegelände zu nähern. Die Stimmung an der Strecke ist einmalig, zahlreiche Bands und Tanzgruppen stehen an der Strecke, die durch und durch mit laufbegeisterten und laut anfeuernden Zuschauern gespickt ist.

Unter den über 17.000 Startern standen auch Petra Neumann und Jens Jaeger, die sich Anfang des Jahres dem LIWA-LaufTreff angeschlossen haben. Leider hatten beide gesundheitliche Probleme, Aber die Reise war schon seit längerem geplant und die Vorfreude auf den Marathon sehr groß. Es wird schon irgendwie gehen, dacht man sich. Petra hatte ihren Erkältungsinfekt noch nicht völlig auskuriert und erfolgreich ihre Viren/Bakterien an Jens weitergegeben. So verlief der Marathon für beide nicht optimal. Jens beendete den Lauf zwar schweren Herzens, aber vernünftigerweise nach 23km, Petra quälte sich tapfer über die Strecke (3:45:24h), blieb aber weit entfernt von ihrer Bestzeit. Beide waren aber trotzdem froh, das wirklich einmalige Flair dieses Marathons und dieser Stadt erleben zu dürfen. Begleitet wurden die beiden von ihren Lauffreunde Sybille und Günter Thieme aus Zwickau.

Der Barcelona Marathon ist eine Reise wert! Und Jens hat ja noch ein paar Restkilometer übrig…

3. Neckarufer Marathon in Stuttgart am 05.03.2017

Beim, auf ursprünglich nur 60 Teilnehmer begrenzten, Neckarufer-Marathon um den Max-Eyth-See herum, wurden mit Kalle und Bernhard gleich 2 LIWA-Läufer noch kurzfristig nachnominiert. Zum Start am Sonntag waren dann insgesamt 85 Läufer/innen zugelassen. Die Runde führte vom Max-Exth-See weg zunächst Neckarabwärts bis Aldingen, dort dann auf der anderen Neckarseite hoch bis Bad Cannstatt und von da aus wieder auf der rechten Seite zurück bis zum Ziel am See. Eine schöne und flache Strecke die 2-mal durchlaufen werden musste.
Kalle erreichte das Ziel nach ordentlichen 3:08:56 Std. und belegte den 7. Gesamtplatz. Bernhard konnte den Lauf nach 4:56:46 und damit 66. in der Gesamtwertung beenden. Ein kleiner aber feiner Laufevent.

Sauna Runde zum Oskar-Frech Bad nach Schorndorf

Am Sonntag, den 19. Februar trafen sich 8 Läufer/innen um gemeinsam von Lichtenwald aus zum Oskar-Frech-Bad nach Schorndorf zu laufen und dort anschließend in der Saunalandschaft zu regenerieren. Doch natürlich wählte man nicht den direkten Weg, sondern lief zunächst über Manolzweiler hinunter nach Beutelsbach, in einem großen Bogen um Remshalden herum vorbei an Buoch und Hößlingswart in Richtung Schorndorf. Nach insgesamt guten 28 Kilometer und etwas mehr als 2,5 Stunden freute man sich auf die entspannenden Saunaeinheiten.
Mit dabei waren Petra, Armin, Daniel, Gunther, Jens, Walter, Wolfgang und Tour-Organisator Oliver.

24. Johannesbad Thermen Marathon Bad Füssing am 05.02.2017

Der Thermen Marathon gehört mit mehr als 2000 Anmeldungen über die komplette Veranstaltung hinweg zu den beliebtesten Winter-Marathons in Süddeutschland. 300 davon starteten bei strahlendem Sonnenschein und leichten Plus-Graden über die komplette Marathon-Distanz. Darunter auch die LIWA-Läufer Armin Storz, Bernhard Bucher, Karlheinz Dravec und Walter Krohn die in Bad Füssing ihren jeweils ersten Marathon in diesem Jahr bestehen wollten.

Die idealen Bedingungen sorgten vom Start weg für ein insgesamt schnelles Rennen, welches von einigen deutschen Top-Läufern/innen dominiert wurde. Für die LIWA-Läufer ging es um eine erste Formbestätigung im noch jungen Jahr, anstatt um Bestzeiten zu erzielen. Doch das schnelle Feld ließ im Besonderen Armin und Kalle, aus ihrer zuvor angedeuteten Zurückhaltung schon bald nahe an deren übliches Wettkampftempo verfallen. Es stellte sich nur die Frage, wie lange sie das Tempo so früh im Jahr schon durchhalten konnten. Auf der eher flachen Strecke machte sich nun das Training auf den welligen Schurwaldrouten bemerkbar, indem beide auch dem Ende hin zu noch ausreichend Körner in den Waden hatten um sehr gute Zeiten  zu erzielen. Armin belegte sogar den 3. Platz in der AK M55.

Aber auch Walter und Bernhard zeigten mit ihren Zeiten, dass sie für diese Jahreszeit schon in sehr guter Form sind und auf einer guten Basis für die nächsten läuferischen Herausforderungen aufbauen können.

Platz    Namen                         AK       Platz-AK          Zeit

35.       Karlheinz Dravec          M50       6.                  03:12:30 Std.
44.       Armin Storz                  M55       3.                  03:19:38 Std.
110.     Walter Krohn                M55     11.                  03:44:07 Std.
240.     Bernhard Bucher          M60     12.                  04:46:28 Std.

18. 50 km-Ultramarathon des RLT Rodgau am 28.01.2017

Unser Ultra-Power Doppel in Rodgau

Es berichten Daniel u. Tommy:

Zur Leistungsbestimmung nach der Winterpause sind unsere beiden Läufer Tommy und Daniel am Freitag nach Rodgau aufgebrochen um am 50 km Ultralauf teilzunehmen. Nach dem Start galt es 10 Runden zu je 5 km zu absolvieren. Zu diesen 50 km gehören immerhin 180 Höhenmeter weswegen der Ultra-Lauf in Rodgau häufig auch als Wellness-Ultralauf bezeichnet wird. Von den in Summe 812 Startern bewältigten 526 Teilnehmer die volle Distanz über 50 km.

Die sehr familiäre Atmosphäre dieses Laufes hat den Eindruck erweckt mit Freunden im eigenen Wohnzimmer zu laufen. Immer gute Stimmung und immer einen Gesprächspartner auf der Straße ließen den Lauf trotz der 10 Runden als sehr kurzweilig erscheinen.

Obwohl mit unterschiedlichen Zielen angereist konnte beide Jungs ihre gesteckten Ziele für diesen Lauf erreichen. Der Grundstein für die kommende Laufsaison ist gelegt und konnte durch die guten Resultate untermauert werden. Wer weiß was die beiden dieses Jahr noch alles vorhaben…

·       Daniel Guggenmos    Nettozeit: 4:56:19    Platz-AK: 36
·       Thomas Damaschke   Nettozeit: 5:26:40   Platz-AK: 56

12. Drei-Königs-Lauf in GP-Heiningen am 06.01.2017

Toller Start des LIWA-Lauftreff´s in die Wettkampfsaison 2017.
18 Läuferinnen und Läufer waren schon am 6. Tag des Jahres so gut in Form, dass sie sich für den Lauf über 10,4 Kilometer angemeldet hatten. Sonnig war es, doch das Thermometer zeigte am Start – 7 Grad und die Strecke war außer 300 Meter nach und vor dem Start/Zielbereich durchgehend schneebedeckt.  

Das Läuferfeld zeigt zwar nur 133 Starter auf, doch an der Startlinie konkurrierten einige der regionalen Top-Läufer vom Sparda-Team Rechberghausen und AST Süßen.
Aber die LIWA-Läufer zeigten sich wenig beeindruckt und ließen sich auch nicht abhängen. Kalle belegte in 43:39 Minuten hinter den jungen Wilden den 12. Gesamtplatz und wurde Sieger in der AK 50.
Im Abstand von jeweils ca. 2 Minuten folgten Oli, Gunther, Daniel und Wolle. Auch Tobi blieb noch unter der Stundenmarke. Etwas über eine Stunde benötigten dann die Laufpaare Kata und Roland, Thomas, Valentina und Bernhard, gefolgt von Claudia mit Martina und Cinzia mit Tami sowie Kirsten, Danielle und Bernd.

Besonders erwähnenswert ist dann noch der 2. AK-Platz von Martina, die erst im November mit der Projektgruppe „von 0 auf 21 km“ bei uns eingestiegen ist und in Heinigen ihren ersten Wettkampf überhaupt gelaufen ist. Herzlichen Glückwunsch!

Direkt im Anschluss wurde der erfolgreiche Auftakt vor Tami & Tobis Garage in Heiningen mit einem oder mehreren Gläsern Glühwein gefeiert. Das wurde dann nicht so genau erfasst wie die Laufzeiten…

 

13. Neujahresmarathon in Zürich (CH) am 01.01.2017

Wenn um 0.00 Uhr viele Zeitgenossen traditionell die Sektkorken knallen lassen und mancher Patron promillemäßig den Zeitpunkt gar nicht mehr erlebt, kann man auch Marathon laufen. Einmalig auf dieser Welt! Und wer hat es erfunden? Die Schweizer natürlich!

 

Wenn die Gläser klingen und die ersten Raketen schon in der Luft stehen, startet im Züricher Vorort Schlieren die nun schon dreizehnte Auflage dieses ungewöhnlichen Laufevents.

Es galt eine 10,55 km Runde entlang der Limmat viermal zu durchqueren, mit Stirnlampe und warmen Klamotten.
Die beiden Neumitglieder Petra Neumann und Jens Jaeger der Laufgruppe des TSV Lichtenwald stellten sich der Herausforderung und liefen durch die kalte Neujahrsnacht.
Die beiden absolvierten die 4 Runden gemeinsam und erreichten nach 04:07:34h das Ziel in der Turnhalle von Schlieren. Für Petra Neumann bedeutete das den 19. Platz bei den Frauen und Rang 8 in Altersklasse F40, Jens Jaeger belegte damit Platz 92 bei den Männern und 31 in der AK M40.

Begleitet wurden die beiden von ihren Lauffreunden Sybille & Günter Thieme von ihrem vorherigen Verein ESV Lok Zwickau.

Und gefeiert wurde dann auch noch. Aber halt etwas später...
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